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	<title>Gemüse Archive &#8902; Das Garten- und Agrarmagazin</title>
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	<description>Pflanzen, Terrasse, Teichtechnik und mehr</description>
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		<title>Gemüsesorten fürs Gewächshaus</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/gemuesesorten-fuers-gewaechshaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 09:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sich und seine Familie mit selbst gezogenem Gemüse aus dem eigenen Garten oder dem Balkon zumindest teilweise zu versorgen, wird immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man weiß genau, was auf dem Teller ... <a title="Gemüsesorten fürs Gewächshaus" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/gemuesesorten-fuers-gewaechshaus/" aria-label="Mehr zu Gemüsesorten fürs Gewächshaus">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sich und seine Familie mit selbst gezogenem Gemüse aus dem eigenen Garten oder dem Balkon zumindest teilweise zu versorgen, wird immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man weiß genau, was auf dem Teller kommt und gleichzeitig macht der Anbau nicht nur dem passionierten Gärtner viel Freude.<br />
Ob Urban Gardening oder klassischer Garten das Interesse am Gemüseanbau für den Eigengebrauch wächst stetig und stößt auf eine immer breiter werdende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Die Nutzung eines Gewächshauses kann dabei für beide Anbauvarianten ein wichtiges Hilfsmittel sein.<br />
Tipp vom Experten: Ein Gewächshaus ist nicht nur was für große Gärten. Auch wenn nur wenig Raum vorhanden ist, kann auf ein kompaktes Gewächshaus zurückgegriffen werden. Selbst für den Balkon gibt es mit sogenannten Mini-Gewächshäusern und Anlehngewächshäusern geeignete Konzepte.</em></p>
<h2>Welches Gemüse kann im Gewächshaus angebaut werden?</h2>
<p>Der Anbau im Gewächshaus bietet für viele Gemüsesorten gerade in Hinblick auf die Ertragssteigerung zahlreiche Vorteile. Besonders diverse Kohl- und Blattgemüsearten profitieren von warmen und geschützten Gewächshausklima, aber auch Kräuter mögen diesen Standort. Für einige Nachtschattengewächse ist der Anbau in einem Gewächshaus fast unerlässlich, wenn man ein gesundes Wachstum und einen guten Ertrag wünscht.</p>
<p>Beliebte Gemüsesorten für das Gewächshaus:</p>
<ul>
<li>einige Gemüsekohlsorten z. B. Kohlrabi</li>
<li>Spinat</li>
<li>Kopfsalat</li>
<li>Eissalat</li>
<li>Endivien</li>
<li>Radieschen</li>
<li>Paprika</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>Bohnen</li>
<li>Chili</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Winterportulak</li>
<li>Basilikum</li>
<li>Gartenkresse</li>
<li>Dill</li>
<li>Majoran</li>
<li>Kerbel</li>
</ul>
<h2>Diese Gemüsesorten sind für den Anbau im Gewächshaus ungeeignet</h2>
<p>Nicht jedes Gemüse hat nur Vorteile durch den Anbau im Gewächshaus. Einige Sorten vertragen die Anbaubedingungen nicht, wachsen schlechter oder bringen weniger Ertrag. Bei anderen Sorten macht der Anbau im Freiland schlicht mehr Sinn. Schließlich muss man bei der Planung der Nutzung des Gewächshauses berücksichtigen, dass nicht unbegrenzt Platz vorhanden ist. Dieser sollte solchen Sorten vorbehalten werden, die auf den Anbau im Gewächshaus angewiesen sind, da sie im normalen Beet nicht gedeihen.<br />
Widerstandsfähige Gemüsesorten, die auch kältere oder feuchtere Bedingungen gut vertragen, lassen sich problemlos auch außerhalb des Gewächshauses züchten. Ein gutes Beispiel ist die Kartoffel. Sie braucht viel Raum und Wasser, um sich ideal zu entwickeln, gleichzeitig ist sie robust und kommt gut mit den Bedingungen im Freiland zurecht. Auch Wurzelgemüse, verschiedene Lauchsorten oder Mangold lassen sich im Beet praktikabler anbauen und ernten als im Gewächshaus.</p>
<p>Diese Unterteilungen sind allerdings fließend. Je nach Jahreszeit, Platz und klimatischen Bedingungen können sich Experimente durchaus lohnen. So sind Radieschen und Schnittlauch kälteresistente Pflanzen, die auch im Freiland wachsen können. Dagegen tun sich Tomaten, Gurken oder auch Dill erfahrungsgemäß deutlich schwerer außerhalb des Gewächshauses. Sollte das Gewächshaus noch Kapazitäten frei haben, sind zum Beispiel einige Bohnensorten, die sonst direkt ins Beet gesetzt werden, dankbare Abnehmer.</p>
<h2>Die Vor- und Nachteile des Gemüseanbaus im Gewächshaus</h2>
<p>Der Anbau im Gewächshaus bietet zahlreiche Vorteile, die sich aus dem besonderen Klima ergeben, das in einem Gewächshaus vorherrscht. Denn dort ist es deutlich wärmer als draußen, gleichzeitig besteht ein Schutz vor direktem Niederschlag. Auf diese Weise kann das Gemüse früher angepflanzt werden. Gemüse, das schnell reift, kann nicht nur früher geerntet werden, sondern auch länger. Teilweise bis in den Herbst oder sogar in den Winter hinein.</p>
<p>Es gibt aber auch Nachteile beim Anbau im Gewächshaus. Der Bewässerungsaufwand ist höher als im Freiland, da der Niederschlag fehlt. Es muss entweder gegossen oder für eine Bewässerung gesorgt werden. Wird es im Sommer zu heiß, kann es aufgrund des Isolationseffektes des Gewächshauses zu Temperaturen kommen, die den Pflanzen unter Umständen schaden. In diesem Fall ist es wichtig, für eine ausreichende Luftzufuhr und damit Kühlung zu sorgen. Wählt man eine beheizbare Gewächshausvariante, müssen die dadurch entstehenden Kosten berücksichtigt werden.</p>
<h3>Die Vorteile kurz zusammengefasst:</h3>
<ul>
<li>Das Gewächs schützt vor Witterungseinflüssen und Kälte</li>
<li>Das Klima im Gewächshaus begünstigt das Wachstum</li>
<li>Aussaat oder Anbau kann früher als im Freiland erfolgen</li>
<li>Anbau- und Erntezeit verlängern bis in den späten Herbst oder frühen Winter</li>
</ul>
<h3>Die Nachteile kurz zusammengefasst:</h3>
<ul>
<li>Der Bewässerungsaufwand</li>
<li>Bei hohen Temperaturen braucht es ausreichend Frischluftzufuhr</li>
<li>Zusätzliche Kosten bei beheizten Gewächshäusern</li>
</ul>
<h2>Welches Gemüse ist für Anfänger geeignet?</h2>
<p>Neulinge im Gemüseanbau wissen häufig nicht so genau, worauf sie achten müssen. Möchte man sich den Spaß am Gärtnern nicht durch mangelnden Erfolg verderben, sollte man Gemüsesorten auswählen, die pflegeleicht und robust sind.</p>
<h3>Beliebte Anfängersorten:</h3>
<ul>
<li>Karotten können direkt ins vorbereitete Beet gesät werden. Bei qualitativ hochwertigen Samen ist die Keimrate sehr gut und die Pflanze wächst ohne besonderen Pflegeaufwand</li>
<li>Radieschen ist ideal für Anfänger. Sie wachsen schnell, können ebenfalls direkt ausgesät werden und sind anspruchslos</li>
<li>Schnittlauch gehört ebenfalls in diese Liste, sowie viele weitere Kräuter, die einfach ausgesät werden können und anschließend ohne besonderen Pflegeaufwand gedeihen</li>
<li>Tomaten haben zwar einige Ansprüche und brauchen auch etwas Pflege, doch ist der Aufwand überschaubar. Kauft man Jungpflanzen, lassen sich diese einfach ins Gewächshaus pflanzen und müssen lediglich regelmäßig gewässert werden. Dabei ist es wichtig, nicht von oben zu gießen, damit die Blätter nicht feucht werden.</li>
