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	<title>Garten- und Balkonpflanzen Archive &#8902; Das Garten- und Agrarmagazin</title>
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	<description>Pflanzen, Terrasse, Teichtechnik und mehr</description>
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		<title>Rhododendron vermehren &#8211; so geht es!</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-vermehren-so-geht-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2024 07:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vermehrung von Rhododendron stellt für passionierte Hobbygärtner eine lohnende Herausforderung dar. Gleichwohl die Pflanzenanzucht ihre Zeit erfordert, eröffnet sie doch die Möglichkeit, die vielfältigen Rhododendron-Varianten im eigenen Garten zu mehren und zu genießen. Ob ... <a title="Rhododendron vermehren &#8211; so geht es!" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-vermehren-so-geht-es/" aria-label="Mehr zu Rhododendron vermehren &#8211; so geht es!">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vermehrung von Rhododendron stellt für passionierte Hobbygärtner eine lohnende Herausforderung dar. Gleichwohl die Pflanzenanzucht ihre Zeit erfordert, eröffnet sie doch die Möglichkeit, die vielfältigen Rhododendron-Varianten im eigenen Garten zu mehren und zu genießen. Ob durch die bewährten Methoden der Rhododendron-Stecklinge oder via Aussaat, Ableger und Veredelung, jeder Weg führt zu faszinierenden Ergebnissen – seien es detailgetreue Klone oder neuartige Kreuzungen der Ausgangspflanze.</p>
<h2>Rhododendron im Garten: Eine Einführung</h2>
<p>Die Vielfalt der Rhododendron-Arten ist beeindruckend und macht sie zu einem der beliebtesten blühenden Gehölze in europäischen Gärten. Mit ihrer spektakulären Blütenpracht bringen sie Farbe in jeden Hobbygarten und sind ein Hauptanziehungspunkt für die gärtnerische Sammelleidenschaft vieler Pflanzenliebhaber. Rhododendren bieten nicht nur eine reiche Auswahl an Farben und Formen, sondern auch, durch verschiedene Vermehrungstechniken individuelle und einzigartige Gartenlandschaften zu gestalten.</p>
<ul>
<li>Rhododendren können eine bezaubernde Blütenpracht von Weiß über Gelb, Rosa und Rot bis hin zu Blau und Violett bieten. Jede Farbe und Form hat ihre eigene Faszination und trägt zur visuellen Vielfalt im Garten bei.</li>
<li>Die gärtnerische Sammelleidenschaft wird besonders durch die große Auswahl an Rhododendron-Arten angeregt, die es ermöglicht, seltenere und spektakuläre Sorten zu kultivieren.</li>
<li>Für Hobbygarten-Besitzer bieten Rhododendren die Möglichkeit, durch gezielte Pflege und Vermehrung langlebige Gehölze zu züchten, die jedes Jahr aufs Neue mit ihrer Blütenpracht begeistern.</li>
</ul>
<p>Ohne Frage ist der Rhododendron mit seiner überwältigenden Blütenpracht und der Vielzahl an Sorten ein Juwel in jedem Garten. Mit der richtigen Auswahl und Pflege können diese Gehölze zu einem zentralen Bestandteil des Hobbygartens avancieren und dort über Generationen hinweg Freude bereiten.</p>
<h2>Die richtige Auswahl für die Vermehrung treffen</h2>
<p>Die erfolgreiche Vermehrung von Rhododendren beginnt mit der sorgfältigen Auswahl der Rhododendron-Mutterpflanze. Es ist entscheidend, dass die Mutterpflanze gesunde Eigenschaften aufweist und frei von Krankheiten ist, um die Pflanzengesundheit für zukünftige Generationen zu sichern. Hierzu zählen neben einem kräftigen Wuchs und guter Verzweigung auch die Fähigkeit, unter lokalen Bedingungen gut zu gedeihen.</p>
<h3>Voraussetzungen für gesundes Wachstum</h3>
<p>Um eine gute Basis für die Vermehrung zu schaffen, müssen neben der Gesundheit der Rhododendron-Mutterpflanze weitere Voraussetzungen erfüllt sein:</p>
<ul>
<li>Ausreichende Lichtverhältnisse und Schutz vor direkter Mittagssonne</li>
<li>Ein gut durchlässiger, saurer Boden, reich an Humus</li>
<li>Regelmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe</li>
</ul>
<p>Diese Bedingungen unterstützen das starke Wachstum und die Vitalität der Pflanze, wodurch sie ideal für die Vermehrung vorbereitet wird.</p>
<h3>Geeignete Sorten erkennen</h3>
<p>Die Sortenauswahl spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Vermehrungsmethoden. Während einige Sorten spezielle Verfahren wie Veredelung benötigen, um ihre spezifischen Eigenschaften zu konservieren, lassen sich andere Sorten einfacher durch Stecklinge oder Ableger vermehren. Besondere Beachtung sollte dabei robusten und krankheitsresistenten Sorten geschenkt werden, die sich unter verschiedenen Gartenbedingungen als widerstandsfähig erwiesen haben.</p>
<ul>
<li>Identifizieren Sie Sorten, die speziell für Ihre Region gezüchtet wurden</li>
<li>Prüfen Sie die Blühfreudigkeit und die Resistenz gegenüber lokalen Pflanzenkrankheiten</li>
<li>Berücksichtigen Sie die Wuchshöhe und -breite, um sicherzustellen, dass die Sorte zu Ihrem Garten passt</li>
</ul>
<p>Durch die Berücksichtigung dieser Punkte stellen Sie sicher, dass Ihre Vermehrungsanstrengungen erfolgreich sind und Ihre neuen Rhododendronpflanzen optimal gedeihen.</p>
<h2>Methoden der Rhododendron-Vermehrung</h2>
<p>Die Vermehrung von Rhododendron gehört zu den aufregenden Aspekten der Pflanzenpflege. In der Anzuchtpraxis haben sich verschiedene gärtnerische Vermehrungstechniken bewährt, die sich sowohl für Hobbygärtner als auch für professionelle Pflanzenzüchter eignen, um den Vermehrungserfolg zu sichern. Hier bieten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über die populärsten Methoden zur Pflanzenvermehrung bei Rhododendren.</p>
<ol>
<li><strong>Ableger/Absenker:</strong> Eine weitverbreitete Methode der Pflanzenvermehrung unter Hobbygärtnern, bei der ein verholzter Seitentrieb der Rhododendron in Kontakt mit einem nährstoffreichen Boden gebracht wird, um Wurzeln zu bilden. Diese Methode verlangt Geduld, da der Absenker erst nach ein bis zwei Jahren von der Mutterpflanze getrennt und eigenständig eingepflanzt werden kann.</li>
<li><strong>Abmoosen:</strong> Weniger verbreitet aufgrund des hohen Zeitaufwands, aber dennoch eine effektive Vermehrungsmethode. Bei dieser Technik werden spezielle Einschnitte am lebenden Stamm gemacht, um die Wurzelbildung zu stimulieren, was bis zu zwei Jahre dauern kann.</li>
<li><strong>Aussaat:</strong> Dieser Prozess beginnt im Sommer, direkt nach der Blütezeit des Rhododendrons. Die Samenkapseln reifen und keimen typischerweise in einem speziell vorbereiteten Plastik-Zimmergewächshaus. Keimlinge zeigen sich nach etwa 4-6 Wochen. Jedoch benötigen die Jungpflanzen viel Pflege und erscheinen erst nach etwa zwei Jahren in der Eignung zum Auspflanzen.</li>
<li><strong>Pfropfen (Veredeln):</strong> Vor allem im professionellen Bereich angewandt, kombiniert diese Methode die Rhizome einer Pflanze mit dem Stamm einer anderen. Diese anspruchsvolle Technik benötigt Spezialwissen und ist weniger für den Hobbygarten geeignet.</li>
<li><strong>Stecklinge:</strong> Die populärste und vielleicht einfachste Art der Rhododendron-Vermehrung stellt die Stecklingsmethode dar. Hierbei werden ungefähr 20 cm lange Triebe geschnitten, mehrheitlich von den Blättern befreit und in eine feuchte Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit gesetzt. Nach circa sechs Wochen, bei richtiger Pflege, zeigen diese Stecklinge erste Wurzelansätze.</li>
</ol>
<p>Diese unterschiedlichen Methoden der gärtnerischen Vermehrung bieten eine breite Palette an Möglichkeiten, um Rhododendron in Ihrem Garten zu vermehren und Ihre Anzuchtpraxis zu erweitern. Bei der Wahl der Methode sollten Sie jedoch nicht nur Ihre Geduld und Experimentierfreude, sondern auch die spezifischen Bedingungen Ihres Gartens berücksichtigen, um den höchstmöglichen Vermehrungserfolg zu gewährleisten.</p>
<h2>Rhododendron vermehren durch Ableger</h2>
<p>Die Vermehrung von Rhododendron durch Ableger ist eine effektive Methode, um Ihre Gartenlandschaft kostengünstig zu erweitern und zugleich die Pflanzenverjüngung zu fördern. Diese Technik wird oft als Absenken beschrieben und kann mit der richtigen Vermehrungsanleitung leicht umgesetzt werden.</p>
<h3>Die Vorbereitung des Mutterstrauchs</h3>
<p>Beginnen Sie mit der Triebvorbehandlung, indem Sie einen gesunden, bodennahen Trieb am Mutterstrauch auswählen. Es ist wichtig, dass der Trieb kräftig und frei von Krankheiten ist. Kürzen Sie den Trieb auf etwa 15 cm unterhalb eines Blattquirls, um optimale Bedingungen für die Ablegerbildung zu schaffen. Dies fördert die Bildung von neuen Wurzeln direkt am Absenker.</p>
<h3>Der Prozess des Ablegens</h3>
<p>Im nächsten Schritt legen Sie den vorbereiteten Trieb in eine kleine, mit Sand gefüllte Kuhle. Diese Technik der Triebfixierung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Trieb die notwendige Unterstützung und Feuchtigkeit erhält, um Wurzeln zu bilden. Die Fixierung des Triebs verhindert, dass er sich bewegt oder durch äußere Einflüsse beschädigt wird, was die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Vermehrung erhöht.</p>
<h3>Pflegehinweise bis zur Wurzelbildung</h3>
<p>Nachdem der Trieb erfolgreich fixiert wurde, ist es wichtig, regelmäßige Pflege zu gewährleisten, um die Ablegerbildung zu unterstützen. Eine konstante Feuchtigkeit und halbschattige Lichtverhältnisse sind entscheidend für die Wurzelbildung. Dies kann ein bis zwei Jahre dauern, bis der Ableger bereit ist, vom Mutterstrauch getrennt und an einem neuen Standort eingepflanzt zu werden.</p>
<p>Die Geduld bei dieser Methode zahlt sich aus, denn nach erfolgreichem Anwachsen kann der junge Rhododendron zur weiteren Verschönerung Ihres Gartens beitragen und das Wissen um diese traditionelle Vermehrungstechnik erweitern.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Rhododendron-Vermehrung im eigenen Garten erweist sich als ein sowohl faszinierendes als auch bereicherndes Vorhaben. Mit über 1.000 Arten, die hauptsächlich in den gemäßigten Klimazonen Asiens beheimatet sind, bietet der Rhododendron Hobby-Gärtnern eine immense Vielfalt für die eigene Züchtung. Die Geduld, die bei der Pflege und langfristigen Pflanzenaufzucht aufgebracht wird, belohnt nicht nur mit einer reichen Blütenpracht, sondern fördert auch den Austausch und das Verständnis für diese speziellen Gewächse innerhalb der Gemeinschaft von Pflanzenliebhabern.</p>
<p>Obwohl alle Pflanzenteile des Rhododendrons giftig sind, erlauben es Methoden wie die Vermehrung durch Stecklinge oder Absenker, diese prächtigen Sträucher sicher im eigenen Garten zu kultivieren. Die Züchtung eigener Sorten mag zwar ein ausgiebiges Unterfangen sein, welches sich vornehmlich professionelle Gärtner und Züchter zur Aufgabe machen, doch auch ambitionierte Hobbygärtner können durch sorgfältige Pflege und Beobachtung der Reproduktions- und Wurzelrate einen beeindruckenden Gärtnererfolg erzielen.</p>
<p>Weiterhin ist es wichtig, das Bewusstsein für die Herausforderungen, etwa <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-blueht-nicht-tipps-die-helfen/">Krankheiten und Schädlinge</a> wie Rhododendronwelke oder Phytophthora-Wurzelfäule, zu schaffen. Die Kenntnis darüber ist essenziell für eine erfolgreiche Kultivierung. Schlussendlich sollte beachtet werden, dass die Vermehrung von Rhododendren nicht nur eine visuelle Bereicherung für den Garten ist, sondern auch praktisches und tiefgehendes Pflanzenwissen fördert, das die Grundlage für jeden Hobbygärtner bildet, der sich der Herausforderung der Rhododendron-Vermehrung stellt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Hochbeet kaufen – worauf ist zu achten?</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/hochbeet-kaufen-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Journalist]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 08:47:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie lieben jede Jahreszeit und sind so oft es geht in Ihrem Garten? Doch leider sind Sie aktuell gesundheitlich angeschlagen? Dann kann die Gartenarbeit zur Qual werden. Insbesondere das ständige Bücken fällt vielen älteren Menschen ... <a title="Ein Hochbeet kaufen – worauf ist zu achten?" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/hochbeet-kaufen-tipps/" aria-label="Mehr zu Ein Hochbeet kaufen – worauf ist zu achten?">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie lieben jede Jahreszeit und sind so oft es geht in Ihrem Garten? Doch leider sind Sie aktuell gesundheitlich angeschlagen? Dann kann die Gartenarbeit zur Qual werden.</p>