<li>Auch Salate sind perfekt für Einsteiger. Auch sie sind anspruchslos und brauchen keine besondere Pflege. Lediglich vor Schnecken sollte man aufpassen.</li>
</ul>
<h2>Welche Gemüsesorten sind besonders pflegeleicht?</h2>
<p>Je nach Gemüsesorte kann der Pflegeaufwand für den Gemüseanbau relativ umfangreich werden. Möchte man sicherstellen, dass das Hobby nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, sollte man Sorten auswählen, die besonders pflegeleicht sind. Für den Anbau im Gewächshaus eigenen sich einige Sorten daher besonders. Eine ausreichende Bewässerung ist auch hier erforderlich.</p>
<ul>
<li>Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie</li>
<li>Salate</li>
<li>Radieschen</li>
<li>Grüne Bohnen</li>
<li>Zucchini</li>
</ul>
<h2>Welche Gemüsesorten sind sehr anspruchsvoll?</h2>
<p>Ist man tiefer in Welt des Gärtners eingetaucht, reizt auch der Anbau anspruchsvollerer Pflanzen. Ob es sich um das Herstellen bestimmter Standortvoraussetzungen handelt oder speziellen Pflegeaufwand, die Bandbreite der Herausforderung ist unerschöpflich.</p>
<h3>Tomate</h3>
<p>Die Tomaten braucht etwas mehr Pflege. Sie reagiert empfindlich auf Regen, daher sollte sie im Gewächshaus oder an einem geschützten Ort gezogen werden. Sie braucht zwar regelmäßig Wasser, verträgt aber weder Staunässe noch feuchte Blätter, da sonst der Befall von Krankheiten droht. Sie darf daher nicht von oben gegossen werden. Um den Ertrag zu steigern, müssen die Seitentriebe periodisch ausgedünnt werden.</p>
<h3>Kohlrabi</h3>
<p>Kohlrabi schmeckt zwar gut, ist aber im Anbau anspruchsvoll. Die Aussaat braucht ideale Bedingungen. Die Jungpflanzen sind sehr empfindlich. Nicht nur gegenüber Kälte, sondern auch gegenüber Trockenheit. Dabei schlagen sich Mängel im Wachstum bei der Ernte im Geschmack wieder.</p>
<h2>Gemüse und andere Mischkulturen</h2>
<p>Der Anbau im Gewächshaus will schon aus Platzgründen ordentlich durchdacht sein. Dabei muss auch geplant werden, welche Pflanzen gut zusammen wachsen können und welche nicht. Es gibt Sorten, die begünstigen sich in ihrem Wachstum oder schützen sich gegenseitig vor Schädlingen, während andere sich nicht gut miteinander vertragen und sich in ihrem Wachstum behindern und den Befall von Schädlingen fördern.</p>
<ul>
<li>Gurken lassen sich gut mit Buschbohnen, Erbsen und Salat kombinieren</li>
<li>Auch Paprika, Kohlsorten, Möhren und Tomaten ergänzen sich gut</li>
<li>Blumenkohl verträgt sich gut mit Sellerie oder Endivien</li>
<li>Zwiebeln passen gut zu Möhren</li>
</ul>
<h2>Welches Gemüse darf nebeneinander gepflanzt werden?</h2>
<h3>Tomaten mit Kresse und Basilikum</h3>
<p>Tomaten lassen sich gut mit Kresse und/ oder Basilikum unterpflanzen. Sie vertragen sich in ihren Ansprüchen gut. Kresse und Basilikum bedecken den Boden, sodass die Feuchtigkeit nicht verloren geht und die Tomate von einem gleichmäßig feuchten Boden profitieren kann.</p>
<h3>Erdbeeren und Knoblauch</h3>
<p>Erdbeeren sind gegenüber einigen Pilzkrankheiten empfindlich. Setzt man sie mit Knoblauch zusammen, schützt der Knoblauch vor Pflanzenkrankheiten zum Beispiel Pilzbefall.</p>
<h2>Welches Gemüse sollte nicht zusammengepflanzt werden?</h2>
<p>Auch Pflanzenkombinationen, die man unbedingt vermeiden sollte, gibt es viele. So vertragen sich Kreuzblütler untereinander nicht. Nicht zusammen gepflanzt werden sollten daher die meisten Kohlsorten.<br />
Auch einige Hülsenfrüchte sollten man nicht zusammensetzen. Zu diesen gehören zum Beispiel Bohnen, Erbsen, Linsen, Puffbohnen oder Wicken.<br />
Doldenblütler wie Dill, Fenchel, Kerbel, Kümmel, Liebstöckel, Möhren, Pastinaken, Petersilie und Sellerie gehören ebenfalls nicht nebeneinander gepflanzt.</p>
<h2>Wann kann welches Gemüse angebaut werden?</h2>
<p>Der richtige Zeitpunkt zur Aussaat ist bei den meisten Pflanzen, aber auch einzelnen Sorten unterschiedlich. Bei vielen Gemüsesorten gibt es frühe und späte Sorten. Grundsätzlich kann man im Gewächshaus früher mit dem Anbau beginnen als im Freiland, entscheidend für den richtigen Zeitpunkt sind jedoch Bodentemperatur und Sonnenintensität.<br />
Anders verhält es sich bei beheizten Gewächshäusern. Diese eignen sich zur ganzjährigen Nutzung.</p>
<h2>Grundsatz: Optimale Bedingungen schaffen</h2>
<p>Im Freiland bevorzugen die meisten Gemüsesorten einen Standort in voller Sonne. Sprich, wer den Gedanken hegt, sich einen Gemüsegarten zu zulegen, sollte einen Platz auswählen, der nach Süden ausgerichtet ist und möglichst viele Stunden am Tag Sonne abbekommt. Aber auch das Gewächshaus sollte nicht im Schatten stehen, sondern einen sonnigen Standort bekommen.</p>
<p>Hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit brauchen die meisten Sorten einen durchlässigen Boden. Bei der Vorbereitung eines Gemüsebeetes, egal ob im Gewächshaus als auch im Freiland sollte ein zu verdichteter Boden gelockert werden. Auch wenn regelmäßiges Umgraben in zu kurzen Intervallen Vor- und Nachteile mit sich bringt, lohnt es sich doch beim ersten Anlegen eines Beetes den Untergrund bis in tiefere Schichten zu lockern, damit die Wurzeln gerade junger Pflanzen sich gut entwickeln können und zugleich keine Staunässe entsteht, denn diese vertragen die meisten gängigen Gemüsesorten nicht.</p>
<h2>Spezifische Anforderungen einzelner Pflanzen</h2>
<p>Sind die grundsätzlichen Voraussetzungen geschaffen, der geeignete Standort ausgewählt und der Boden vorbereitet, stellt sich die Frage nach den genaueren Anforderungen der jeweiligen Pflanze.<br />
Es gibt anspruchslose Pflanzen, zum Beispiel Salat, die wenige Nährstoffe brauchen, um gut zu wachsen. Hier ist es wichtig, auf einen eher mageren Boden zu achten. Andere Pflanzen dagegen brauchen sehr viele Nährstoffe, sie zehren den Boden stark aus, daher sollte darauf geachtet werden, dass die Erde einen entsprechenden Nährstoffgehalt aufweist. Eine dritte Gruppe von Pflanzen wünscht sich ein Mittelmaß an Nährstoffen. Eine normale Gartenerde bietet gewöhnlich einen mittleren bis hohen Nährstoffgehalt und ist für die meisten Gemüsesorten geeignet. Ist der Boden doch mal zu fett, kann man sich leicht durch Untermischen von Sand behelfen und den Boden so abmagern. Ist der Boden dagegen zu mager, kann man ihn durch Zugabe von Nährstoffen am besten mit Komposterde anreichern.</p>
<h2>Jungpflanze oder Samenkorn</h2>
<p>Ob man für den Anbau junge schon vorgezogene Pflanzen kaufen möchte oder sich etwas mehr Arbeit zutraut und die Pflanzen selbst aus den Samenkörnern vorzieht, ist eine Geschmacksfrage. Grundsätzlich ist zu beachten, dass junge Pflanzen empfindlich sind und daher stärker auf eine optimale Pflege angewiesen sind als ältere Pflanzen. Für Anfänger und Gärtner mit wenig Zeit kann daher der Kauf von Jungpflanzen interessanter sein. Wer es sich zutraut oder geübt ist, kann leicht Ende Januar oder Anfang Februar damit beginnen, eigenen Pflanzen vorzuziehen. Dafür braucht es nicht gleich ein beheiztes Gewächshaus, häufig kann man sich auch mit einem kleinen Gewächshaus für die Fensterbank oder Ähnlichem behelfen.</p>
<h2>Gemüsesorten</h2>
<p>Im Folgenden werden einige der beliebteren Gemüsesorten und ihre Anbaubedingungen genauer unter die Lupe genommen.</p>
<h3>Karotten</h3>
<p>Karotten sind lecker und gesund. Wie die meisten andere Wurzel- oder Knollengewächse brauchen sie viel Sonne und einen durchlässigen sandigen Boden. Ansonsten sind sie ziemlich anspruchslos und gedeihen ohne besonderen Aufwand. Wichtig ist es, darauf zu achten, gerade die jungen Pflanzen ausreichend zu gießen.<br />
Karotten eigenen sich sehr gut dafür, sie direkt ins Beet zu sähen. Der Kauf von Jungpflanzen erübrigt sich hier. Ab April sät man die Karotte idealerweise in Reihen von etwa zwei Zentimetern Tiefe direkt ins vorbereitete Beet aus. Zwischen den einzelnen Saatkörnern sollte dabei ein Abstand von zwei bis drei Zentimeter liegen und zwischen den einzelnen Reihen sollten zwanzig Zentimeter Platz gelassen werden. Bei zu dichtem Wuchs sollte man die Pflanzen nach einiger Zeit vereinzeln oder ausdünnen.</p>
<p>Geerntet werden kann nach etwa vier Monaten. Wer eine fortlaufende Ernte wünscht, kann auch im März mit der Aussaat sogenannter früher Sorten beginnen und periodisch mit späteren Sorten fortfahren. Sorten, die sich auch zum Lagern eignen, können ab Mai ausgebracht werden.</p>
<h3>Tomaten</h3>
<p>Im Gegensatz zu Karotten sind Tomaten anspruchsvoller und keine guten Beetpflanzen. Sie vertragen es nicht, wenn ihre Blätter über einen längeren Zeitraum hinweg nass sind. Sie neigen dann zu Krankheiten, insbesondere zur Kraut- und Braunfäule. Hat man allerdings einen geschützten Platz zur Verfügung, gelingt auch der Tomatenanbau. Egal ob im Topf oder direkt in der Erde, eine Überdachung ist für die Tomaten entscheidend.<br />
Ansonsten mögen Tomaten einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen lockeren Boden. Da sie kälteempfindlich sind, dürfen sie nicht vor Mai nach draußen. Möchte man die Jungpflanzen selbst vorziehen, kann man damit schon im März an einem warmen Platz beginnen. Zieht man die Tomate in einem Gewächshaus, kann man von Juni bis November durchgängig ernten. Im Freiland verkürzt sich die Erntezeit.</p>
<h3>Kartoffeln</h3>
<p>Ein weiteres sehr beliebtes Gemüse ist die Kartoffel. Sie ist im Anbau relativ anspruchslos, braucht aber viele Nährstoffe. Sie kommt gut mit einem normalen lockeren Gartenboden zurecht, braucht viel Sonne und ausreichend Wasser.<br />
Ende März ist der richtige Zeitpunkt, die gekeimten Kartoffeln in die Erde zu setzten. Dabei sollte unbedingt auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen geachtet werden, etwa 35 Zentimeter sind ideal. Der Abstand zwischen den einzelnen Reihen sollte etwa das Doppelte betragen. Die Kartoffel muss stets gut mit Erde bedeckt sein und sollte während ihres weiteren Wachstums regelmäßig mit Erde angehäufelt werden, damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann.<br />
Etwa zwei Wochen nach Welkwerden der Blätter ist die Kartoffel erntereif. Die Kartoffeln können nun ausgegraben werden. Wer eine möglichst lange Haltbarkeit wünscht, lässt die Erdreste einfach dran.<br />
Man sollte Kartoffeln nicht mehrere Jahre hintereinander an dieselbe Stelle pflanzen, da sie aufgrund ihres Nährstoffbedarfs den Boden stark auslaugen. Ein ausgelaugter Boden ist anfälliger für Krankheiten und bietet keine gute Grundlage für den Anbau gesunder ertragreicher Pflanzen.</p>
<h3>Zwiebeln</h3>
<p>Ein weiterer Küchenklassiker, der einfach im Anbau ist, ist die Zwiebel. Die mehrjährige Pflanze gibt es in zahlreichen Variationen. Sie ist weitestgehend anspruchslos und gedeiht leicht.<br />
Die Zwiebel braucht einen sonnigen Standort und einen humosen, lockeren Boden. Steckzwiebeln oder Samen können ab Ende März oder Anfang April ins Freiland gesetzt werden. Die Tiefe sollte etwa zwei Zentimeter betragen, der Abstand zwischen den Reihen etwa 15 Zentimeter. Bei zu engem Wuchs müssen die Pflanzen nach einiger Zeit vereinzelt werden.</p>
<h3>Salat</h3>
<p>Der Salat ist eine weitere sehr beliebte Gemüsesorte. Salate gehören zu den schwach zehrenden Pflanzen. Das heißt, sie brauchen nicht so viele Nährstoffe. Sie mögen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden.<br />
Bei Salaten bietet sich der Kauf von Jungpflanzen an. Es gibt Pflücksalatsorten, die sich gut für eine fortlaufende Ernte eignen und immer nachwachsen. Will man die Pflanzen selbst vorziehen, kann man dies gut ab Februar im Warmen tun. Ab April kommen die Pflanzen nach draußen. Jetzt können einige Sorten auch direkt ins Freiland gesät werden. Die Samen müssen leicht mit Erde bedeckt und ausreichend gewässert werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte etwa dreißig Zentimeter betragen. Bei zu engem Wuchs die Pflanzen nach einiger Zeit vereinzeln.<br />
Nach etwa sechs Wochen sind die Salatpflanzen erntereif.</p>
<h3>Radieschen</h3>
<p>Das Radieschen gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten. Sie wachsen schnell und lassen sich einfach aus dem Beet oder dem Topf pflücken und direkt verzehren. Ab Mitte März können die Radieschen direkt ins Beet gesät werden. Die Aussaat erfolgt in Reihen. Die Samen sollten etwa einen Zentimeter tief mit Erde bedeckt sein und der Abstand zwischen den Saatkörnern etwa fünf Zentimeter betragen. Bei zu engem Wuchs sollten die Pflanzen weiter vereinzelt werden.<br />
Die Ernte erfolgt nach etwa sechs Wochen. Radieschen können fortlaufend bis in den Spätsommer hinein nachgesät werden.</p>
<h3>Gurken</h3>
<p>Gurken sind in der Pflege etwas anspruchsvoller, aber auch sie gelingen, wenn man sich nach den Ansprüchen der Pflanze richtet. Gurken wollen entweder als Jungpflanzen gekauft oder selbst vorgezogen werden. Die Aussaat direkt ins Beet gelingt nicht immer. Die Vorzucht erfolgt ab April bei einer Bodentemperatur von etwa zwanzig Grad. Zwei bis drei Samen pro Topf werden etwa einen Zentimeter tief mit Erde bedeckt. Wenn die Pflanze etwa 20-25 Zentimeter groß ist, kann sie ins Beet gesetzt werden.<br />
Gurken mögen keine zu starke Sonneneinstrahlung und brauchen viele Nährstoffe. Der Boden sollte sehr reichhaltig sein. Darüber hinaus benötigen Gurken eine Rankhilfe. Die untersten Triebe werden so weit entfernt, dass keine Blätter auf dem Boden aufliegen. Der Boden sollte ausreichend feucht und nie zu trocken sein. Die ersten Gurken können beim Anbau im Gewächshaus schon ab Mai geerntet werden, im Freilandbeet ab Juli.</p>
<h3>Bohnen</h3>
<p>Bohnensorten gibt es viele verschiedene. Besonders beliebt sind Buschbohnen und Stangenbohnen. Beide mögen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden. Stangenbohnen benötigen zudem eine Rankhilfe.<br />
Jungpflanze oder Samen sollten nicht vor Mai ins Beet gesetzt werden, denn sie sind kälteempfindlich. Die Samen kommen in einer Tiefe von etwa fünf Zentimeter in die Erde. Drei Samen pro Topf oder Mulde. Der Abstand zwischen den Mulden sollte sich auf mindestens zwanzig Zentimeter belaufen.<br />
Die Ernte kann bei Buschbohnen nach sechs bis acht Wochen erfolgen, Stangenbohnen brauchen etwas mit bis zu zwölf Wochen etwas länger.<br />
Rankhilfen gibt es zu kaufen, können aber auch auf kreativste Weise selbst gebaut werden. Bambusstöcke eignen sich hierfür sehr gut, der Fantasie sind hier jedoch keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3>Erbsen</h3>