<p>Insbesondere das ständige Bücken fällt vielen älteren Menschen schwer. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die dafür sorgen, dass Sie Ihre Arbeit im Garten leichter verrichten können. Zum Beispiel ein <strong>Hochbeet! </strong>Doch beim Kauf eines Hochbeets stellen sich einige Fragen. Die wichtigsten davon möchten wir in diesem Ratgeber beantworten und geben wertvolle Tipps rund um das Hochbeet.</p>
<h2>Warum sich die Anschaffung eines Hochbeetes lohnt</h2>
<p>Ein Hochbeet bietet viele Vorteile. So ist beispielsweise die Bodentemperatur im Beet 5 bis 8 Grad höher, wodurch sich die Kulturzeit um bis zu sechs Wochen verlängert. Auch der Lichteinfall ist höher, deshalb können die Pflanzenreihen hier enger zusammen liegen.</p>
<p>Und wie schon erwähnt, sorgt das Hochbeet insbesondere für ältere oder behinderte Menschen für ein viel bequemeres Arbeiten – sozusagen in Tischhöhe. Wenn Sie kein Handwerker sind, können Sie einen <strong>fertigen Hochbeet-Bausatz kaufen</strong> und diesen zu Hause ganz leicht selbst zusammenbauen.</p>
<h2>Vom kleinen Samen zum Gemüseauflauf</h2>
<p>Die zahlreichen Lebensmittelskandale der letzten Zeit haben das Vertrauen in die <strong>Nahrungsmittelindustrie</strong> in den Grundfesten erschüttert, selbst das Öko- oder Bio-Siegel ist kein Garant mehr für qualitativ hochwertige Produkte.</p>
<p>Ganz sicher kann man sich nur sein, wenn man selbst die Kontrolle übernimmt und genau weiß, wie angebaut, gedüngt und geerntet würde. Mit einem <strong>eigenen Hochbeet</strong> können Sie wieder mit ruhigem Gewissen Ihr <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/welches-gemuese-kann-ich-im-heimischen-garten-anpflanzen/" target="_blank" rel="noopener">Obst und Gemüse genießen</a>.</p>
<p>Bei den steigenden Kosten z. B. für frische Tomaten, die trotz horrender Preise hauptsächlich aus Wasser und Zucker zu bestehen scheinen, wird sich der Kauf eines <strong>Hochbeetes aus Holz</strong> schon bald gelohnt haben. Außerdem profitieren Sie von dem Vorteil, dass die Lebensmittel jeden Tag frisch von Ihnen geerntet werden können und sie daher noch alle Nährstoffe enthalten.</p>
<h2>Die besten Tipps zum Kauf eines Hochbeetes</h2>
<p>Hochbeete motivieren besonders dazu, eigene, frische Lebensmittel zu ernten und zum Hobbygärtner zu werden. Vor allem das Hochbeet aus Holz bzw. Lärchenholz ist sehr beliebt und verschönert jeden Garten.</p>
<p>Wem die Naturholzoptik nicht so sehr gefällt, der hat auch die Möglichkeit, sein Hochbeet an den Außenseiten zu verblenden, zum Beispiel mit <a href="https://www.blechmal.de/bleche-nach-mass/" target="_blank" rel="noopener">maßgefertigten Blechen</a>, die es inzwischen erstaunlich günstig beim Spezialisten zu kaufen gibt.</p>
<p>Vergessen Sie nicht, die Stelle, an der das Beet später stehen soll, richtig auszumessen. Das Augenmaß ist dafür nicht ausreichend. Achten Sie außerdem darauf, dass der Boden eine ebene Fläche bildet oder überprüfen Sie, ob er ohne größeren Aufwand angeglichen werden kann.</p>
<p>Dies ist insbesondere für die klassischen <strong>rechteckigen Hochbeete</strong> wichtig. Im Zweifelsfall sollten Sie sich für ein anderes Modell, etwa ein rundes, dreieckiges oder geschwungenes Beet entscheiden – diese gleichen Bodenunebenheiten etwas besser aus. Es gibt zahlreiche Varianten im Handel zu kaufen.</p>
<p>In einem <strong>Hochbeet-Set</strong> sollte auch gleich das nötige Zubehör, z. B. ein Gitter als Schutz gegen Schnecken und Wühlmäuse, enthalten sein. Der ungeübte Heimwerker benötigt zudem eine leicht verständliche, bebilderte Aufbauanleitung.</p>
<p>Vergleichen Sie die Offerten verschiedener Anbieter, vergessen Sie dabei aber nicht, auch die <strong>Kosten für den Versand</strong> zu berücksichtigen, wenn Sie Ihr Hochbeet nicht im Baumarkt um die Ecke kaufen möchten.</p>
<h2>Welche Holzart sollte ich wählen?</h2>
<p>Bei Gartenbesitzern besonders beliebt sind Hochbeete aus Lärchenholz. Daneben können Sie Hochbeete aber auch aus Akazie, Douglasie, Weide, Robinie, Fichte, Tanne etc. kaufen. Egal welche Holzart Ihnen am besten zusagt, es gibt sie alle in verschiedenen Breiten, Längen und Höhen.</p>
<h2>Und was ist beim Anlegen zu beachten?</h2>
<p>Sie sollten Ihr <strong>Hochbeet im Frühjahr oder Herbst anlegen</strong>. Damit das Holz nicht so schnell verrottet, könnten Sie es mit einer <strong>Imprägnierung</strong> behandeln, sofern das nicht schon der Hersteller getan hat.</p>
<p>Legen Sie das Hochbeet vor dem Einfüllen der Erde mit Folie aus. Danach sollte Sie für eine gute Drainage sorgen. Geeignete <strong>Drainagematerialien sind Kies oder Blähton</strong>, der auch für Hydrokultur verwendet werden kann. Damit die Erde nicht in die Drainage geschwemmt wird, sollten Sie die Schicht mit einem <strong>Pflanzvlies</strong> aus dem Gartenhandel abdecken. Füllen Sie nun in Ihr Hochbeet die Erde ein. Arbeiten Sie dann eine etwa 10 cm dicke Schicht Kompost oder Humus oberflächlich ein.</p>
<p>Nun <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/hochbeete-fuer-den-garten-richtig-befuellen/" target="_blank" rel="noopener">kann das Hochbeet bepflanzt werden</a>. Wenn Sie Ihr Hochbeet mit Zwiebelblumen und frühblühenden, einjährigen Blumen ausstatten, haben Sie stets eine Augenweide. Abschließend sollten Sie nicht vergessen, <strong>Düngerstäbchen neben die jungen Pflanzen</strong> zu stecken. Gießen Sie diese dann gut an. Wässern und düngen sollten Sie Ihr Beet natürlich regelmäßig.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die <a href="https://www.tk.de/techniker/magazin/lifestyle/urban-gardening/gaertnern-gesund-gluecklich-2023754" target="_blank" rel="noopener">Gartenarbeit</a> wird durch ein Hochbeet deutlich leichter, da sie den Rücken schont und die Pflanzen besser gedeihen. Und spätestens wenn Sie Ihren <strong>ersten eigenen Salat</strong> essen, werden Sie davon überzeugt sein, dass der Kauf eines qualitativ hochwertigen Hochbeets die richtige Entscheidung war.</p>
<p>Sie werden es garantiert nicht mehr missen wollen und die Produkte aus dem Supermarkt zukünftig links liegen lassen. Mit unseren Tipps sollten Sie das perfekte Hochbeet für Ihre Wünsche und Bedürfnisse ohne Probleme finden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Kokoserde eine super gute Erde für Pflanzen ist</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/warum-kokoserde-eine-super-gute-erde-fuer-pflanzen-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 14:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kokoserde ist ein natürliches Produkt, das aus der Schale und dem Kern der Kokosnuss gewonnen wird. Kokosnuss ist eine tropische Frucht, die vor allem in Südostasien angebaut wird. Die Schale und der Kern der Kokosnuss ... <a title="Warum Kokoserde eine super gute Erde für Pflanzen ist" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/warum-kokoserde-eine-super-gute-erde-fuer-pflanzen-ist/" aria-label="Mehr zu Warum Kokoserde eine super gute Erde für Pflanzen ist">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kokoserde ist ein natürliches Produkt, das aus der Schale und dem Kern der Kokosnuss gewonnen wird. Kokosnuss ist eine tropische Frucht, die vor allem in Südostasien angebaut wird. Die Schale und der Kern der Kokosnuss werden gemahlen und anschließend getrocknet.</p>
<p>Diese Erde hat eine hohe Konzentration an Nährstoffen und ist daher ideal für die Bepflanzung von Garten- und Blumenbeeten geeignet. Kokoserde enthält keine Chemikalien und ist daher völlig unbedenklich für die Umwelt.</p>
<p>Für die Herstellung werden keine Bäume gefällt, da die Kokosnüsse sowieso angebaut und geerntet werden. Daher ist die Produktion auch völlig CO₂-neutral.</p>
<p>Kokoserde ist also ein nachhaltiges Produkt, das sowohl für die Pflanzen als auch für die Umwelt gut geeignet ist.</p>
<h2>Vorteile gegenüber Blumenerde</h2>
<p>Viele Menschen denken, dass man für die Pflege von Pflanzen unbedingt Blumenerde benötigt. Doch das stimmt nicht! Kokoserde ist eine tolle Alternative zu herkömmlicher Blumenerde und hat viele Vorteile.</p>
<ol>
<li>Zunächst einmal ist die Erde aus Kokos viel leichter als Blumenerde. Sie ist damit ergiebiger und hält länger feucht als herkömmliche Blumenerde.</li>
<li>Kokoserde ist extrem durchlässig, was bedeutet, dass überschüssiges Wasser schnell abfließen kann und die Wurzeln nicht in feuchter Erde stecken bleiben. Dies ist besonders wichtig, da zu viel Feuchtigkeit die Wurzeln schädigen und die Pflanzen absterben lassen kann.</li>
<li>Während Blumenerde relativ nährstoffarm ist, enthält Kokoserde auch eine Reihe von Nährstoffen, die für die Pflanzen wichtig sind. Die Wurzeln der Pflanzen werden besser versorgt und die Pflanzen selbst werden robuster.</li>
<li>Kokoserde ist außerdem ein natürliches Fungizid, dass Ihre Pflanzen vor Schimmel und Pilzinfektionen schützt.</li>
<li>Kokoserde ist lange haltbar – ein großer Vorteil, wenn man bedenkt, dass guter Blumenerde oft recht teuer sein kann.</li>
</ol>
<p>Die Erde ist leicht zu bekommen und auch preislich erschwinglich. Kokoserde kann in jedem Baumarkt oder Gartencenter erworben werden.</p>
<p style="text-align: center;">Tipp: Kaufen Sie <a href="https://www.gartentraeumerei.de/kokosziegel-ratgeber-test/">Kokosziegel</a>, die sehr klein sind und sich leicht transportieren lassen. In Verbindung mit Wasser erhöht sich das Volumen dann auf der ca. 10-fache.</p>
<h2>Nachteile der Kokoserde gegenüber Blumenerde</h2>
<p>Kokoserde ist zwar bei vielen Pflanzen die bessere Wahl, allerdings gibt es auch einige Nachteile, die man beachten sollte. Zum einen ist sie teurer als Blumenerde und damit für den durchschnittlichen Hobbygärtner weniger interessant. Zum anderen saugt Kokoserde mehr Wasser auf als Blumenerde, was bei regelmäßigem Gießen schnell zu Staunässe führen kann. Auch überwintern nicht alle Pflanzen gut in dieser Erde, da sie zu sehr austrocknen kann.</p>
<h2>Wie pflanze ich damit um?</h2>
<p>Kokoserde ist ein hervorragender Ersatz für Blumenerde, da sie viel nährstoffreicher ist. Um damit umzupflanzen, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten.</p>
<ol>
<li>Zunächst einmal müssen Sie sicherstellen, dass die Erde nicht zu trocken ist. Dies kann dazu führen, dass die Pflanzen nicht gut gedeihen. Stellen Sie also sicher, dass die Erde vor dem Pflanzen gut angefeuchtet ist.</li>
<li>Zweitens müssen Sie darauf achten, dass die Erde nicht zu stark komprimiert ist. Eine zu stark komprimierte Erde kann dazu führen, dass die Pflanzen nicht richtig wurzeln können. Stellen Sie also sicher, dass die Kokoserde locker ist, bevor Sie damit umtopfen.</li>
<li>Stellen Sie sicher, dass der Topf, in den Sie pflanzen, genug Platz für die Wurzeln hat. Die Kokoserde nimmt mehr Wasser auf als Blumenerde und daher benötigen die Pflanzen mehr Platz im Topf. Andernfalls könnte das Wasser nicht richtig abgeleitet werden und es könnte zu Staunässe kommen.</li>
<li>Zudem sollten Sie etwas Sand in die Kokoserde mischen, bevor Sie pflanzen. Dies hilft dabei, Drainage-Probleme zu vermeiden und macht die Erde lockerer.</li>
</ol>
<p>Insgesamt ist Kokoserde ein hervorragender Ersatz für Blumenerde und Sie können damit problemlos umtopfen.</p>
<h2>Welche Pflanzen eignen sich für Kokoserde?</h2>
<p>Die meisten Zimmerpflanzen vertragen die Umstellung problemlos. Einige Vertreter sind: Ficus benjamina, Dracaena marginata, Sansevieria trifasciata oder Hoya carnosa. Selbst Orchideen können in Kokoserde gehalten werden – allerdings sollte man hier die Pflanze im Auge behalten, um rechtzeitig zu erkennen, ob sie sich wohlfühlt oder nicht.</p>
<p>Auch für Gemüsepflanzen wie Tomaten, Auberginen und Paprika ist Kokoserde geeignet.</p>
<h2>Fazit &#8211; lohnt sich die Umstellung auf Kokoserde?</h2>
<p>Kokoserde hat einige Vorteile gegenüber Blumenerde, insbesondere was die Wasserretention und den Pflanzenschutz betrifft. Die Umstellung lohnt sich daher für alle, die Probleme mit ihrer Blumenerde haben oder ihren Pflanzen einen zusätzlichen Schutz bieten möchten. Kokoserde ist zwar etwas teurer als Blumenerde, aber die Investition lohnt sich auf lange Sicht.</p>
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		<item>
		<title>Wann ist der richtige Zeitpunkt, winterharte Stauden zurückzuschneiden?</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/wann-ist-der-richtige-zeitpunkt-winterharte-stauden-zurueckzuschneiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 10:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stauden gehören zu den prächtigsten und dauerhaftesten Gewächsen im Garten. Richtig gepflegt werden mehrjährige Stauden zu imposanten Pflanzen, die besonders zur Blütezeit jeden Blick auf sich ziehen. Dafür ist vor allem der Rückschnitt zum richtigen ... <a title="Wann ist der richtige Zeitpunkt, winterharte Stauden zurückzuschneiden?" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/wann-ist-der-richtige-zeitpunkt-winterharte-stauden-zurueckzuschneiden/" aria-label="Mehr zu Wann ist der richtige Zeitpunkt, winterharte Stauden zurückzuschneiden?">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Stauden gehören zu den prächtigsten und dauerhaftesten Gewächsen im Garten. Richtig gepflegt werden mehrjährige Stauden zu imposanten Pflanzen, die besonders zur Blütezeit jeden Blick auf sich ziehen. Dafür ist vor allem der Rückschnitt zum richtigen Zeitpunkt wichtig – aber wann werden winterharte Stauben gekürzt?</em></p>
<h2><strong>Herbst und Frühling – die richtigen Zeitpunkte für den Rückschnitt</strong></h2>
<p>Es gibt zwei Zeitpunkte im Jahr, die für den Rückschnitt von winterharten Stauden geeignet sind. Dies sind der Frühling und der Herbst. Zu beachten ist, dass es von der Pflanze abhängt, zu welchem der beiden Zeitpunkte der Schnitt gesetzt wird.</p>
<p>So ist der richtige Zeitpunkt, um <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/winterharte-palmen/">winterharte Palmen zu beschneiden</a>, das Frühjahr. Gerade bei solchen exotischen Stauden ist der Zeitpunkt besonders wichtig. So sollte die Zeit der strengen Nachtfröste vorbei sein und tagsüber sollten konstant über 5 Grad Celsius herrschen. Nach dem Winter werden die alten, abgestorbenen Pflanzenteile vorsichtig entfernt, um so das Wachstum für die neue Saison zu fördern.</p>
<p>Auch <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Gehoelze-Rosen-und-Straeucher-im-Fruehling-schneiden,fruehjahrsschnitt100.html">Gehölze, Rosen und Sträucher werden im Frühling geschnitten</a>. Hier gilt, dass schwache Triebe direkt über dem Boden abgeschnitten werden. Bei Hortensien und ähnlichen Stauden mit vielen Blüten können einzelne Triebe ausgedünnt werden. Dann hat die Pflanze mehr Kraft für die verbliebenden Triebe und dankt dies mit einer vollen Blütenpracht im Sommer.</p>
<h2><strong>Welche Stauden sollten vor dem oder im Winter zurückgeschnitten werden?</strong></h2>
<p>Im späten Herbst ist die Zeit für den Schnitt von immergrünen Stauden. Dies sollte rechtzeitig vor dem eigentlichen Wintereinbruch passieren. Zu den Stauden, die jetzt beschnitten werden, gehören die Golderdbeere oder die Schleifenblume. Vor allem wird im Spätherbst ein zu kräftiger, wuchernder Wuchs zurückgeschnitten. Auch kranke Pflanzenteile sollten jetzt entfernt werden, bevor sie Schaden an der Pflanze anrichten können.</p>
<p>Wer seinen <a href="https://deavita.com/gartengestaltung-pflege/schmetterlingsflieder-schneiden-wann-wie-gaertner-schnitt-staude-825740.html">Schmetterlingsflieder schneiden will</a>, wartet hingegen bis in den Winter. Sobald die Kälte ihren Höhepunkt überschritten hat, kann der Flieder zurückgeschnitten werden. Hier sollte der Schnitt jedoch unbedingt vor dem Frühling geschehen, denn ansonsten kann dies negative Auswirkungen auf die Blütenbildung haben.</p>
<h2><strong>Wie gelingt der perfekte Schnitt?</strong></h2>
<p>Nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch die Technik ist entscheidend für einen zielbringenden Rückschnitt. Eine <a href="https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/11412.html">scharfe Gartenschere ist Pflicht</a>, um saubere Schnitte zu setzen. Ansonsten wird die Pflanze mehr gequetscht, was zu einer größeren Wunde führt, die schwerer verheilt und über die mehr Pflanzensaft austritt.</p>
<p>Die richtigen Schnittpunkte sind ebenfalls wichtig. Viele haben Angst vor einem zu kräftigen Rückschnitt und setzen deshalb viele kleine Schnitte. Das sorgt jedoch für eine hohe Zahl an Schnittverletzungen, die eine Pflanze schwächen. Deshalb ist es oft besser, einen Ast komplett abzuschneiden, anstatt ihn weiter oben, nachdem er sich verzweigt, an drei, vier oder sogar mehr Stellen einzukürzen.</p>
<h2><strong>Diese Vorteile hat ein Rückschnitt</strong></h2>
<p>Mit dem Rückschnitt von Stauden verfolgen Gärtner klare Ziele. Der Wuchs soll gekräftigt werden und die Pflanze soll eine bestimmte Form erhalten. Wenn der <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-blueht-nicht-tipps-die-helfen/">Rhododendron nicht blüht</a>, kann dies an einem falschen Schnitt liegen. Bei diesen und ähnlich langsam wachsenden Stauden ist kein jährlicher Schnitt erforderlich. Alte und kranke Triebe sowie zu dichter Bewuchs sollten dennoch entfernt werden. Oftmals ist eine <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/rankhilfen-der-support-fuer-jede-pflanze/">Rankhilfen für Stauden</a> ebenso hilfreich wie ein Rückschnitt. Durch die Rankhilfe kann die Pflanze aufrechter wachsen, hat mehr Luft und somit auch Licht. Das fördert einen kräftigen, aufrechten Wuchs und eine prächtige Blüte.</p>
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		<title>Hochbeete für den Garten richtig befüllen</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/hochbeete-fuer-den-garten-richtig-befuellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 07:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochbeete finden beinahe überall Platz. Wichtig ist, wo es stehen soll, was und wie viel gepflanzt werden soll. Natürlich macht ein Hochbeet auch dementsprechend Arbeit. Die Mühe wird jedoch mit leckerem und gesundem Gemüse und ... <a title="Hochbeete für den Garten richtig befüllen" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/hochbeete-fuer-den-garten-richtig-befuellen/" aria-label="Mehr zu Hochbeete für den Garten richtig befüllen">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hochbeete finden beinahe überall Platz. Wichtig ist, wo es stehen soll, was und wie viel gepflanzt werden soll. Natürlich macht ein Hochbeet auch dementsprechend Arbeit. Die Mühe wird jedoch mit leckerem und gesundem Gemüse und würzigen Kräutern belohnt. Soll das ganze Jahr über geerntet werden, dann sollte die Nord-Süd-Richtung gewählt werden.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Hochbeete können selbst gebaut oder fertig gekauft werden.</li>
<li>Die Befüllung von Hochbeeten erfolgt in diversen Schichten.</li>
<li>Nicht alle Gemüsesorten vertragen sich im Hochbeet.</li>
<li>Die optimale Nutzung des Hochbeets.</li>
<li>Die Erde im Hochbeet muss nachgefüllt werden.</li>
</ul>
</div></div>
<h2>DIY oder modulare Hochbeete?</h2>
<p>Hochbeete für den Garten sind im guten Fachhandel, in Baumärkten und im renommierten Online-Handel erhältlich. Die Beete können natürlich selbst mit Holzlatten, Drahtgitter und Folie aufgebaut werden. Das kostet viel Zeit, spart aber Kosten. Hochbeete können aber auch als Bausatz gekauft werden. Sie müssen nur mehr an der gewünschten Stelle aufgestellt werden. Deshalb gibt es <a href="https://wohntraumjournal.de/marke/weka/">von WEKA auch Profi-Hochbeete mit Wandstärken von 21 mm</a>. Damit sind die Pflanzen ausreichend geschützt, der Aufbau ist sehr einfach und die Stabilität ist mehr als ausreichend um auch Sturm und Wetter zu widerstehen.</p>
<h2>Wie werden Hochbeete richtig gefüllt?</h2>
<p>Das Beet muss zwischen 5 und 25 Zentimeter in vier Schichten befüllt werden. Im unteren Teil werden gröbere Schichten und im oberen Teil feinere Schichten gestapelt. Zunächst wird eine 25 bis 30 Zentimeter Schicht mit Schnittholzabfällen (Ästen, Holzhäckseln) gelegt. Diese dient als Drainage. Danach folgt der Rasenschnitt, etwas Laub und Rasensoden. Diese Beetschicht muss nur ca. 5 Zentimeter hoch sein. Die dritte Schicht besteht aus halbreifem Kompost. Dieser lässt sich gut mit Rinderdung, Pferde- oder Kaninchenmist vermischen. Als letzte Schicht wird mit Gartenerde oder Pflanzerde befüllt. Die dritte und die vierte Schichte sollten je ca. 25 bis 30 Zentimeter hoch sein. Die oberste Schicht sollte etwas angedrückt werden.</p>
<h2>Nicht alle Pflanzen vertragen sich im Beet!</h2>
<p>Im eigenen Garten sollte immer mit biologischem Pflanzenschutz gearbeitet werden. Am besten eignet sich Mischkultur, also keine einseitige Bepflanzung. Kerbel gehört zu den Kräutern und vertreibt nebenbei noch Mehltau, Läuse, Schnecken und Ameisen. Spinat verträgt sich gut mit Kopfsalat und sorgt dafür, dass sich im Garten keine Erdflöhe einnisten. Kohlarten mit Tomaten dazwischen vertreiben die Kohlweißlinge. Petersilie hält neben der Erdbeere Schnecken fern. Basilikum gedeiht neben Zucchini und Gurke prächtig. Das ist die optimale Kombination gegen Mehltau. Salat sollte nie neben Kohlarten oder Petersilie gepflanzt werden, die vertragen sich nämlich überhaupt nicht.</p>
<h2>Wie werden Hochbeete optimal genutzt?</h2>
<p>Für Hochbeete eignen sich so gut wie alle Pflanzen. Durch die diversen Schichten entsteht ein optimales, warmes Klima für die Pflanzen. Besonders gut gedeihen im Hochbeet Möhren, Zucchini, Paprika, Tomaten, Lauch, Gurken, Kohl, Sellerie, Salat, Spinat, Zwiebeln etc. Da im ersten Jahr die meisten Nährstoffe im Boden sind, sollen in dieser Zeit Starkzehrer wie Tomaten gepflanzt werden. Im zweiten Jahr sind Paprika und Co an der Reihe. Im dritten Jahr folgenden die Schwachzehrer wie Spinat und Salat. Dadurch, dass Hochbeete zusätzliche Wände besitzen, sollten diese auch genutzt werden. Dafür eignen sich besonders Gurken und Erdbeeren. Wachsen Gurken über den Rand, kommt es nicht zu Gurkenschimmel. Erdbeeren werden auch als Rankversion angeboten.</p>
<h2>Warum muss die Erde im Hochbeet aufgefüllt werden?</h2>
<p>Der Verrottungsprozess im Hochbeet sorgt dafür, dass sich die Erde setzt. Das heißt, im oberen Teil fehlt sie dann. Deshalb ist es notwendig, das Hochbeet in diesem Fall mit Gartenerde, Blumenerde oder Pflanzerde aufzufüllen. Das Gute dabei ist, dass zwar ein Teil der Erde verrottet, sich aber auch teilweise frischer Kompost bildet, sodass nicht die gesamte Erde aufgefüllt werden muss.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Werden Hochbeete richtig befüllt, kann sich das perfekte Klima für die Pflanzen ausbreiten. Wärme, Luftfeuchtigkeit und Belüftung funktionieren optimal im Beet. Durch die regelmäßige Bepflanzung mit Mischkultur wird der Boden nicht ausgelaugt und kann sich immer wieder erholen. Nach der Ernte sollte die Erde für die nächste Ernte etwas aufgelockert werden.</p>