<p>Erbsen sind ein weiterer Klassiker unter den Gemüsesorten. Die anspruchslose Pflanze braucht nicht so viele Nährstoffe und kommt auch gut mit einem trockeneren Boden zurecht. Der Standort sollte sonnig sein.<br />
Ab Mitte Mai können Jungpflanzen oder Samen direkt ins Beet gesetzt und gesät werden. Der Samen sollte dabei etwa drei Zentimeter tief mit Erde bedeckt sein. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte der Abstand mindestens sechs Zentimeter betragen. Nach etwa zwölf Wochen sind die Erbsen erntereif.<br />
Erbsen mögen eine Rankhilfe, auch diese kann mit etwas Kreativität leicht selbst gebaut werden.</p>
<h3>Blumenkohl</h3>
<p>Der Blumenkohl mag einen lehmigen, festen und eher sauren Boden. Er darf nicht zu intensive Sonneneinstrahlung haben und braucht viel Wasser. Als stark Nährstoffe zehrende Pflanze sollte der Blumenkohl nicht mehrere Jahre hintereinander an den selben Standort gesetzt werden, damit der Boden sich erholen kann.<br />
Blumenkohl sollte als Jungpflanze gekauft oder selbst vorgezogen werden. Die Aussaht direkt ins Beet ist nicht unbedingt zu empfehlen. Frühe Sorten können ab Mitte April gepflanzt werden, der Abstand zu anderen Pflanzen sollte mindestens 50-60 Zentimeter betragen.<br />
Je nach Sorte kann der Blumenkohl ab Juni oder Juli geerntet werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Gemüsesorten gibt es in Hülle und Fülle. In den meisten Fällen ist der Anbau nicht schwer. Wer ein wenig Geduld mitbringt, wird mit leckeren und gesunden Lebensmitteln belohnt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blattläuse am Salat</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/blattlaeuse-am-salat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Journalist]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 09:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pflanzen unserer Gärten sind vielen Gefahren ausgesetzt. Nicht nur Pilzinfektionen und schädliche Umwelteinflüsse durch den Menschen beeinflussen sie, sondern auch Insekten, die in Europa heimisch sind: Blattläuse. Zur Familie der Blattläuse gehören rund 8.000 ... <a title="Blattläuse am Salat" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/blattlaeuse-am-salat/" aria-label="Mehr zu Blattläuse am Salat">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Pflanzen unserer Gärten sind vielen Gefahren ausgesetzt. Nicht nur Pilzinfektionen und schädliche Umwelteinflüsse durch den Menschen beeinflussen sie, sondern auch Insekten, die in Europa heimisch sind: Blattläuse.</em></p>
<p>Zur <strong>Familie der Blattläuse</strong> gehören rund 8.000 Arten, von denen Europa etwa 850 kennt. Die meisten Kulturpflanzen aus Gärten sind anfällig für mindestens eine Blattlausart, da macht auch der Salat keine Ausnahme.</p>
<p>Die <strong>Blattlaus wird zum Schädling für den Menschen</strong>, da sie sich vom Saft der Salatpflanzen ernährt. Besonders gern befällt sie Pflanzen, die noch völlig gesund sind – denn in ihnen fließt der meiste Saft. In der Nahrung der Blattlaus stecken Nährstoffe wie Glucose, den diese fotosynthetisch hergestellt hat. Nach und nach vermehren sich die Blattläuse, die sich auf der Pflanze angesiedelt haben, und entnehmen dem Salat so viele lebenswichtige Nährstoffe, dass er selbst erkrankt und anfällig wird für Pilz- und Vireninfektionen.</p>
<p>In diesem Stadium sind die kleinen Insekten mit bloßem Auge deutlich zu erkennen. Durch starken Blattlausbefall kann es zum Verenden der Pflanzen kommen.</p>
<h2>Exkurs – Warum sind Blattläuse so gefährlich?</h2>
<p>Es ist insbesondere die sogenannte <strong>Parthenogenese, welche die Blattläuse zu einer Gefahr</strong> macht. Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Geburt“ oder „Entstehung“. Aus diesem Grund wird Parthenogenese auch als „Jungferngeburt“ bezeichnet und ist eine Art der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Hierbei werden Abkömmlinge aus unbefruchteten Eizellen gezeugt. Einige weibliche Pflanzen sowie Tiere wie <strong>Blattläuse, Blumentopfschlange und Schnecken</strong> können sich eingeschlechtlich fortpflanzen – das bedeutet: ohne durch ein männliches Wesen besamt worden zu sein.</p>
<p>Durch gewisse Hormone wird der unbefruchteten Keimzelle ein Befruchtungszustand vorgetäuscht, infolgedessen beginnt sich diese zu halbieren und reift zu einem Organismus heran. Mit dieser <strong>Jungferngeburt können Blattläuse</strong> sich binnen kurzer Zeit schnell vermehren und einen Nahrungsüberschuss gut bewältigen.</p>
<p>In schlechten Zeiten paaren sich die weiblichen Blattläuse wieder normal und erhalten so eine genetische Befruchtung innerhalb der eigenen Art. Oft wird ein <strong>Pflanzenschutzmittel gegen Blattläuse</strong> eingesetzt, dabei wird der <strong>natürliche Feind der Blattlaus, der Marienkäfer</strong>, mit vergiftet. Besonders im Sommer vermehren sich die Blattläuse durch Parthenogenese rasant. Marienkäfer hingegen bekommen nur einmal im Jahr Nachwuchs. Die Blattläuse vermehren sich um ein vielfaches mehr und haben kaum noch einen natürlichen Feind. Somit wird wieder Pflanzenschutzmittel eingesetzt.</p>
<p>Blattläuse stechen die Pflanzen an und saugen die Säfte auf. Der Pflanzensaft enthält in konzentrierter Form Kohlenhydrate und wenig Proteine. Proteine werden aber für die Fortpflanzung benötigt, also saugt die Blattlaus den Saft durch ihren Darm, entzieht das Protein und gibt den Restzucker mit dem Kot wieder ab. Ameisen lieben diesen Kot. Sie melken die <strong>Blattläuse durch Betasten am Hintern und nehmen den abgegebenen Kot</strong> mit.</p>
<h2>Was Sie gegen Blattläuse am Salat tun können</h2>
<p>Blattläuse müssen bekämpft werden, da sie nicht nur der Wirtspflanze schaden, sondern nach und nach auf andere Pflanzen überspringen. Wenn sich anschließend noch Viren ausbreiten, erkrankt schnell der ganze Garten schwer. Außerdem lockt ihre Anwesenheit andere Tiere an, die im Garten meist unerwünscht sind – Ameisen. Diese leben in Symbiose mit den Blattläusen. Sie ernähren sich vom ausgeschiedenen Honigtau und beschützen sie im Austausch dafür vor anderen Feinden. Im heimischen Garten breiten sich Ameisen allerdings schnell aus, und es besteht die Gefahr, dass man schnell auch im Haus mit ihnen zu kämpfen hat.</p>
<p><strong>Blattläuse am Salat können mit verschiedenen chemischen Substanzen bekämpft</strong> werden. Diese gibt es in den meisten Baumärkten und Fachgeschäften zu kaufen. Bereits befallene Pflanzen können von den Insekten befreit werden, die Mittel wirken aber auch vorbeugend gegen einen erneuten Befall. Beim Einsatz chemischer Bekämpfungsmittel sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, dass man damit nicht nur den Blattläusen schadet, sondern dem kompletten Ökosystem.</p>
<p>Die Bekämpfung von Blattläusen mit Insektiziden ist insbesondere deshalb schwierig, da sie sich schnell vermehren, so dass sich die Population auch auf kleinen Flächen, die nicht besprüht werden, rasch erholen kann. Blattläuse können auch die Unterseiten von Salatblättern besiedeln, wo sie von Spritzmitteln nicht erreicht werden, während systemische Insektizide nicht zufriedenstellend in Blütenblätter eindringen können. Schließlich sind einige <strong>Blattlausarten gegen gängige Insektizidklassen wie Carbamate, Organophosphate und Pyrethroide resistent</strong>.</p>