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		<title>Winterharte Palmen</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/winterharte-palmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 16:03:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Winterharte Palmen können sogar in Deutschland gepflanzt werden und überleben bei Temperaturen von bis zu -12 Grad Celsius. Deshalb sind sie äußerst beliebt und in dem ein oder andere Garten zu sehen. Allerdings müssen verschiedene ... <a title="Winterharte Palmen" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/winterharte-palmen/" aria-label="Mehr zu Winterharte Palmen">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Winterharte Palmen können sogar in Deutschland gepflanzt werden und überleben bei Temperaturen von bis zu -12 Grad Celsius. Deshalb sind sie äußerst beliebt und in dem ein oder andere Garten zu sehen. Allerdings müssen verschiedene Dinge beachtet werden, damit die Palme ihren ersten Winter auch wirklich überlebt. Darunter zählt zum Beispiel die Auswahl des richtigen Platzes, wie man <a href="https://www.zimmerpalmen.net/">auf zimmerpalmen.net nachlesen</a> kann.</em></p>
<p><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>
<ul>
<li>Winterharte Palmen sollten gut vor Regen und Schnee geschützt sein</li>
<li>Es gibt die chinesische Hanfpalme, Wagners Hanfpalme und die Zwergpalmettopalme</li>
<li>Damit die winterharten Palmen den Dauerfrost überleben, müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden</li>
<li>Eingepflanzt werden sollten die winterharten Palmen zwischen Mai und Juni</li>
</ul>
<h2>Wann und wo sollten winterharte Palmen am besten gepflanzt werden?</h2>
<p>Damit die winterharten Palmen sich perfekt entwickeln können, ist es am besten, sie zwischen Mai und Juni im Garten einzupflanzen. Dadurch können die winterharten Palmen sich ausgezeichnet daran gewöhnen, nun an einem neuen Platz zu sein und sind vor ihrem ersten Winter schon perfekt an ihre Umwelt angepasst. Der Standort für die neue Palme sollte am besten so gewählt werden, dass sie vor Wind geschützt ist. Außerdem sollte ein gewisser Schutz vor Regen vorhanden sein und die Palme sollte vor einer Hauswand stehen. Diese sollte im besten Fall in Richtung Süden sein, damit die winterharte Palme möglichst viel Sonne abbekommt. Dadurch ist dieser Platz deutlich wärmer, was der Palme bei ihrer Entwicklung hilft. Zudem kommt sie an einem warmen Platz deutlich besser durch den Winter, als wenn sie auf der Nordseite steht. Die Platzwahl spielt vor allem bei jungen Palmen eine große Rolle, da diese weniger gegen Frost geschützt sind, als ältere Palmen.</p>
<h2>Was gilt es beim Pflanzen von winterharten Palmen zu beachten?</h2>
<p>Wenn der richtige Platz für die winterharte Palme gefunden wurde, muss auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass keine dauerhafte Nässe um die neue Palme entstehen kann. Dagegen hilft normalerweise, wenn der Boden sehr durchlässig ist und sich dadurch erst gar kein Wasser anstauen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, kann mit einer Drainage nachgeholfen werden. Diese besteht aus Kies und kann um die neue Palme herum sinnvoll sein.</p>
<p>Sollten winterharte Palmen vor dem Frost geschützt werden?<br />
Ja, wenn sich eine länger anhaltende Frostperiode ankündigt, ist es definitiv sinnvoll, die Wurzeln der winterharten Palme abzudecken. Dies kann zum Beispiel mit Stroh oder Laub geschehen, es sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass die Bedeckung dick genug ist. Außerdem sollten die Blätter der winterharten Palmen hochgebunden werden. Wenn mit einem Seil die Blätter der Palmen gut hochgebunden werden, sind die Palmen deutlich besser gegen Wind und Schnee geschützt.</p>
<p>Was muss bei winterharten Palmen in Töpfen im Dauerfrost beachtet werden?<br />
Wer seine winterharten Palmen in Töpfen hat, muss bei Dauerfrost besonders Acht geben. Das liegt daran, dass die Wurzeln in den Töpfen deutlich schlechter geschützt sind, als in der normalen Erde. Deshalb muss der gesamte Topf geschützt werden, was meist mit einer Matte sehr gut erledigt werden kann. Zudem sollten die Blätter hochgebunden werden und die Palme mit einem Vlies zusätzlich geschützt werden.</p>
<h2>Die bekannteste und beliebteste winterharte Palmenart</h2>
<p>Zu den am häufigsten eingepflanzten winterharten Palmen gehört die Chinesische Hanfpalme. Sie stammt aus China und ist das Winterwetter daher gewohnt. Deshalb kann sie sogar Temperaturen von -17 Grad Celsius überleben. Eines ihrer prägnantesten Merkmale ist der Stamm, der hauptsächlich aus Blattansätzen besteht, die schon abgestorben sind. Außerdem haben die Chinesischen Hanfpalmen auch typische fächerartige Blätter, die immer in einem Wedel zusammengefasst sind. Wie groß die Chinesische Hanfpalme wird, hängt davon ab, wie gut ihr der Platz gefällt, an dem sie wachsen darf. Hat sie einen Platz, bei dem sie dem Wetter schutzlos ausgeliefert ist, kann die winterharte Palme nur bis zu vier Meter groß werden. Wenn sie allerdings auf einem guten Platz steht, ist es möglich, dass sie sogar bis zu 12 Meter groß wird. Sollte es im Sommer aber extrem heiß werden, wird empfohlen, der Chinesischen Hanfpalme immer mal wieder ein bisschen Wasser zu geben.</p>
<h2>Die Zwergpalmettopalme aus Amerika</h2>
<p>Wie der Name schon sagt, gehört die Zwergpalmettopalme zu den kleinsten winterharten Palmen und gehört zu der Gruppe der Sabal-Palmen. Wer das Bild der Zwergpalmettopalme sieht, denkt im ersten Moment, dass sie keinen Stamm hätte. Diese Annahme ist falsch und hängt damit zusammen, dass der Stamm der winterharten Palme hauptsächlich im Boden ist. Das bedeutet, dass er nicht zu sehen ist und nur die Blätter der Palme an der Oberfläche zu sehen sind. Dadurch wird die Palme höchstens drei Meter hoch. Aufgrund ihrer kleinen Größe passt die Zwergpalmettopalme auch wunderbar in kleinere Gärten, in denen eine Chinesische Hanfpalme viel zu groß wäre. Temperaturen kann sie sogar bis -20 Grad Celsius für einen kleinen Zeitraum überleben. Trotzdem sollte die winterharte Palme im Winter etwas unterstützt werden, zum Beispiel mit Matten, die um die Palme gelegt werden. Damit kann sichergestellt werden, dass sie den Winter auf jeden Fall überlebt.</p>
<h2>Zählen die Geleepalmen auch zu den winterharten Palmen?</h2>
<p>Ja, auch die Geleepalmen gehören zur Gruppe der winterharten Palmen. Allerdings ist sie im Gegensatz zur Chinesischen Hanfpalme und zur Zwergpalmettopalme nicht so gut gegen die Kälte geschützt. Deshalb sollte sie nur in milderen Gegenden gepflanzt werden, zum Beispiel in Italien oder Spanien. In Deutschland würde die Geleepalme vermutlich nicht überleben, weil sie nur ganz leichten Frost überlebt. Deshalb ist ihr der Winter in Deutschland zu kalt. Deshalb ist die Palme in Deutschland auch weitestgehend unbekannt, obwohl sie mit ihren gebogenen Wedeln eine Besonderheit darstellt. Diese Wedel sind eines der Merkmale der Geleepalme und geben ihr ein etwas eleganteres Aussehen, als die anderen beiden Palmen. Wenn sie sich wohlfühlt, kann die Geleepalme bis zu acht Meter hoch werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Winterharte Palmen sind eine willkommene Abwechslung <a href="/">für den Garten</a>. Sowohl im Sommer als auch in den Wintermonaten geben sie ein kleines bisschen Urlaubsgefühl. Wenn die richtige Sorte und der richtige Platz ausgesucht worden sind, kann sie zwischen Mai und Juni eingepflanzt werden. Auch wenn Frost kommt, können die Palmen mit einfachen und unkomplizierten Methoden geschützt werden. Außerdem sind die Palmen das Jahr über nicht sehr pflegeaufwändig und auch kleine Dürrephasen überstehen sie ohne Probleme.</p>
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		<item>
		<title>Rhododendron blüht nicht &#8211; Tipps die helfen!</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-blueht-nicht-tipps-die-helfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 05:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle lieben Rhododendren wegen ihrer großen Blütenpracht. Doch wie viele Pflanzen im Garten haben auch Rhododendren sehr spezifische Bedürfnisse. Diese müssen erfüllt werden, bevor die Pflanzen blühen. Doch mit ein wenig gärtnerischem Know-how lässt ... <a title="Rhododendron blüht nicht &#8211; Tipps die helfen!" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-blueht-nicht-tipps-die-helfen/" aria-label="Mehr zu Rhododendron blüht nicht &#8211; Tipps die helfen!">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir alle lieben Rhododendren wegen ihrer großen Blütenpracht. Doch wie viele <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/pflanzen-im-garten/">Pflanzen im Garten</a> haben auch Rhododendren sehr spezifische Bedürfnisse. Diese müssen erfüllt werden, bevor die Pflanzen blühen. Doch mit ein wenig gärtnerischem Know-how lässt sich der Rhododendron zum Blühen bringen.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h2>Das Wichtigste in Kürze &#8211; warum der Rhododendron nicht blüht</h2>
<ul>
<li>Wenn der Rhododendron nicht genügend Sonne bekommt</li>
<li>Zu wenig Wasser im Frühling und Sommer</li>
<li>Zu späte oder zu starke Beschneidung</li>
<li>Zu jung, um zu blühen</li>
<li>Frost- oder Winterschäden</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Wenn der Rhododendron nicht genügend Sonne bekommt</h2>
<p>Es ist ein häufiges Missverständnis, dass Rhododendren am besten in schattigen Gärten gedeihen. Zwar vertragen die Pflanzen eine Menge Schatten, doch oft geht das auf Kosten der Blüten. Für eine reichhaltige Blütenpracht braucht die Pflanze <strong>täglich fünf bis sechs Stunden Sonne</strong>.</p>
<p>Je heißer das Wetter wird, desto mehr Schatten braucht der Strauch. In Gebieten mit trockenen und heißen Sommern benötigt die Pflanze mehr Schatten. Bekommt die Pflanze jedoch zu viel Schatten, zum Beispiel durch umgebende Bäume, wird die Blüte nicht üppig ausfallen. In diesen Fällen kann eine Standortänderung die Lösung sein.</p>
<h2>Zu wenig Wasser im Frühling und Sommer</h2>
<p>Bekommt der Strauch besonders im Frühjahr zu wenig Wasser, ist das für die Pflanze ein Grund, das Blühen herabzusetzen oder ganz einzustellen. Trotz ihres robusten Aussehens haben Rhododendren eine Wurzelstruktur, die nicht tief unter die Erde reicht. <strong>Wenig Wasser im Frühjahr oder Sommer führt zu einem Trockenstress</strong> und reduziert die Fähigkeit Blüten auszubilden.</p>
<p>Rhododendren stammen ursprünglich aus Asien, wo sie an gut bewässerten Hängen wachsen. Besonders im Juni und Juli sollten Gärtner für ausreichende Feuchtigkeit im Boden sorgen, damit die Pflanzen für das Austreiben der Blütenknospen für das folgende Frühjahr beginnen können. Doch Vorsicht: <strong>Zu viel Wasser macht die Pflanzen anfällig für Wurzelfäule</strong>.</p>
<h2>Zu späte oder zu starke Beschneidung</h2>
<p>Rhododendren sind relativ langsam wachsende Sträucher. Eine <strong>Beschneidung kann helfen</strong>, der Pflanze Kraft und Stärke für die kommende Vegetationsperiode zu geben. Trotzdem müssen Rhododendren <strong>nicht jedes Jahr</strong> beschnitten werden. Der Hauptgrund für eine Beschneidung ist, die Pflanze zu revitalisieren, alte und kranke Teile zu entfernen oder ihr eine neue Form zu geben.</p>
<p>Bei der Beschneidung sollte jedoch daran gedacht werden, dass die Knospen für das nächste Jahr bereits vorhanden sind. Hier besteht die Gefahr, die Blüten für das nächste Jahr versehentlich abzuschneiden. Die beste Zeit für eine Beschneidung ist unmittelbar, nachdem die letzten Blüten verblüht sind.</p>
<h2>Zu jung, um zu blühen</h2>
<p>Bis ein Rhododendron-Steckling blüht, dauert es <strong>in der Regel zwei bis drei Jahre</strong>. Bei einem erste gerade gepflanzten Strauch ist also etwas Geduld angesagt. Die Pflanze muss sich auf ihrem neuen Standort erst einleben. Bei einer aus Samen gezogenen Pflanze kann es bis zur ersten Blüte mitunter Jahre dauern. Auch Pflanzen, die umgepflanzt wurden, brauchen mindestens ein Jahr, um neue Blüten zu treiben. Eine realistische Erwartung hilft, Enttäuschungen zu vermeiden.</p>
<h2>Frost- oder Winterschäden</h2>
<p>Rhododendren sind im Allgemeinen widerstandsfähig gegenüber niedrigen Temperaturen. Doch besonders der frühe Herbstfrost ist oft die Hauptursache für das Ausbleiben der Blüte im nächsten Jahr.</p>
<p>Eine Möglichkeit, die Pflanzen abzuhärten ist, auf eine Düngung ab Mitte Juli zu verzichten. Düngen fördert neues Wachstum, die Pflanze hat dann aber nicht genug Zeit, sich für die fallenden Temperaturen abzuhärten.</p>
<p>Der häufigste Grund, warum Rhododendren aufgrund tiefer Temperaturen nicht blühen, ist, dass sie ihre Ruhephase vorzeitig beenden. Dies passiert, wenn es zu einem milden Winter kommt, gefolgt von einem harten Frost im späten Frühling. In diesem Fall kann es helfen, den Strauch über Nacht mit Sackleinen oder Gartenvlies abzudecken</p>
<h2>Kurzes Fazit</h2>
<p>Natürlich gibt es noch andere Gründe wie beispielsweise Schädlinge oder Krankheiten, warum ein Rhododendron-Strauch nicht oder nur spärlich blüht. Beim Anbau gesunder und blühender Rhododendren sind Standort und Standortvorbereitung oft der Schlüssel zum Erfolg. Bei der Auswahl von Pflanzen für den eigenen Garten sollte der Schwerpunkt auf Pflanzengesundheit, Winterhärte und Krankheitsresistenz liegen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://erlebnisgaertnerei.com/rhododendron-blueht-nicht-tipps-die-helfen/">Rhododendron blüht nicht &#8211; Tipps die helfen!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://erlebnisgaertnerei.com">Das Garten- und Agrarmagazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Orchideen &#8211; das muss man wissen</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/orchideen-das-muss-man-wissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 05:50:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erlebnisgaertnerei.com/?p=2162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Orchidee bringt rund 30.000 Arten hervor. Orchideen finden hohen Anklang. Aber sie kommen nicht nur als Zierpflanzen zum Einsatz. Diese wunderbaren Blumen werden als Heilmittel und als Aphrodisiakum eingesetzt. Doch wer sich für den ... <a title="Orchideen &#8211; das muss man wissen" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/orchideen-das-muss-man-wissen/" aria-label="Mehr zu Orchideen &#8211; das muss man wissen">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Orchidee bringt rund 30.000 Arten hervor. Orchideen finden hohen Anklang. Aber sie kommen nicht nur als Zierpflanzen zum Einsatz. Diese wunderbaren Blumen werden als Heilmittel und als Aphrodisiakum eingesetzt. Doch wer sich für den Kauf einer Orchidee entscheidet, sollte bedenken, dass diese zauberhafte Blume besonderer Pflege bedarf.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<ul>
<li>Vor rund 60 Millionen Jahren wuchs die erste Orchideenart in Indien.</li>
<li>Tropische Orchideen sind meistens sogenannte Aufsitzerpflanzen.</li>
<li>Sobald die Orchidee Blüten trägt, drehen sich diese um 180 Grad nach unten.</li>
<li>Manche Orchideenarten blühen nur wenige Stunden, andere mehrere Monate.</li>
<li>Orchideen weisen stets sechs Blütenblätter auf.</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Was macht die Orchidee so besonders?</h2>
<p>Orchideen gehören zu den artenreichsten Pflanzen. Aufgrund der Blütenvielfalt wurden Orchideen zu den beliebtesten Blumen. Generell sind Orchideen sehr empfindliche Blumen. Es gibt aber Züchtungen &#8211; wie die Phalaenopsis &#8211; die sich mit wenigen Pflegetipps prächtig entwickeln.</p>
<h2>Die Orchideen richtig gießen</h2>
<p>Orchideen sind empfindlich, wenn es um das Gießen geht. Beim Gießen sollte auf &#8222;weiches&#8220; Wasser geachtet werden. Die Temperatur des Wassers spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Orchideen fühlen sich bei lauwarmem Wasser besonders wohl. Hier gilt die Devise: Lieber weniger gießen als zu viel. Auch, wenn diese Blume eine Trockenphase hinter sich hat, kann sie sich nach dem Gießen wieder erholen.</p>
<p>Bitte Vorsicht vor Staunässe. Orchideen mögen diese nicht &#8211; oder besser gesagt &#8211; ihre Wurzeln. Faulen die Wurzeln aufgrund der Staunässe, stirbt die Orchidee. Die Wurzeln sind bei dieser Blume empfindlich und verzeihen kaum Fehler. Damit der Staunässe entgegengewirkt wird, sollte erst zur Gießkanne gegriffen werden, wenn der Wurzelballen trocken ist.</p>
<p>Orchideen nehmen gerne ein Wasserbad. Auch hier sollte auf die richtige Temperierung geachtet werden. Das Tauchen der Orchideen sollte ebenfalls mit Bedacht durchgeführt werden. Bitte für jede Pflanze neues Wasser verwenden. So kann die Übertragung von Krankheiten verhindert werden.</p>
<p>Beim Tauchen reicht es aus, wenn die Orchideen einmal pro Woche aus dem Übertopf genommen und in einen kleinen Wasserbehälter gestellt werden. Hierfür eignen sich Leitungs- oder Regenwasser. Die Wurzeln saugen das Wasser im Tauchbad auf, und speichern dieses für die kommenden Tage. Das überschüssige Wasser muss allerdings ablaufen können, damit keine Staunässe entsteht.</p>
<blockquote><p>Ein kleiner Tipp: Fühlt sich die Orchidee leicht an, sollte ein Wasserbad angedacht werden. Mit dem Wasserbad kann gewartet werden, wenn der Topf noch gut im Gewicht ist.</p></blockquote>
<h2>Wie wird die Orchidee richtig geschnitten?</h2>
<p>Sobald die Orchidee ihre Blätter verloren hat, kann mit dem Schneiden ans Werk gegangen werden. Kurz über dem dritten Hüllblatt werden die alten Triebe abgeschnitten. Für das Schneiden sollte ein scharfes Messer zur Hand genommen werden. Bitte vorab desinfizieren, damit keine Keime übertragen werden. Manchmal treiben die Blüten nach dem Zurückschneiden nochmals aus.</p>
<p>Sollten sich nach einiger Zeit keine neuen Triebe zeigen, kann nachgeholfen werden. Vor allem, wenn die Orchideen braun werden, sollten diese Ansätze gekürzt werden. Bitte nicht zu lange zuwarten, sondern möglichst bald mit dem Messer ans Werk gehen. Bei guter Pflege treiben Orchideen nochmals aus.</p>
<h2>Das richtige Düngen und die richtige Erde</h2>
<p>Orchideen leben nicht nur von Luft, Wasser und Zuwendung. Sie brauchen vor allem regelmäßig Nährstoffe, um wachsen und gedeihen zu können. Der Dünger sollte während der Wachstums- und Blütenphase nicht vergessen werden. Spezielle Dünger sind auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt.</p>
<p>Im Blumenhandel gibt es den Orchideendünger zu kaufen. Wer diesen nicht verwenden möchte, kann auch zu herkömmlichem Flüssigdünger greifen. Allerdings sollte dieser auf jeden Fall mit Wasser in einem Verhältnis von 1:10 verdünnt werden. Da sich die meisten Orchideenarten vom Frühjahr bis zum Herbst in der Wachstums- und Blütephase befinden, sollte während dieses Zeitraums rund drei- bis viermal gedüngt werden.</p>
<p>Diese Blume braucht spezielle Erde. Am besten wächst und gedeiht die Orchidee, wenn entsprechende Orchideenerde verwendet wird. Die meisten käuflichen Produkte weisen Rinde als Substrat auf.</p>
<h3>Anbei das Wichtigste über Rinde:</h3>
<ul>
<li>Meistens wird die Rinde von Pinien verwendet.</li>
<li>Die Rinde gibt es in unterschiedlichen Körnungen zu kaufen.</li>
<li>Vor allem bei der Phalaenopsis wird dieses Substrat eingesetzt.</li>
<li>Je feiner die Wurzeln der Orchidee sind, desto kleiner sollte die Körnung der Rinde sein.</li>
<li>Rinde zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie organisch ist, und sich nur langsam zersetzt.</li>
<li>Die Orchideen erhalten ausreichend Nährstoffe, die durch die Rinde abgegeben werden.</li>
<li>Die Rinde weist eine hohe Wasserdurchlässigkeit auf.</li>
<li>Dieses Substrat ist vor allem für epiphytisch wachsende Orchideen geeignet.</li>
</ul>
<h2>Welche Substrate gibt es noch für Orchideen?</h2>
<p><strong>Naturfasern</strong> (Kork, Kokos, Moose, Torf)</p>
<p><strong>Sphagnum</strong>: Dieses spezielle Moos wird für besonders anspruchsvolle Orchideenarten genutzt. Dieses Substrat ist teuer, da das Moos unter Naturschutz steht.</p>
<p><strong>Minerale</strong>: Kalk und Sand unterstützen die Eigenschaften einiger Orchideenarten.</p>
<p><strong>Erde und Kompost</strong>: Die klassische Gartenerde ist nur für einen überschaubaren Anteil der Orchideen geeignet. Die Erde sollte hohe Qualität und Wasserdurchlässigkeit aufweisen.</p>
<p><strong>Vulkangestein</strong>: Nur eine kleine Gruppe der Orchideen fühlt sich auf Vulkangestein wohl. Da diese Arten naturgemäß auf Steinen wachsen, gedeihen sie auf Vulkangestein besonders gut. Das Vulkangestein gibt die benötigen Nährstoffe ab.</p>
<p><strong>Holzkohle</strong>: Diese kann bei jedem Substrat beigemengt werden. Es handelt sich um eine effektive Lösung, um gegen Bakterien im Substrat vorzugehen.</p>
<h2>Den richtigen Standort wählen</h2>
<p>Obwohl diese Blume im Urwald wächst, und hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit gewohnt ist, lehnt sie die direkte Sonnenbestrahlung ab. Das liegt daran, dass sie in der Natur von Laubwerk geschützt wird. Orchideen sind Blumen, die nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden sollten. Deswegen sind Fensterbänke nur bedingt als Standort geeignet.</p>
<h3>Was sollte der ideale Standort erfüllen?</h3>
<p>Der Standort sollte hell sein. Orchideen sind keine Nachtschatten- oder Halbschattengewächse.<br />
Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden. Vor allem die pralle Mittagssonne schadet dieser Blume ungemein.<br />
Wenn die Orchidee ihren Platz auf einer Fensterbank findet, sollte diese nach Westen oder Osten ausgerichtet sein.<br />
Damit die Blume vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt wird, sollten Gardinen zugezogen werden.</p>
<h2>Wichtiges zum Umtopfen</h2>
<p>Orchideen sollten in regelmäßigen Abständen umgetopft werden. Hierfür gilt es einiges zu beachten:<br />
Für das Umtopfen sollte der richtige Zeitpunkt gewählt werden. Grundsätzlich sollten Orchideen nach 24 Monaten einen neuen Topf ihr Zuhause nennen. Vor allem das Frühjahr eignet sich besonders für das Umtopfen. Auch, wenn sich neue Wurzelspitzen und Triebe zeigen, sollte das Umtopfen in Betracht gezogen werden.<br />
Damit sich die Wurzeln lösen, sollte der Kunststofftopf leicht gedrückt werden.<br />
In einem nächsten Schritt werden die Wurzeln vorsichtig von dem alten Substrat befreit.<br />
Alte, faulige und vertrocknete Wurzeln werden mit einem scharfen Messer abgeschnitten.<br />
Um die richtige Größe für den neuen Topf zu wählen, sollten ein bis zwei neue Triebe Platz haben. Der Topf wird etwa bis zur Hälfte mit dem Substrat gefüllt. Danach wird die Orchidee in das neue Substrat eingesetzt. Der Rest wird mit Substrat gefüllt, sodass sich dieses auch zwischen den Wurzeln einlagern kann.</p>
<blockquote><p>Die Orchideen sollten nach dem Umtopfen frühestens am nächsten Tag gegossen oder ins Wasserbad getaucht werden.</p></blockquote>
<h2>Die Vermehrung</h2>