<p>Bei kleinem Befall am Salat kann es ausreichend sein, die Pflanzen alle paar Tage mit einem starken Wasserstrahl gründlich zu besprühen. Eine insektizide Seifenlösung kann ein wirksames Hausmittel zur Bekämpfung von Blattläusen sein, sie tötet die Blattläuse jedoch nur bei Kontakt und hat keine Restwirkung. Seifenspray kann die Pflanzen schädigen, vor allem in höheren Konzentrationen oder bei Temperaturen über 30 °C.</p>
<p>Blattlauspopulationen können mit Hilfe von <strong>Gelbtopf- oder Moericke-Fallen beprobt</strong> werden. Dabei handelt es sich um gelbe Behälter mit Wasser, die Blattläuse anlocken. Blattläuse reagieren positiv auf Grün, ihre Anziehungskraft auf Gelb ist möglicherweise keine echte Farbpräferenz, sondern hängt mit der Helligkeit zusammen. Ihre visuellen Rezeptoren erreichen ihre höchste Empfindlichkeit im Bereich von 440 bis 480 nm und sind im roten Bereich unempfindlich. Man stellte fest, dass Blattläuse es vermeiden, auf weißen Abdeckungen auf dem Boden zu landen, und dass sie von glänzenden Aluminiumoberflächen noch stärker abgestoßen werden.</p>
<p>Die integrierte Schädlingsbekämpfung verschiedener Blattlausarten kann mit biologischen Insektiziden auf der Basis von <strong>Pilzen wie Lecanicillium lecanii, Beauveria bassiana oder Isaria fumosorosea</strong> erfolgen. Pilze sind die wichtigsten Krankheitserreger von Blattläusen; <strong>Entomophthorales können die Zahl der Blattläuse in der Natur schnell reduzieren</strong>.</p>
<p>Als umweltfreundliche Alternative werden heutzutage <strong>Maikäfer als Fressfeinde der Blattläuse</strong> verkauft. Diese können im Garten ausgesetzt werden und sorgen nach und nach dafür, dass der Blattlausbefall zurückgeht. Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, der dem Garten und den anderen Tieren darin nicht schadet. Wenn ein Marienkäfer eine Blattlaus angreift und diese tötet, sendet ihr Körper den Alarmstoff ß-Farnesen aus. Daraufhin fliehen die anderen Läuse und die Pflanze kann sich erholen. Auf diese Weise verschwinden auch Ameisen und suchen sich eine neue Nahrungsquelle.</p>
<h2>Dem Befall von Blattläusen am Salat vorbeugen</h2>
<p>Eine umweltfreundliche Maßnahme, um dem Blattlausbefall am Salat vorzubeugen, besteht darin, <strong>Pflanzen in unmittelbare Nähe zu setzen, die ätherische Öle</strong> enthalten. Hierzu zählen beispielsweise <strong>Lavendel, Salbei und Zwiebel</strong>. Diese Pflanzen halten wirkungsvoll Läuse fern.</p>
<p><strong>Foto: Loggdog13 via Twenty20</strong></p>
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		<title>Welches Gemüse kann ich im heimischen Garten anpflanzen?</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/welches-gemuese-kann-ich-im-heimischen-garten-anpflanzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 09:42:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gemüseanbau im heimischen Garten wird immer beliebter. Einerseits bietet ein eigener Gemüsegarten dem modernen, oft in Büros arbeitenden Menschen die Möglichkeit sich an der frischen Luft zu bewegen und so vom tristen Arbeitsalltag zu ... <a title="Welches Gemüse kann ich im heimischen Garten anpflanzen?" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/welches-gemuese-kann-ich-im-heimischen-garten-anpflanzen/" aria-label="Mehr zu Welches Gemüse kann ich im heimischen Garten anpflanzen?">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Gemüseanbau im heimischen Garten wird immer beliebter. Einerseits bietet ein eigener Gemüsegarten dem modernen, oft in Büros arbeitenden Menschen die Möglichkeit sich an der frischen Luft zu bewegen und so vom tristen Arbeitsalltag zu entspannen. Zum anderen ist Bio-Gemüse ein wichtiger Baustein gesunder Ernährung. Wer sein Gemüse selbst anbaut, hat dadurch selbst in der Hand wie es produziert wird. Welche Gemüsesorten sich für einen Anbau im heimischen Garten besonders gut eignen, ist hier zu erfahren.</em></p>
<h2>Kartoffeln</h2>
<p>Kartoffeln gelten als überaus pflegeleicht. Der Anbau gelingt in aller Regel auch absoluten Anfängern. Im Frühling lässt man die Saatkartoffeln in einer mit Erde gefüllten Kiste austreiben. Dabei setzt man die Kartoffeln so ein, dass sie halb von Erde bedeckt sind und stellt sie an einen höchstens 15 Grad warmen dunklen oder leicht hellen Platz.<br />
Zwei Wochen später pflanzt man die Kartoffeln ins Beet. Sie sollten dabei rund zehn Zentimeter tief liegen und zur nächsten Kartoffel einen Abstand von mindestens 30 Zentimetern haben. Anschließend hält man die Kartoffeln immer gut mit Erde bedeckt und häufelt gelegentlich, vom Wind verwehtes Erdreich, wieder auf. Gießen muss man die Pflanzen nur bei länger anhaltender Trockenheit.<br />
Oberhalb des Erdreiches treibt die grüne Kartoffelpflanze aus und wächst bis zu 35 Zentimeter in die Höhe. Unterhalb der Erde streut die Pflanze die Erntekartoffeln. Wenn der grüne Pflanzenaustrieb nach etwa drei Monaten Wachstumsphase welk wird, gräbt man die Kartoffeln aus. Ein Kilogramm Saatkartoffeln wirft eine Ernte von zehn Kilogramm neuen Kartoffeln ab.</p>
<h2>Radieschen</h2>
<p>Radieschen sind ein Klassiker unter den Anfängergemüsen von Hobby-Gärtnern. Vielleicht sind sie außerdem so beliebt, weil man bereits nach vier bis sechs Wochen sehen kann, ob die eigene Gärtnerkunst erfolgreich gewesen ist. Aussäen lassen sich Radieschen zwischen März und August jederzeit.<br />
Saatkörner gibt es im Gartenfachhandel. Die einzelnen Saatkörner werden einen Zentimeter tief ins Erdreich gesetzt. Man sollte auf einen Abstand von fünf Zentimetern zwischen den Saatkörnern achten. Radieschen müssen regelmäßig gegossen werden. Die Erde rund um die schon bald aus der Pflanzerde herausragenden Radieschen sollte immer leicht feucht sein.<br />
Wer Abwechslung mag findet übrigens eine große Vielfalt an unterschiedlichen Radieschensorten vor. Sie unterscheiden sich optisch und auch im Geschmack. Auf den Saatguttütchen ist außerdem angegeben welche Sorte zu welcher Jahreszeit am besten gedeiht.</p>
<h2>Zucchini</h2>
<p>Um beim Zucchinianbau erfolgreich zu sein, müssen zunächst die Eisheiligen abgewartet werden, denn Frost mögen Zucchinipflanzen überhaupt nicht. Ins Gemüsebeet gepflanzt werden können sie ab Mitte Mai. Zucchinipflanzen erhält man entweder bereits vorgezogen im Fachhandel, oder man zieht sie selbst in Blumentöpfen auf der Fensterbank.<br />
Wer selbst vorziehen möchte, setzt ein Samenkorn pro Topf in zwei Zentimetern Tiefe in Anzuchterde ein. Nach drei bis vier Wochen sind die Pflänzchen groß genug, um ins Gartenbeet umgesetzt zu werden. Man pflanzt die Jungpflanzen in etwa einem Meter Abstand nebeneinander ein. Da Zucchinipflanzen immer mindestens eine weitere Zucchinipflanze brauchen, um sich gegenseitig bestäuben zu können, darf nie eine einzelne Pflanze ausgebracht werden. Diese würde am Ende keine Früchte abwerfen.<br />
Jede Zucchinipflanze trägt mehre Zucchinifrüchte, die nach und nach wachsen. Jede Zucchinifrucht braucht sechs bis acht Wochen Reifezeit. Haben Zucchini eine Länge von 15 bis 20 Zentimetern erreicht, sollten sie geerntet werden. Genießbar sind auch längere Früchte, intensiver und zarter schmecken jedoch rechtzeitig geernteten Zucchini.</p>
<h2>Kohlrabi</h2>
<p>Kohlrabi kann bereits ab Mitte März ins Gartenbeet gesetzt werden. Dabei gibt es zwei Varianten. Entweder zieht man die Pflanzen in Blumentöpfen auf der Fensterbank vor, oder man sät die Samenkörner direkt im Gartenbeet aus. Zieht man Kohlrabipflanzen vor, eignet sich dafür nur ein heller Ort. Die Umgebungstemperatur sollte um die 15 Grad liegen.<br />
Im Gartenbeet brauchen die Setzlinge, oder Samenkörner, mindestens 30 Zentimeter Abstand zueinander. Wer Herbstsorten anbaut sollte einen Abstand von mindestens 40 Zentimetern wählen, da Herbstsorten mächtiger wachsen als Frühlingskohlrabi.</p>
<h2>Bohnen</h2>
<p>Einfach selbst anzubauen sind sowohl Buschbohnen als auch Stangenbohnen. Je nach Vorlieben und Örtlichkeit kann man die bevorzugte Sorte auswählen. Ausgesät werden alle Varianten frühestens Anfang Mai, und zwar direkt ins Beet. Früher sollte die Aussaat auf keinen Fall stattfinden, da alle Bohnensorten extrem frostempfindlich sind.<br />
Zur Aussaat werden kleine Mulden in das Erdreich gegraben. Die Tiefe sollte etwa fünf Zentimeter betragen. Bei Buschbohnen beträgt der ideale Abstand zwischen den Mulden 20 Zentimeter. Bei Stangenbohnen sollten die Samen in Reihen ausgesät werden. Der Abstand kann dabei ebenfalls um die 20 Zentimeter betragen. Pro Mulde sollten drei bis fünf Samenkörner ausgesät werden.<br />
Stangenbohnen benötigen etwas woran sie sich nach oben ranken können, um gut zu gedeihen. Dafür eignen sich zum Beispiel Bambusstangen. Für eine gute Rankhilfe bindet man zwei Bambusstangen, von rund zwei Metern Länge, an ihren oberen Enden fest zusammen. Die beiden unteren Enden werden links und rechts der zugeschütteten Saatmulde mindestens 30 Zentimeter tief in das Erdreich eingedrückt. So wirkt es als hätte jede Bohnenpflanze ein dreieckiges Dach über sich, an dem sich die Pflanze schnell nach oben arbeiten wird.<br />
Buschbohnen sind bereits nach sechs bis acht Wochen reif. Wer Stangenbohnen gepflanzt hat, kann sie nach acht bis zwölf Wochen ernten.</p>
<h2>Salat</h2>
<p>Salat kann auf der Fensterbank vorgezogen, oder direkt ins Gartenbeet gesät werden. Wer die Pflanze im Haus vorzieht verkürzt den anschließenden Reifeprozess. Nach draußen können vorgezogene Pflanzen, oder Samen, ab Anfang April.<br />
Samenkörner dürfen immer nur sehr leicht mit Erde bedeckt werden. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte um die 30 Zentimeter betragen. Alle Salatsorten brauchen viel Wasser und müssen ausreichend und regelmäßig gegossen werden. Allerdings sollte das Wasser nicht direkt in die Salatköpfe, sondern an den Blättern vorbei ins Erdreich gegossen werden. Damit verhindert man, dass die Salatköpfe von innen heraus anfangen zu faulen.<br />
Ernten kann man die Salatköpfe nach rund sechs Wochen Reifezeit. Ideal für Salate sind Gartenabschnitte, in die nicht zu viel Mittagssonne einstrahlt. Ist es mittags sehr hell, können die Salatköpfe an sehr sonnigen Tagen aber auch abgedeckt werden.</p>
<h2>Zwiebeln</h2>
<p>Zwiebeln gehören zu den am einfachsten selbst anzubauenden Gemüsesorten. Im Gartenfachhandel gibt es Steckzwiebeln, die ab Ende März in den Boden gesetzt werden können. Die Tiefe sollte dabei rund zwei Zentimeter betragen.<br />
Wer keine Steckzwiebeln hat, kann auch Zwiebelsamen verwenden. Die Saattiefe beträgt hier ebenfalls zwei Zentimeter. In jede Erdmulde gibt man drei bis fünf Zwiebelsamen. Zwischen den Mulden wählt man idealerweise einen Abstand von 15 bis 20 Zentimetern. Bald schon treiben die Samen, oder die Steckzwiebeln, grün aus. Sobald es soweit ist sollte das Erdreich rund um die Zwiebeln immer gleichmäßig feucht gehalten werden.<br />
Erntezeit für im Frühling gesetzte oder gesäte Zwiebeln ist zwischen Juli und September. Wann genau die Zwiebeln reif sind ist abhängig von der Sorte und davon, ob sie gesät oder gesetzt wurden. Man erkennt an den grünen Stängeln wann die Zwiebeln reif sind. Beginnen diese sich gelb zu färben und zu welken, können die Zwiebeln geerntet werden. Bei diesem Gemüse macht es jedoch nichts, wenn es nach der Reife noch im Erdboden verbleibt. Zwiebeln können ruhig bis in den Oktober in der Erde bleiben. Zwiebeln, die man bis dahin nicht verbraucht hat, sollten dann jedoch abgeerntet werden. Zwiebeln lassen sich nach der Ernte hervorragend für mehrere Monate einlagern.</p>
<h2>Karotten</h2>
<p>Wer im Garten einen sonnigen Platz mit lockerer Erde hat, wird kein Problem damit haben Karotten erfolgreich anzubauen. Karotten werden direkt im Beet ausgesät. Die Saattiefe sollte ein bis zwei Zentimeter betragen. Pro Saatmulde bringt man ein Samenkorn aus. Zwischen den einzelnen Saatmulden sollte ein Abstand von zwei bis drei Zentimetern bestehen.<br />
Aussäen kann man das Gemüse jederzeit zwischen April und Juni. Nach rund vier Wochen arbeitet sich das Karottengrün durch das Erdreich nach oben. Reif sind Karotten nach etwa vier Monaten. Auch Karotten benötigen gleichmäßig feuchte Erde. Allerdings sollten sie nicht zu stark gegossen werden.</p>
<h2>Erbsen</h2>
<p>Erbsen sind sehr widerstandsfähig. Deshalb können sie bereits im März ausgesät werden. Die Samen sollten drei Zentimeter tief und mit einem Abstand von sechs Zentimetern zueinander gesetzt werden. Das Vorziehen im Haus ist nicht nötig. Wer dennoch auf vorgezogene Pflanzen, zum Beispiel aus dem Fachhandel, setzt, pflanzt diese im Mai ins Erdreich ein.<br />
Da Erbsen auch was den Nährstoffbedarf anbelangt überaus genügsam sind, gelingt der Anbau auch auf nährstoffarmen Böden in der Regel sehr gut. Auch gegossen werden müssen sie nicht regelmäßig. Im Gegenteil, wer seine Erbsen überwässert sorgt dafür, dass sie eingehen.<br />
Sobald es warm wird wachsen Erbsenpflanzen sehr schnell. Wer möchte kann den Erbsenpflanzen eine Rankhilfe zur Verfügung stellen. Dafür eignen sich Hasel- oder Reisigzweige, die zwischen die Erbsenpflanzen gesteckt werden. Die meisten Erbsensorten kommen notfalls aber auch ohne eine Rankhilfe aus. Es dauert 12 bis 14 Wochen bis Erbsen reif sind.</p>
<h2>Mangold</h2>
<p>Ab April kann Mangold direkt ins Gemüsebeet ausgesät werden. Die Saattiefe sollte drei Zentimeter betragen. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ein Abstand von 30 Zentimetern eingehalten werden. Das Erdreich muss immer gleichmäßig feucht bleiben.<br />
Ansonsten ist Mangold in der Pflege absolut anspruchslos. Bereits nach sechs bis acht Wochen sind die Pflanzen reif. Bei der Ernte sollte darauf geachtet werden niemals die komplette Pflanze abzuschneiden. Besser ist es immer nur die äußeren Blätter des Mangolds mit einem scharfen Messer abzuschneiden. Der Rest der Pflanze gedeiht weiter und der Mangold kann so immer frisch, in der erforderlichen Menge, in der Küche verwendet werden.</p>