<p>Die Orchideen können im Frühjahr oder im Herbst vermehrt werden. Hier stellt das Umtopfen den idealen Zeitpunkt dar. Orchideen bilden Bulben. Für einen Ableger sollten mindestens drei Bulben vorhanden sein. Zeigen sich beim Umtopfen mehr als acht Bluben, ist der Zeitpunkt für die Vermehrung gekommen. Ineinander verwobene Wurzeln werden vorsichtig getrennt. Jeder Orchideenteil sollte mindestens drei Bulben aufweisen. Beschädigte Wurzeln werden mit einem scharfen Messer an der Bruchstelle abgeschnitten. Abgestorbene Wurzeln werden entfernt.<br />
Nun kann mit dem Eintopfen begonnen werden.</p>
<h2><b>Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium (Überblick)</b></h2>
<p class="preview">Die Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium ist eine Orchideenart, die in Europa und Asien heimisch ist. Sie ist eine terrestrische Pflanze, die in Wäldern und Forsten wächst. Die Pflanze hat dunkelgrüne, lanzenförmige Blätter und weiße oder rosa Blüten. Die Pflanze ist auch unter den gebräuchlichen Namen Holzorchidee, Helmorchidee und Soldatenkappenorchidee bekannt.</p>
<figure id="attachment_2168" aria-describedby="caption-attachment-2168" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2168" src="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Cephalanthera-damasonium.jpg" alt="Cephalanthera damasonium" width="1000" height="667" srcset="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Cephalanthera-damasonium.jpg 1000w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Cephalanthera-damasonium-300x200.jpg 300w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Cephalanthera-damasonium-768x512.jpg 768w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Cephalanthera-damasonium-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2168" class="wp-caption-text">Cephalanthera damasonium | Foto: jarafoti / depositphotos.com</figcaption></figure>
<h3 class="preview">Verbreitung und Lebensraum</h3>
<p>Die Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium ist in Europa und Asien verbreitet. In Europa ist sie von Frankreich bis zur Ukraine verbreitet. Sie kommt auch im Kaukasus, in der Türkei und im Iran vor. In Asien kommt sie in China, Japan und Korea vor. Die Pflanze wächst in Wäldern und Waldgebieten in Höhenlagen von 500-2000 m.</p>
<h3 class="preview">Ökologie</h3>
<p class="preview">Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium wird von Bienen und Schmetterlingen bestäubt. Die Pflanze ist auch eine Nahrungspflanze für die Larven einiger Nachtfalter. Die Pflanze wird auch als Zierpflanze verwendet. Sie wird wegen ihrer attraktiven Blüten in Gärten und Parks angebaut. Diese Art ist auch in der Blumenindustrie für die Herstellung von Blumensträußen und anderen Arrangements verwendet.</p>
<h3 class="preview">Einsatz in der Medizin</h3>
<p class="preview">Die Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium wird in der Volksmedizin zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. Der Pflanze wird eine harntreibende, adstringierende und krampflösende Wirkung nachgesagt. Sie wird auch zur Behandlung von Wunden, Geschwüren und Husten verwendet. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Pflanze zur Behandlung von Fieber, Erkältungen und Grippe verwendet.</p>
<h3 class="preview">Morphologische Merkmale</h3>
<p class="preview">Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium ist eine krautige Pflanze, die typischerweise eine Höhe von 50-100 cm erreicht. Die Blätter sind dunkelgrün, lanzenförmig und haben gezackte Ränder. Die Blüten sind weiß oder rosa und stehen an einem aufrechten Stiel. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und sechs Kelchblätter. Die Pflanze blüht von Juni bis August.</p>
<h3 class="preview">Vermehrung</h3>
<p class="preview">Die Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium kann durch Samen oder Teilung vermehrt werden. Die Pflanze verträgt keine Störungen und sollte in ihrem natürlichen Lebensraum ungestört bleiben. Sie bevorzugt einen schattigen, feuchten Standort mit gut durchlässigem Boden.</p>
<h3 class="preview">Gattung</h3>
<p class="preview">Orchideen sind eine der beliebtesten Gruppen von Blütenpflanzen, und die Orchidee &#8211; Cephalanthera damasonium ist ein schönes Beispiel für diese vielfältige und weit verbreitete Familie. Die Gattung, zu der sie gehört, Cephalanthera, umfasst etwa 60 Arten, die in Wäldern und Forsten in ganz Europa, Asien und Nordafrika vorkommen. Orchideen sind in ihrer Morphologie sehr variabel, und Cephalanthera damasonium ist ein gutes Beispiel für diese Vielfalt.</p>
<h2><b>Orchidee &#8211; Orchis militaris / Helmknabenkraut (Überblick)</b></h2>
<h3>Die Gattung und das Aussehen</h3>
<p>Die Orchis militaris gehört zu der Familie der Orchideengewächse und der Gattung der Knabenkräuter. Der Stängel ist leicht kantig, die gehäuften Laubblätter sind länglich-elliptisch. Die oberen Blätter umfassen den Stängel tütenförmig. Die oberen Deckblätter glänzen hellgrün und sind einförmig/lanzettlich. Der anfangs pyramidenförmige Blütenstand verändert sich zu reichlich blühenden Einzelblüten.</p>
<figure id="attachment_2166" aria-describedby="caption-attachment-2166" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2166 size-full" src="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Orchis-militaris.jpg" alt="Orchid Orchis militaris" width="1000" height="563" srcset="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Orchis-militaris.jpg 1000w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Orchis-militaris-300x169.jpg 300w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Orchis-militaris-768x432.jpg 768w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Orchis-militaris-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2166" class="wp-caption-text">Orchid Orchis militaris | Foto: SabineSeiterdep / depositphotos.com</figcaption></figure>
<h3>Die Erkennungsmerkmale</h3>
<p>Die drei hellrosaroten oberen, zusammen gefassten und nach innen geneigten Blütenblätter gleichen einem Helm. Eine dunkelrosarote Lippe hängt nach unten. Die blühenden Pflanzen verströmen einen zarten und angenehmen Duft. Je nach Standort kann man das Helmknabenkraut zwischen April und Juni beobachten. Zwischen 20 und 50 Einzelblüten sind in einem Blütenstand zu finden, sie können eine Wuchshöhe bis zu einem halben Meter erreichen.</p>
<h3>Die Besonderheiten</h3>
<p>Damit die unzähligen, vom Winde verwehren Samen der Orchis militaris keimen können, benötigen sie bestimmte Bodenpilze. Sind solche Bodenpilze vorhanden, gehen sie mit diesen eine Symbiose ein. Anschließend müssen die zarten Blätter genügend Nährstoffe sammeln, um schließlich eine Knolle bilden zu können. Dies dauert bis zu mehreren Jahren. Im Frühjahr kann sich aus der Knolle ein Blütenstand bilden. Um auf die Zerstörung der Biotope aufmerksam zu machen, wurde die Orchis militaris 1993 vom Arbeitskreis Heimischer Orchideen in Deutschland zur Orchidee des Jahres ernannt.</p>
<h3>Die Blütezeit und die Lebensweise</h3>
<p>Die Blütezeit des Helmknabenkrautes kann von April bis Ende Juni dauern. Je nachdem, wie der jeweilige Standort das Pflanzenwachstum begünstigt, kann es oft mehrere Jahre dauern, bis die Pflanze tatsächlich zur Blüte gelangt. Der ährige Blütenstand trägt circa 10-50 Blüten, die in der Aufblühphase kegelförmig, während der Hochblüte zylindrisch geformt sind. Die Orchis militaris wächst gesellig und es verbreitet auch einen schwachen, aber sehr angenehmen Duft.</p>
<h3>Die Verbreitung</h3>
<p>Die Orchis militaris ist von Mitteleuropa über Eurasien nach Südsibirien und bis zum Kaukasus verbreitet. In Südgriechenland und Süditalien ist sie bereits nicht mehr zu finden. Am stärksten ist das Helmknabenkraut in Deutschland im Süden des Landes verbreitet. Bis ins südliche Ñiedersachsen kann das Helmknabenkraut gesehen werden. In Sachsen und Nordrhein-Westfalen kommt es schon deutlich seltener vor. Ein weiteres, ein bisschen isoliertes Verbreitungsgebiet befindet sich in Brandenburg. Im Norden des Landes kann man die Orchis militaris nur mehr ganz selten sehen. Da die Orchis militaris kalkhältige Böden liebt, kommt sie im zentralen Schwarzwald und im Bayrischen Wald nicht vor.</p>
<h3>Der Lebensraum und der Standort</h3>
<p>Die Orchis militaris hat hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie wächst bevorzugt in naturnahen Wiesen, auf Mäh-Halbtrockenrasen oder Weide-Halbtrockenrasen, auf Trockenrasen und Magerwiesen. Das Helmknabenkraut liebt humusreichen, kalkhaltige, wasserspeichernde aber nicht staunasse Böden und sonnige bis halbschattige Standorte. An feuchten Standorten ist es eher selten zu finden. Löss- und kalkhaltige Böden sind zum Gedeihen ideal.</p>
<h3>Die Gefährdung und der Naturschutz</h3>
<p>Das Helmknabenkraut gilt in vielen Gebieten als stark gefährdet. Ursachen dafür sind die Extensivierung seiner besonderen Standorte sowie die landwirtschaftliche Intensivierung. Auch die Verbuschung und die Änderung der Nutzungsbedingungen der Biotope führt ebenfalls zur Vernichtung zahlreicher Lebensräume. Auch Wildschweine, die die Knollen als Leckerbissen suchen, stellen eine Gefahr für die Orchis militaris dar. Würde das Helmknabenkraut aussterben, würde dies einen schweren Verlust in der Artenvielfalt bedeuten. Daher steht es wie alle Orchideenarten sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene unter strengem Naturschutz.</p>
<h2><b>Dactylorhiza majalis &#8211; das Breitblättrige Knabenkraut (Überblick)</b></h2>
<p>Das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) ist eine vor allem in Deutschland verbreitete Orchidee und gehört der Gattung der Knabenkräuter an. Man sagt auch &#8222;die Orchidee der Feuchtwiesen&#8220;. Seine Blütezeit reicht von Mai bis Juli.</p>
<figure id="attachment_2167" aria-describedby="caption-attachment-2167" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2167" src="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Dactylorhiza-majalis.jpg" alt="Dactylorhiza majalis" width="1000" height="667" srcset="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Dactylorhiza-majalis.jpg 1000w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Dactylorhiza-majalis-300x200.jpg 300w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Dactylorhiza-majalis-768x512.jpg 768w, https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2022/05/Dactylorhiza-majalis-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2167" class="wp-caption-text">Dactylorhiza majalis | Foto: MichalMasik / depositphotos.com</figcaption></figure>
<h3>Wie man das Breitblättrige Knabenkraut erkennt</h3>
<p>Diese ausdauernden krautigen Pflanzen haben eine durchschnittliche Wachshöhe von 15 &#8211; 40 cm. In seltenen Fällen können Exemplare bis zu 60 cm hoch wachsen.<br />
Die Blütenfarbe des Breitblättrigen Knabenkrauts reicht von einem dunklen purpurrot bis zu einem hellen rosa. Weiß gefärbte Blüten können ebenfalls auftreten, wenn auch nur äußerst selten.<br />
Der farbige und dicht bewachsende Blütenstand befindet sich ganz oben an der Orchidee. Aufgeblüht nimmt der Blütenstand eine deutlich zylindrische Form an. Unter dem Blütenstand liegen die 3 &#8211; 8 dunkel gefleckten Laubblätter am Stängel. Die unteren Laubblätter können bis zu 18 cm lang werden und sind eiförmig geformt. Die oberen Laubblätter hingegen werden zunehmend kleiner und sind lanzettlich geformt.</p>
<h3>Verbreitung und Lebensraum</h3>
<p>Besonders in Europa kann man das Breitblättrige Knabenkraut antreffen. Die Verbreitung verläuft im Süden Europas von Nordspanien über Norditalien und Dalmatien bis Rumänien. Im Norden erreicht es Südschweden und Südnorwegen. Anschließend gelangt es im Osten bis Sibirien. Die größten Bestände des Breitblättrigen Knabenkrauts lassen sich in Deutschland finden. Schätzungen zufolge machen die Bestände hierzulande mindestens ein Zehntel der weltweiten Gesamtbestände aus, manche Schätzungen gehen sogar von bis zu einem Drittel aus.</p>
<p>Damit das Breitblättrige Knabenkraut wachsen kann, muss der Lebensraum bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese Pflanze braucht für ihr Wachstum einen feuchten Boden mit wenigen Nährstoffen. Daher fühlt es sich z.B. in Flachmooren, kalk- und nährstoffarmen nassen Wiesen, und lichten Auenwäldern sehr wohl. Heute findet man die robuste Pflanze vermehrt im Alpenraum und Mittelgebirge vor und das auf teilweise über 2000m Meereshöhe.</p>
<h3>Gefährdung des Breitblättrigen Knabenkrauts</h3>
<p>Die Bestände der Pflanzen, welche Feuchtwiesen als Lebensraum bevorzugen, gehen seit geraumer Zeit zurück. Zu diesen Pflanzen gehört auch das breitblättrige Knabenkraut. Aus diesem Grund genießt es in Deutschland besonderen Schutz, indem diese Orchidee als eine nationale Verantwortungsart innerhalb der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung eingestuft ist.</p>
<p>Der Grund für die Gefährdung des breitblättrigen Knabenkrauts ist der Rückgang seines Lebensraums. Die feuchten Wiesen, welche es begehrt, wurden vermehrt zu Ackerland umgewandelt oder gar bebaut. Dieser Prozess konnte zwar durch den besonderen Schutz stark eingeschränkt werden, dennoch ist es keine Seltenheit, dass durch Regen der Dünger von benachbarten Äckern zu den geschützten Lebensräumen gespült wird. Durch den Dünger wird der Boden unattraktiv für das Breitblättrige Knabenkraut und es kann nicht mehr wachsen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Orchideen bestechen durch die Farbvielfalt. Diese zauberhaften Blumen brauchen ein wenig Pflege, damit sie wachsen und gedeihen können. Mit den richtigen Tipps und Tricks steht der Orchideenvielfalt in den eigenen vier Wänden nichts im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Yucca Palme &#8211; auch im Garten möglich?</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/yucca-palme-auch-im-garten-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 12:32:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erlebnisgaertnerei.com/?p=2129</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht umsonst gelten Deutsche als Nation der Urlauber. Unter anderem ist der Sommerurlaub einer der beliebtesten und am meisten getätigten Reisen der Deutschen. Neben der Sonne und dem Strand sorgen auch Palmen dafür, um in ... <a title="Yucca Palme &#8211; auch im Garten möglich?" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/yucca-palme-auch-im-garten-moeglich/" aria-label="Mehr zu Yucca Palme &#8211; auch im Garten möglich?">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht umsonst gelten Deutsche als Nation der Urlauber. Unter anderem ist der Sommerurlaub einer der beliebtesten und am meisten getätigten Reisen der Deutschen. Neben der Sonne und dem Strand sorgen auch Palmen dafür, um in die richtige Atmosphäre eintauchen zu können. Um sich dieses Gefühl auch im heimischen Garten zu bewahren, sind immer mehr Palmen in deutschen Gärten zu finden. Unter anderem auch die Yucca-Palme.</p>
<p>Eine Palme im eigenen kleinen Paradies hinter dem Haus anzupflanzen und gesund zu halten, ist nicht leicht und bedarf einer guten Vorbereitung. Die Yucca-Palme ist hauptsächlich als Zimmer-Palme bekannt. Jedoch können auch Yucca-Palmen im eigenen Garten angepflanzt werden. Was bei der Wahl der Yucca-Art, dem Einpflanzen und der Pflege zu beachten ist, haben uns die Profis von <a href="https://www.zimmer-palmen.de">zimmer-palmen.de</a> wird in folgendem Artikel erläutert.</p>
<h2>Was sind Yucca-Palmen?</h2>
<p>Yuccas, oder auch Palmlilien genannt, sind eine Gattung, welche zu den Spargelgewächsen gehört. Sie bilden hauptsächlich einen einzigen Stamm. Einige Arten verzweigen sich aber auch in mehreren Stämmen. Yuccas können sehr alt werden und blühen daher das erste Mal nach mehr als 10 Jahren. Ursprünglich kommen die Yuccas aus Nord- und Südamerika. Dort sind sie sowohl in den USA, als auch in Kanada und Mexico verbreitet. Die Palmlilienfamilie ist groß und besteht aus rund 50 unterschiedlichen Arten.</p>
<h3>Welche Yucca-Arten eignen sich für den Garten?</h3>
<p>Um Yuccas in einem Garten in Deutschland ganzjährig einpflanzen zu können, kommt es darauf an, die richtige Sorte der Yucca zu wählen. Einige Yucca-Arten sind winterfest und auch bei Temperaturen unter -20 Grad frosthart. Damit eignen sich diese Arten auch hervorragend für eine Ansiedlung in Deutschland. Es gibt mehrere Arten der Yucca, die diese Voraussetzungen erfüllen. Die Kerzen-Palmlilie (bis 3 Meter Höhe), die Big Bend Yucca (bis 5 Meter Höhe) und die Yucca Thompsoniana (bis 3 Meter Höhe) sind winterfeste Yucca Arten, die einen Stamm bilden. Winterfeste Yucca-Arten ohne Stamm, beziehungsweise mit einem kurzen Stamm, sind die Fädige Palmlilie (bis 60 Zentimeter Höhe), die blaue Palmlilie (bis einem Meter Höhe) und die Blaugrüne Palmlilie (bis 1,5 Meter Höhe).</p>
<h3>Yuccas in den Garten pflanzen</h3>
<p>Ist die richtige und gewünschte Yucca-Art ausgewählt, kommt es darauf an, die Pflanze richtig einzupflanzen. Yuccas haben es gern sonnig. Daher sollte ein warmer und geschützter Platz mit vielen Sonnenstunden ausgewählt werden. Zudem sollte der Boden viele Nährstoffe enthalten und Feuchtigkeit durchlassen. Um Staunässe zu verhindern, sollte der Boden schön locker sein. Im Idealfall sollte der Boden kalkhaltig sein, denn Yuccas benötigen beim Heranwachsen viel Kalk. Beim Einpflanzen sollte ein großes Loch ausgehoben werden und der Aushub mit reifem Kompost und grobem Sand angereichert werden. Um einen Nachschub an Kalk zu gewährleisten, sollte mit kalkhaltigem Wasser gegossen werden. Auch bei der Nachbarschaft sollte man vorsichtig sein. Für eine gesunde Yucca sollten sich in ihrer Nähe Pflanzen befinden, die sich mit der Yucca vertragen. Dazu zählen unter anderem Schleierkraut, Lavendel und Bergenien.</p>
<h3>Pflege von Yucca-Palmen</h3>
<p>Nicht nur im Winter können Yucca-Palmen einiges einstecken, auch sonst sind sie sehr pflegeleicht. Grundsätzlich müssen die Pflanzen nicht gegossen werden. Nur in besonders trockenen Perioden kann die Yucca gegossen werden. Gedüngt werden sollte die Yucca im Frühling mit etwas reifen Kompost. Zusätzlich kann die Yucca mit Kalk gedüngt werden. Sollte eine Yucca mal über das Ziel hinausschießen und eine gewünschte Größe überschreiten, kann eine Yucca ohne Probleme zurückgeschnitten werden. Wenn eine Yucca Blüten bildet, dann können diese Blütenstände bis zu drei Meter in die Höhe wachsen. Diese Blütenstände sollten nach jeder Blüte entfernt werden. Sollte das Thermometer im Winter doch mal weit unter -20 Grad klettern, können Yucca-Palmen zusätzlich mit Mulch oder Gartenvlies geschützt werden.</p>
<h2>Expertentipp</h2>
<p>Wer Gefallen an Yucca-Palmen im eigenen Garten gefunden hat und gern mehr dieser Pflanzen ansiedeln möchte, muss nicht unbedingt ins Gartencenter fahren und sich eine neue Pflanze zulegen. Yucca-Palmen können geteilt werden und sich so vermehren. So kann man innerhalb weniger Sommer den Bestand der Yucca-Palmen erhöhen.</p>
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			</item>
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		<title>Der Anbau von Kräutern</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/der-anbau-von-kraeutern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 10:08:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erlebnisgaertnerei.com/?p=2114</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Anbau von Kräutern im eigenen Garten oder auch auf dem Balkon ist längst keine Seltenheit mehr. Gleichgültig, ob für die Küche, als Tee oder als Bestandteil des Blumenbeetes, Kräuter sind wahre Alleskönner. Dabei ist ... <a title="Der Anbau von Kräutern" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/der-anbau-von-kraeutern/" aria-label="Mehr zu Der Anbau von Kräutern">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Anbau von Kräutern im eigenen Garten oder auch auf dem Balkon ist längst keine Seltenheit mehr. Gleichgültig, ob für die Küche, als Tee oder als Bestandteil des Blumenbeetes, Kräuter sind wahre Alleskönner.<br />
Dabei ist die Auswahl riesig, denn Kräuter gibt es in fast allen denkbaren Geschmacks- oder Geruchsrichtungen und nicht ohne Grund sagt der Volksmund: Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen.<br />
Aber nicht nur der Mensch liebt Kräuter, auch Gemüsepflanzen oder Edelblumen wie Rosen mögen sie als gesunde Unterbepflanzung in der Mischkultur. Die kräftig duftenden Blüten locken zahlreiche Insekten an, die sich nicht nur als natürliche Schädlingsbekämpfer betätigen, sondern auch den Boden lebendig halten. So bleibt das Kraut gesund und vor allem auch die Hauptbepflanzung, die eigentlich im Fokus steht.<br />
Wer Kräuter selbst anbauen möchte, muss eigentlich nicht viel beachten, denn die allermeisten Sorten sind anspruchslos. </em></p>
<h2>Vorteile des Anbaus im Gewächshaus</h2>
<p>Gerade im Gewächshaus kann man mit Kräutern viel machen. Häufig finden sich im Gewächshaus hochwachsende Pflanzen wie Paprika, Bohnen, Tomaten oder auch Gurken. Der Erdboden bleibt in diesen Fällen meist kahl und ohne Bepflanzung. Da Kräuter einen niedrigeren Wuchs haben, eignen sie sich perfekt, um den nackten Erdboden zu begrünen. Dies unterstützt nicht nur die Hauptbepflanzung positiv in ihrem Wachstum, sondern reduziert auch die Verdunstung der wertvollen Feuchtigkeit im Boden.<br />
Bei der jeweiligen Kombination aus Haupt- und Unterbepflanzung, die zusammen gesetzt werden soll, sollte man darauf achten, dass sie sich untereinander gut vertragen und ob ihre Ansprüche zueinander passen.<br />
In den allermeisten Fällen ist dies jedoch unproblematisch. Die meisten Kräuterarten haben flache Wurzeln und brauchen nicht so viele Nährstoffe, als dass sie der Hauptbepflanzung Konkurrenz machen könnten.<br />
Gleichgültig für welche Kräuter man sich letztendlich entscheidet, an einigen Grundsätzlichkeiten kommt man beim Anbau nicht vorbei, wenn man gesunde und gut wachsende Pflanzen haben möchte.<br />
Zunächst sollte man sich überlegen, ob man die Kräuter in ein Gewächshaus oder in ein klassisches Kräuterbeet pflanzen möchte. Töpfe oder Kübel eignen sich ebenfalls zur Kultivierung von Kräutern. Auch diese lassen sich nach Bedarf ins Gewächshaus stellen.<br />
Eine weitere sehr beliebte Variante ist das Pflanzen in einer Kräuterspirale. Auch sie bietet einige Vorteile. Kräuterspiralen gibt es in allen möglichen Gestaltungsformen im Gewächshaus oder im Freiland. Sie sind leicht selbst zu bauen, können aber auch käuflich erworben werden.<br />
Egal ob man sich für den Anbau im Beet oder im Gewächshaus entscheidet, es lohnt sich den Boden, gründlich vorzubereiten, damit man den Kräutern eine optimale Grundlage für ein gesundes Wachstum und einen guten Ertrag bietet. Ist der Boden stark verfestigt und durchwurzelt, sollte man erst einmal umgraben, um den Boden bis in die tiefen Schichten zu lockern. Ist der Boden bereits gelockert, reicht es aus, die Erde nur oberflächlich zu bearbeiten. Wurzelreste in der Erde und Beikräuter sollten heraus gesammelt und entsorgt werden. So reduziert man später den Aufwand beim Jäten und stellt sicher, dass gerade Keimlinge und junge Pflanzen ausreichend Licht und Platz zum Wachsen finden.</p>
<h2>Passende Kräuter fürs Gewächshaus</h2>
<p>Gerade mediterrane Kräuter wie Majoran, Thymian oder Rosmarin, die die Wärme brauchen und nicht vollkommen frostfest sind, fühlen sich im Gewächshaus besonders wohl. Aber auch Kräuter, die eigentlich gut mit den Bedingungen im Freiland zurechtkommen, wachsen im Gewächshaus gut. Vorteile bieten sich vor allem für die eigene An- und Aufzucht von Kräutern aus Samen. Durch das wärmere Klima im Gewächshaus kann mit der Aussaat schon im zeitigen Frühjahr begonnen werden.<br />