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		<title>Kartoffeln selbst anbauen</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/kartoffeln-selbst-anbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 09:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kartoffel gilt als eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel der Deutschen. Rund 50 Kilogramm Kartoffeln isst jeder Deutsche pro Jahr &#8211; als Brat- oder Pellkartoffeln, Pommes Frites, Chips oder Kartoffelpüree. Das ursprünglich aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs ... <a title="Kartoffeln selbst anbauen" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/kartoffeln-selbst-anbauen/" aria-label="Mehr zu Kartoffeln selbst anbauen">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Kartoffel gilt als eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel der Deutschen. Rund 50 Kilogramm Kartoffeln isst jeder Deutsche pro Jahr &#8211; als Brat- oder Pellkartoffeln, Pommes Frites, Chips oder Kartoffelpüree. Das ursprünglich aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs ist seit dem 16. Jahrhundert in Europa bekannt.<br />
Zunächst noch argwöhnisch beäugt setzte die Kartoffel in vielen europäischen Ländern schnell zu einem Siegeszug an. Gründe dafür sind der hohe Nährwert und der einfache Anbau von Kartoffeln. Dabei entwickelte sich schnell eine beachtliche Sortenvielfalt.</em></p>
<h2>Die Entwicklung der Kartoffel bis in die heutige Zeit</h2>
<p>Kartoffeln waren früher in unzähligen Formen, Größen und auch Farben erhältlich. Das Farbspektrum changierte dabei von Violett und Tiefrot, über Rosa, bis hin zu Gelb und fast Weiß. Der Geschmack der unterschiedlichen Sorten deckte ebenso ein sehr breites Spektrum ab. Viele der früher bekannten Kartoffelsorten jedoch sind inzwischen ausgestorben.<br />
Spaziert man heute über Bauernmärkte, oder durch den Supermarkt, fällt auf, dass jeweils nur wenige unterschiedliche Sorten im Angebot sind. Für die Produzenten hat es sich als wirtschaftlicher erwiesen sich auf nur wenige Kartoffelsorten zu fokussieren, die dafür in einer hohen Anzahl produziert werden.<br />
Gewählt wurden dafür Sorten, die besonders ertragreich sind und sich gut weiterverarbeiten lassen. Leider hatte dies zur Folge, dass die Kartoffel auch geschmacklich an Varianten und Intensität einbüßte. Denn ertragreiche und gut zu verarbeitende Sorten sind nicht unbedingt die geschmacksintensivsten.</p>
<h2>Alte Sorten, die auch heute noch angebaut werden</h2>
<p>Einige der alten Kartoffelsorten haben die Zeit zum Glück überdauert. Kleinere Direkterzeuger bieten sie in ihren Hofläden an, wo sie oft zu Verkaufsschlagern werden. Denn viele Kunden schätzen heute wieder die Geschmacksvielfalt der alten Sorten, die von buttrig über nussig bis hin zu cremig reichen kann.<br />
Sehr gut etabliert hat sich inzwischen die Sorte Bamberger Hörnchen. Sie ist sehr schmal und geschlängelt im Wuchs, verfügt über eine graugelbe Schale und hellgelbes Fleisch, das kräftig nussig schmeckt. Da sie nur geringe Erträge bringt, wurde sie vom industriellen Kartoffelanbau nie beachtet.<br />
Cremig schmeckt die ertragreichere Sorte Bintje. Sie kommt optisch den aus dem Supermarkt bekannten modernen Kartoffelsorten sehr nahe, denn sie ist groß, rund und gelbschalig.<br />
Die Sorte Blaue Schweden wird auch Blue Congo genannt und ist durch ihre fast schon schwarze Schale optisch sehr auffällig. Das Fleisch der rundovalen Sorte ist violett bis blau marmoriert und behält ihre Farbgebung auch nach der Verarbeitung bei. Der Geschmack ist nussig mit einer würzigen Note.</p>
<h2>Wie man selbst zum Kartoffelbauern wird</h2>
<p>Wer gerne zu jeder Zeit selbst auswählen möchte, welche Kartoffelsorten zu Hause auf den Tisch kommen, kann Kartoffeln auch selbst anbauen. Das gelingt sowohl im Gartenbeet als auch im Blumentopf. Wichtig ist lediglich, dass ein möglichst sonniger und heller Platz für den Kartoffelanbau zur Verfügung steht.<br />
Außerdem mögen Kartoffelpflanzen keine Staunässe, weshalb ein möglichst wasserdurchlässiger Boden für den Anbau ausgewählt werden sollte. Wer schweren Lehmboden im Garten hat, kann diesen mit Sand mischen und so ein wenig auflockern. Nährstoffarme Böden sollten zunächst mit Dünger bearbeitet werden. Dafür eignen sich Kompost, reifer Mist oder Dünger aus dem Gartenfachmarkt.</p>
<h2>Erst vorkeimen, dann pflanzen</h2>
<p>Ab März lässt man Kartoffeln vorkeimen. Dazu wird eine Kiste mit möglichst nährstoffreicher Erde gefüllt. Darin legt man die Saatkartoffeln für rund zwei Wochen so aus, dass sie etwa zur Hälfte in der Erde stecken. Wohl fühlen sich die meisten Kartoffeln im Keller. Wer keinen Keller hat sollte die Kiste an einem dunklen Ort bei einer Temperatur von höchstens 15 Grad lagern. Frühkartoffeln dürfen schon ab Februar auskeimen und brauchen in der Keimphase Licht. Hier kann man die Kiste zum Beispiel ins Gewächshaus stellen.<br />
Für die meisten Kartoffelsorten geht es im April weiter. Dann, oder spätestens im Mai, werden die vorgekeimten Kartoffeln ins Beet oder in Blumentöpfe gesteckt. Der Trieb zeigt dabei immer nach oben. Aus jeder Saatkartoffel entsteht eine Kartoffelpflanze. Die Saatkartoffel benötigt eine Bodentiefe von acht bis zehn Zentimetern. Wer keine Einzeltöpfe benutzt, muss auf genügend Abstand zwischen den Saatkartoffeln achten. Ideal sind 30 bis 40 Zentimeter.<br />
Die Saatlöcher müssen anschließend wieder komplett mit Erdreich bedeckt werden. Am besten setzt man die Kartoffeln in Reihen aus, wie auf dem Acker. Zwischen den Reihen empfiehlt es sich einen Abstand von rund 80 Zentimetern einzuhalten. Zum Ende des Pflanzvorganges häufelt man über den gesetzten Reihen einen Damm aus Erde auf, unter dem die Kartoffeln in Ruhe wachsen können.</p>
<h2>Die richtige Pflanzenpflege</h2>
<p>Während der Wachstumsphase ist darauf zu achten, dass die Kartoffeln immer mit Erde bedeckt bleiben. Denn werden sie vom Sonnenlicht beschienen, bilden sich giftige grüne Stellen auf der Kartoffelschale. Dafür häufelt man die Erde an, was im Klartext bedeutet, dass man immer wieder den bei der Pflanzung gesetzten Damm korrigiert und durch die Witterung verflogene Erde erneuert. Am besten häufelt man alle zwei bis drei Wochen.<br />
Außerdem muss die Höhe der aus dem Boden herauswachsenden grünen Kartoffelpflanze beobachtet werden. Hat die Pflanze eine Höhe von rund 25 Zentimetern erreicht, sollte 15 Zentimeter Erdreich aufgeschüttet werden. Das ist anstrengend, aber während einer Wachstumsphase höchsten zweimal erforderlich.<br />
Gießen muss man die Pflanzen nur bei länger anhaltender Trockenheit. Es lohnt sich gelegentlich nach Kartoffelkäfern Ausschau zu halten und diese von den Pflanzen abzulesen.<br />
Bei Kartoffeln, die im Blumentopf wachsen, kann man ganz ähnlich vorgehen. Der große Vorteil besteht hier außerdem darin, dass der Blumentopf versetzt werden kann, um etwa starker Witterung auszuweichen.</p>
<h2>Die Kartoffelernte</h2>
<p>Sobald man beobachtet, dass die grünen Blätter der Kartoffelpflanze beginnen welk zu werden, kann man sich auf die Kartoffelernte vorbereiten. Das passiert ungefähr drei Monate nach dem Pflanzen. Die Kartoffeln findet man dann direkt unter dem Haupttrieb und in einem Umkreis von einem halben Meter darum herum.<br />
Zur Ernte benutzt man am besten eine Grabgabel, mit der man steil in das Erdreich sticht, um das Erdreich dann mit der nun schräg gesetzten Grabgabel nach oben zu befördern. Dabei gelangt man an die Kartoffeln, ohne sie zu verletzen.</p>
<p>Wer unsicher ist, ob die Kartoffeln wirklich schon reif sind, gräbt zunächst nur eine Pflanze aus. Wenn die Kartoffeln sich gut von der Pflanze lösen und man die Kartoffelschale nicht abreiben kann, sind die Kartoffeln reif. Ein Kilogramm Saatkartoffeln ergibt zehn Kilogramm Ernte.</p>
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		<title>Balkontomaten</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/balkontomaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 09:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn im Sommer die roten Tomaten in Nachbars Garten leuchten, bekommt mancher Hobbygärtner Lust, sein eigenes Gemüse zu ziehen. Leider hat nicht jeder, der es sich wünscht, ein eigenes Grundstück. Warum also nicht den Balkon ... <a title="Balkontomaten" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/balkontomaten/" aria-label="Mehr zu Balkontomaten">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn im Sommer die roten Tomaten in Nachbars Garten leuchten, bekommt mancher Hobbygärtner Lust, sein eigenes Gemüse zu ziehen. Leider hat nicht jeder, der es sich wünscht, ein eigenes Grundstück. Warum also nicht den Balkon in eine kleine Gemüseoase verwandeln?</em></p>
<h2>Auch Pflanzen haben ihre Vorlieben</h2>
<p>Sonnenlicht und Wärme sind zwar wichtig für die Pflanzen, aber ein südlich gelegener Balkon heizt sich im Hochsommer doch sehr auf. Ein Sonnensegel tut nicht nur den Menschen, sondern auch den Balkonpflanzen gut.<br />
Das Bewässern könnte im Hochsommer allerdings zum Dauerjob werden. Zu viel soll es nicht sein &#8211; aber auch nicht zu wenig. Auf die Blätter mögen viele Pflanzen nicht gegossen werden. Schnell reagieren die Pflanzen und neigen zu Krautfäule. Staunässe vertragen die Pflanzen ebenso wenig. Ein Perlatorschlauch, der das kühle Nass direkt an die Wurzeln bringt, sorgt auf bequeme Weise kontinuierlich für die erforderliche Wassermenge.</p>
<h2>Tomatenpflanze sucht Quartier</h2>
<p>Wer auf seinem Balkon Tomatenpflanzen ziehen möchte, sollte sich auf die Bedürfnisse seiner neuen Mitbewohner einstellen.</p>
<p>Ideale Bedingungen für eine reiche Ernte bietet ein Pflanzplatz mit:</p>
<ul>
<li>mindestens 8 Stunden Sonnenlicht</li>
<li>Wärme, aber ohne Wüstenhitze</li>
<li>Schutz vor Regen und Wind</li>
<li>ausreichend Wasser ohne Staunässe</li>
<li>gehaltvollem Boden</li>
</ul>
<p>Pflanzgefäße gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Größen.<br />
Für eine Tomatenpflanze ist ein Topf mit einem Fassungsvermögen von 7 bis 12 Litern Erde ausreichend.<br />
Kunststofftöpfe halten die Feuchtigkeit besser. Allerdings passiert es auch eher, dass die Pflanze zu viel Wasser abbekommt und ständig nasse Füße hat. In weiterer Folge faulen die Wurzeln und die Pflanze stirbt ab. Wer ein gutes Gefühl für das richtige Gießen hat, kann sich aber über Töpfe mit leichterem Gewicht freuen. Auch zu reinigen sind Kunststofftöpfe leichter. Gerade aber beim Einsatz auf dem Balkon wird Plastik schneller spröde und zerbricht. Bei Sturm stehen Plastiktöpfe auch auf dem Balkon nicht sehr sicher.<br />
Ein 12 Liter &#8211; Terrakottatopf ist natürlich nicht so bequem in den vierten Stock hinauf zu schleppen, besonders wenn es keinen Lift gibt. Aber wenn er einmal mit Erde gefüllt auf dem Balkon steht, schmeißt ihn nichts so leicht um. Das Material ist atmungsaktiv und die Feuchtigkeit kann über die Seitenwände verdunsten. Ein Nachteil sind die Kalkränder, die sich nach einiger Zeit bilden. Reinigen lassen sich die Töpfe nicht so bequem. Auch wenn nicht offensichtlich Schädlinge oder Pilzsporen zuvor den Topf bevölkert haben, lohnt sich bei kleineren Töpfen ein Aufenthalt im Backrohr, bei größeren ein &#8222;Ausbrennen&#8220; mit einem Heißluftföhn, der immerhin Maximaltemperaturen von 600 Grad erreicht.<br />
Pflanzsäcke aus Vliesstoff sind eine neuere Möglichkeit, beispielsweise Balkontomaten, auf dem Balkon zu ziehen. Die Taschen sind im leeren Zustand leicht zu transportieren und haben die Wasser- bzw. Luftdurchlässigkeit eines Tontopfs. Die Standfestigkeit bei Sturm hängt vor allem von der Menge und der Feuchtigkeit des Pflanzsubstrates &#8211; und dadurch von dessen Gewicht &#8211; ab.</p>
<h2>Vom Samen zum Pflänzchen</h2>
<p>Auch am Balkon sollten Pflänzchen erst ausgesetzt werden, wenn im Mai Pankratius, Servatius, Bonifatius und die nasse Sophie vorbeigezogen sind.<br />
Bereits im Februar oder März kann man aber damit beginnen, auf der Fensterbank selbst Pflänzchen ziehen. Dazu eignen sich Anzuchtgefäße aus Torf, die dann mit eingepflanzt werden können, oder auch kleine Joghurtbecher oder Ähnliches. Manche Gärtner verwenden auch Eierkartons oder sogar Eierschalen. Es ist wichtig, dass überschüssiges Wasser durch ein kleines Loch im Boden abfließen kann.<br />
Mit der Verwendung von nährstoffarmer Anzuchterde ist man meist gut beraten. Die Samen werden nur leicht mit Erde bedeckt, denn sie gehören zu den Lichtkeimern. Die Erde soll warm und feucht gehalten werden, aber nicht nass sein. Eine Abdeckung mit Klarsichtfolie hilft dabei, soll aber täglich geöffnet werden, um Schimmel vorzubeugen. Wenn die Pflänzchen das zweite Blattpaar entwickelt haben, werden sie vereinzelt, in größere Töpfchen gepflanzt und etwas kühler gestellt. Mit etwa 20cm steht dann der letzte Umzug in den großen Pflanztopf auf dem Balkon an.<br />
Wer möchte, kann beim letzten Umtopfen spezielle Tomatenerde verwenden. Hier ist der Startdünger gleich inkludiert.<br />
Im Gegensatz zu den meisten anderen Pflanzen, schätzen Tomaten nämlich immer denselben Standort, in den idealerweise im Herbst des Vorjahres die zerkleinerten Reste der Tomatenpflanzen als Flächenkompost eingearbeitet wurden.</p>
<h2>Wer die Wahl hat, hat die Qual</h2>
<p>Ob man nun selbst Pflanzen zieht oder beim Gärtner fertige Pflänzchen kauft: in jedem Fall sollte auf die Sorte geachtet werden.<br />
Üblicherweise ist aber das Sortenangebot bei Samen viel größer als bei Pflänzchen. Es lohnt sich also, die Arbeit der Anzucht auf sich zu nehmen! Kleinere Pflanzen mit kompaktem Wuchs sind für den Balkon besser geeignet als Pflanzen mit weiten Ausläufern. Sie werden deshalb tatsächlich als Balkontomaten bezeichnet. Die kleinen, buschigen Pflanzen mit den Minifrüchten müssen nicht ausgegeizt oder hochgebunden werden. Auch Hängetomaten machen in einer Blumenampel ein nettes Bild und benötigen nicht viel Platz.</p>
<h2>Nette Gesellschaft</h2>
<p>Sie trägt auch bei Tomatenpflanzen dazu bei, dass sie sich wohlfühlen. Während mit Erbsen kein Frieden im Topf herrschen wird, da sie einen ähnlichen Platzbedarf haben und auch Fenchel und Rotkohl als Nachbarn nicht gern gesehen sind, gibt es durchaus auch nette Nachbarn: Für den Pflanztopf eignen sich besonders Basilikum, Petersilie, Knoblauch oder Gartenkresse, die in der Kombination nicht nur hübsch aussehen, sondern Blattläuse und andere Schädlinge von den Tomaten fernhalten.<br />
Dann steht einer reichen Ernte auf Balkonien nichts mehr im Wege.</p>
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