Natürlich ist jedes Kraut anders und stellt andere Ansprüche. Daher sollte man sich die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen genauer ansehen.</p>
<h3>Schnittlauch</h3>
<p>Der Schnittlauch ist eins der beliebtesten Kräuter und aus der Küche nicht wegzudenken. Sein etwas scharfer, würziger Geschmack passt zu viele Gerichten. Darüber hinaus ist der Schnittlauch sehr gesund. Auch optisch ist der Schnittlauch ein Hingucker. Er blüht zart violett und duftet schön scharf, was Bienen und andere Insekten anzieht. Sein Nektar bietet gerade wilden Insekten eine gute  Nahrungsquelle.<br />
Der Schnittlauch liebt einen feuchten und nährstoffreichen Boden, braucht dabei aber nicht unbedingt einen sonnigen Standort, sondern gedeiht auch im Halbschatten sehr gut. Als mehrjährige Staude hat man viele Jahre Freude an ihm.<br />
Wer keine Schnittlauchpflanze im Topf kaufen und einpflanzen möchte, kann ihn auch selbst ansäen. Am besten beginnt man im zeitigen Frühjahr mit der Vorkultur im Topf auf einer sonnigen Fensterbank, aber auch die Aussaat direkt ins vorbereitete Beet funktioniert. Es werden vier bis zehn Samen dicht beieinander gesät. Die Samen dürfen nur leicht mit Erde bedeckt werden.<br />
Ist der Schnittlauch einmal ausgewachsen, kann man ihn fast das ganze Jahr hindurch ernten. Möchte man den Schnittlauch vermehren, teilt man einfach die Staude und pflanzt die geteilten Pflanzen wieder an den gewünschten Standort.</p>
<h3>Petersilie</h3>
<p>Ein weiteres Kraut mit einem festen Stammplatz in der Küche ist die Petersilie. Es gibt sie in verschiedenen Variationen, die aber alle eins gemeinsam haben, sie schmecken sehr aromatisch und duften würzig.<br />
Die Petersilie ist anspruchslos und leicht anzubauen. Sie mag einen lockeren nährstoffreichen Boden und einen sonnigen Standort. Sie gedeiht aber auch im Halbschatten. Wer keine Pflanze kaufen möchte, kann die Petersilie auch selbst ansähen.<br />
Die Aussaat kann ab Ende März oder Anfang April direkt ins Beet oder in die Kräuterspirale erfolgen. Auch eine Vorkultur im Topf bietet sich an. Die Petersilie gilt als mit sich selbst unverträglich, was bedeutet, dass man sie nicht wiederholt an die selbe Stelle pflanzen sollte, sondern dem Boden etwa vier Jahre Zeit geben sollte, um sich zu regenerieren.<br />
Wenn die Petersilie, ihre volle Wuchshöhe erreicht hat, kann sie das das ganze Jahr hindurch geerntet werden.</p>
<h3>Pfefferminze</h3>
<p>Die Pfefferminze scheidet die Geister. Die einen können nicht genug von ihr bekommen, die anderen mögen sie nicht einmal riechen. Trotzdem erfreut sich die Pfefferminze als Tee, aber auch in der Küche großer Beliebtheit. Ihre zart violetten Blüten sind unter Insekten als Nahrungsquelle heiß begehrt.<br />
Der Anbau ist denkbar einfach, da die Pfefferminze ein Kraut ist, das nahezu überall kräftig wächst. Sie ist eine mehrjährige Staude und vermehrt sich stark. Ihre Wurzelausläufer wuchern und breiten sich schnell im ganzen Garten aus. Hat man sie einmal in der Erde, bekommt man sie nur schwer wieder heraus. Wer also die Pfefferminze etwas im Zaum halten will, pflanzt sie in einen Topf. Entsprechende Töpfe können auch einfach mit ins Beet gegeben werden.<br />
Die Pfefferminze mag einen nährstoffreichen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort.<br />
Auch bei der Minze kann man ausgewachsene Pflanzen problemlos kaufen und auspflanzen, aber auch die Aussaat von Samen gelingt im Topf oder auch im Freiland ab Ende Mai. Mit der Vorkultur kann schon Ende März begonnen werden. Die Samen sind Lichtkeimer, sie dürfen daher nicht oder nur leicht mit Erde bedeckt werden.<br />
Geerntet werden kann die ausgewachsene Minze im Grunde das ganze Jahr hindurch.</p>
<h3>Majoran</h3>
<p>Der Majoran ist ein weiterer Liebling in der Küche und ist im Kräutergarten schön anzusehen. Seine kleinen weißlich rosa Blüten sind für Insekten eine begehrte Nektarquelle und duften würzig. Er wächst eigentlich mehrjährig als Staude, doch ist er nicht vollkommen winterhart. Er gehört zu den mediterranen Kräutern. In Gegenden mit härteren Wintern und strengeren Frösten wird er daher meistens einjährig gezogen oder muss überwintert werden.<br />
Der Majoran braucht einen warmen, sonnigen Standort und einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Ab Ende März kann der Majoran in Töpfen im Warmen vorgezogen werden, die Aussaat ins Freiland sollte erst Ende Mai erfolgen.<br />
Die Aussaat sollte breitwürfig verteilt erfolgen und die Samen dürfen nicht oder nur leicht mit Erde bedeckt werden, da es sich um Lichtkeimer handelt. Wachsen die Jungpflanzen zu dicht, empfiehlt es sich sie auf einen Abstand von etwa 25 Zentimetern zueinander zu vereinzeln.<br />
Geerntet werden kann der Majoran einmal ausgewachsen den ganzen Sommer über.</p>
<h3>Basilikum</h3>
<p>Basilikum ist ebenfalls ein überaus beliebtes und sehr gesundes Kraut. Er benötigt einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen und stets feuchten Boden. Allerdings darf es gerade am Anfang, wenn die Pflänzchen noch jung sind, nicht zu nass für das Basilikum werden. Klassischer Basilikum ist einjährig und nicht winterhart. Daneben gibt es aber auch winterharte und mehrjährige Sorten in den verschiedensten Farben und Variationen.<br />
Mit der Vorkultur kann ab Ende März begonnen werden. Vor Ende Mai sollte man ihn jedoch nicht ins Freie pflanzen, denn zu kalt mag es Basilikum nicht. Die Aussaat darf nicht zu dicht erfolgen und die Samen sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden, da es sich auch hier um Lichtkeimer handelt.<br />
Die Ernte kann den ganzen Sommer über erfolgen. Idealerweise zupft man nicht nur einzelne Blätter ab, sondern schneidet den ganzen Stängel zurück. Auf diese Weise regt man das Wachstum der Pflanze besser an.</p>
<h3>Rosmarin</h3>
<p>Der Rosmarin hat nicht nur einen verführerischen Duft, er ist auch aus für viele Gerichte das gewisse Etwas. Er schmeckt gut und bringt mediterranes Flair in Küche und Garten.<br />
Er braucht einen sonnigen und warmen Standort. Der Boden sollte locker und reich an Nährstoffen sein. Zu feucht mag es der Rosmarin jedoch nicht. Er ist nur bedingt frostfest und muss in Gegenden mit rauem Klima und starken Frösten an einem geschützten Ort, im Gewächshaus oder im Haus überwintert werden.<br />
Gepflanzt werden kann der Rosmarin ab Ende Mai. Idealerweise kauft und kultiviert man die Pflanze im Topf oder im Kübel, aber auch die Aussaat im Freiland ist möglich. Mit der Vorkultur kann ab Ende März im Warmen begonnen werden, mit dem Auspflanzen sollte jedoch bis Ende Mai gewartet werden. Die Samen kommen etwa einen Zentimeter tief in die Erde und es sollte ausreichend Abstand geachtet werden.<br />
Geerntet werden kann der Rosmarin den ganzen Sommer über und bis in den Herbst hinein.</p>
<h3>Melisse</h3>
<p>Die Melisse ist nicht jedermanns Geschmack. Die einen mögen sie, die anderen bezeichnen sie als Unkraut, da sie zum Wuchern neigt. Gleichzeitig ist sie eine vielseitige Heilpflanze.<br />
Die Melisse wächst als Staude. Sie kommt gut im Freiland zurecht. Sie ist mehrjährig und frostfest. Einmal angewachsen, breitet sie sich üppig aus.<br />
Die Anzucht aus Samen gestaltet sich jedoch bisweilen schwierig, man sollte daher auf gekaufte Pflanzen zurückgreifen.</p>
<h3>Salbei</h3>
<p>Salbei schmeckt nicht nur als Tee, er ist auch eine beliebte Heilpflanze. Teilweise kommt er auch in der Küche zum Einsatz.<br />
Es gibt ihn in vielen verschiedenen Sorten. Einige sind mehrjährig, andere nur zweijährig. Der Salbei gehört zu den mediterranen Pflanzen und braucht daher einen warmen Standort und einen lockeren, nicht zu nährstoffreichen Boden.<br />
Die Aussaat erfolgt im April im Gewächshaus oder ab Mai ins Freiland. Fertige Pflanzen können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Da der Salbei eine Staude ist, lassen sich die Pflanzen auch durch Teilung des Wurzelstocks vermehren.</p>
<h3>Thymian</h3>
<p>Auch der Thymian gehört zu den mediterranen Kräutern. Dementsprechend sollte auch für ihn der Standort warm und sonnig sein und der Boden durchlässig, sandig und nicht zu nährstoffreich. Die Anzucht erfolgt auch hier ab April im Gewächshaus und ab Ende Mai im Freiland. Einfacher ist es jedoch beim Thymian, fertige Pflanzen zu kaufen.</p>
<h2>Kräuter, die gut zusammen wachsen</h2>
<p>Als Faustregel kann man sich überlegen, dass Pflanzen, die ähnliche Bedingungen mögen, auch gut zusammen wachsen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die sind selten.<br />
Die mediterranen Kräuter vertragen sich beispielsweise untereinander sehr gut. Sie brauchen nicht viele Nährstoffe und einen eher sandigen Boden. Möchte man sie zu Gemüsepflanzen setzten, sollten es Sorten sein, die ähnliche Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit haben.<br />
Zur Unterpflanzung von Tomaten, Gurken oder Paprika eignen sich daher vor allem Kräuter, die auch in nährstoffreicher Erde gut gedeihen wie zum Beispiel Basilikum.</p>
<h2>Kräuter, die sich nicht vertragen</h2>
<p>Es gibt nicht nur Kräuter, die sich gut miteinander vertragen und sich gegenseitig in ihrem Wachstum unterstützen, es gibt auch solche, die nicht miteinander harmonieren. Anhaltspunkte bieten die jeweiligen Anforderungen an den Standort. Problematisch ist häufig die Kombination aus Gartenkresse und andren Kräutern. Auch Dill verträgt sich nicht unbedingt gut mit einigen anderen Pflanzen.<br />
Wieder andere Kräuter wie die Petersilie gelten als mit sich selbst unverträglich. Sie sollten daher nicht wiederholt am selben Standort gepflanzt werden. Der Boden braucht in solchen Fällen ein paar Jahre Zeit, um sich zu regenerieren.</p>
<h2>Kräuter fürs Freiland</h2>
<p>Einige Kräuter vertragen den Anbau im Gewächshaus nicht. Ein gutes Beispiel ist hier das Johanniskraut oder auch der Waldmeister. Diese Pflanzen brauchen eine längere Kälteperiode, um überhaupt zu keimen. Selbst als ausgewachsene Pflanzen gedeihen sie im Freiland besser. Sie brauchen den Wind und auch den Regen.<br />
Lavendel keimt ebenfalls besser im Freiland. Da er nicht vollkommen frostfest ist, kann man ihn aber gut im Gewächshaus überwintern.</p>
<h2>Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat</h2>
<p>Leider gibt es nicht den einen Zeitpunkt im Jahr, der für alle Pflanzen zugleich der richtige ist, um sie auszusäen oder zu pflanzen.<br />
Es gibt Kräuter, die kommen mit tiefen Temperaturen gut zurecht. Einige benötigen sogar eine Kälteperiode, um überhaupt zu keimen. Andere Kräuter mögen es warm und brauchen sowohl zum Keimen als auch zum Wachsen höhere Temperaturen.<br />
Grundsätzlich kann man sich merken, dass Pflanzen, die winterhart sind, häufig auch früher ausgesät oder gepflanzt werden können, als mediterrane Pflanzen.<br />
Für die Vor-Kultur im beheizten Gewächshaus oder auf der warmen Fensterbank ist häufig schon Ende Februar oder Anfang März der richtige Zeitpunkt. Mitte März bis Ende März können viele Pflanzen auch ins unbeheizte Gewächshaus gesetzt werden. Ab Ende März oder Anfang April wird dann auch das Freiland interessant. Die Bodentemperaturen sind nun schon so warm, dass viele Pflanzen gut mit ihnen klarkommen.<br />
Kräuter, die eine höhere Bodentemperatur brauchen, um zu keimen, wie mediterrane Kräuter, dürfen sogar erst ab Mitte Mai ins Freiland, wenn keinerlei Fröste mehr drohen.<br />
Wie lange man ins Jahr hinein pflanzen oder säen kann, hängt von der jeweiligen Pflanze ab und lässt sich nicht pauschal beurteilen. Die meisten Kräuter, gerade wenn es sich um Stauden handelt, können aber problemlos bis in den Herbst hinein gesetzt werden.</p>
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