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	<title>Gewächshausratgeber Archive &#8902; Das Garten- und Agrarmagazin</title>
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	<description>Pflanzen, Terrasse, Teichtechnik und mehr</description>
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		<title>Gewächshaus mit Glas oder Kunststoff: Vor- und Nachteile der Verglasung</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-mit-glas-oder-kunststoff-vor-und-nachteile-der-verglasung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 14:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gewächshaus schafft ideale Bedingungen für Pflanzen, indem es Licht einfängt, Wärme speichert und vor Wind, Regen sowie Kälte schützt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Wahl des passenden Materials für die Verglasung. Ob ein ... <a title="Gewächshaus mit Glas oder Kunststoff: Vor- und Nachteile der Verglasung" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-mit-glas-oder-kunststoff-vor-und-nachteile-der-verglasung/" aria-label="Mehr zu Gewächshaus mit Glas oder Kunststoff: Vor- und Nachteile der Verglasung">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gewächshaus schafft ideale Bedingungen für Pflanzen, indem es Licht einfängt, Wärme speichert und vor Wind, Regen sowie Kälte schützt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Wahl des passenden Materials für die Verglasung. Ob ein Gewächshaus mit Glas oder Kunststoff eingedeckt wird, hat entscheidenden Einfluss auf Lichtdurchlässigkeit, Haltbarkeit, Pflege und Kosten. Beide Materialien sind weit verbreitet und bieten jeweils spezifische Stärken, aber auch Einschränkungen, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.</p>
<p>Die Frage nach dem richtigen Verglasungsmaterial stellt sich nicht nur bei der Neuanschaffung, sondern auch bei der Sanierung älterer Gewächshäuser. Neben ästhetischen Vorlieben und baulichen Gegebenheiten rücken dabei praktische Überlegungen in den Vordergrund. Lichtverhältnisse, Wärmedämmung, Witterungsbeständigkeit und der Umgang mit Feuchtigkeit im Inneren beeinflussen das Wachstum der Pflanzen ebenso wie die Nutzungsdauer und Pflege des Gewächshauses. Ein genauer Blick auf die Eigenschaften beider Materialien hilft, die passende Wahl zu treffen.</p>
<h2>Verglasung mit Glas – klassisch und lichtdurchlässig</h2>
<p>Glas gilt als <a href="https://www.naturallianz.de/gewaechshaus/">traditionelles Material für Gewächshäuser</a> und wird besonders wegen seiner hohen Lichtdurchlässigkeit geschätzt. Es lässt fast das gesamte sichtbare Licht durch, was das Wachstum lichtliebender Pflanzen optimal unterstützt. Zudem ist Glas weitgehend UV-beständig und altert kaum. Die glatte Oberfläche erschwert Algen und Schmutzablagerungen, was langfristig für eine gute Durchsicht sorgt.</p>
<p>Die hohe Transparenz kann jedoch auch zum Nachteil werden, insbesondere im Sommer. Starke Sonneneinstrahlung führt bei unzureichender Belüftung oder Beschattung schnell zu Überhitzung im Inneren. Glas bietet nur geringen Wärmeschutz, was in den kälteren Monaten zu Wärmeverlusten führt. Zudem ist Glas relativ schwer und zerbrechlich. Stöße oder Hagel können schnell zu Schäden führen, was die Montage, aber auch die Pflege anspruchsvoller macht. Sicherheitsglas oder Drahtglas bietet hier mehr Stabilität, erhöht aber die Anschaffungskosten.</p>
<h2>Verglasung mit Kunststoff – leicht und vielseitig</h2>
<p>Kunststoffplatten haben sich in den letzten Jahrzehnten als beliebte Alternative zu Glas etabliert. Besonders Hohlkammerplatten aus Polycarbonat oder Acrylglas kommen häufig zum Einsatz. Sie sind leichter als Glas, stoßunempfindlich und einfach zu verarbeiten. Die isolierenden Lufteinschlüsse in mehrwandigen Platten sorgen für eine bessere Wärmespeicherung, was vor allem in der Übergangszeit oder im Winter vorteilhaft ist.</p>
<p>Ein Nachteil ist die <a href="https://www.loeffert-kunststoffe.de/lexikon/lichtdurchlaessigkeit/">mit der Zeit nachlassende Lichtdurchlässigkeit</a>. UV-Strahlung, Witterungseinflüsse und Schmutz können die Oberfläche angreifen, was zu Vergilbung und Lichtverlust führt. Hochwertige, UV-stabilisierte Materialien halten deutlich länger, sind jedoch teurer in der Anschaffung. Kunststoffplatten lassen sich in unterschiedlichen Stärken und Strukturen wählen, was individuelle Anpassungen an Standort und Pflanzennutzung erlaubt. Ihre Flexibilität macht sie besonders für Hobbygärtner und kleinere Gewächshäuser interessant.</p>
<h2>Tipps zur Bewässerung im verglasten Gewächshaus</h2>
<p>Unabhängig vom gewählten Material beeinflusst auch die Verglasung das Klima im Inneren und somit den Wasserbedarf der Pflanzen. Glas sorgt für hohe Lichtdurchlässigkeit, was in Verbindung mit starker Sonneneinstrahlung zu schneller Verdunstung führen kann. Kunststoff hingegen bietet meist eine diffusere Lichtverteilung, wodurch das Gewächshausklima etwas gleichmäßiger bleibt und der Wasserbedarf langsamer ansteigt.</p>
<p>Für beide Varianten gilt: Eine abgestimmte Bewässerung ist entscheidend für das Pflanzenwachstum. Besonders bei Glas ist regelmäßiges Gießen nötig, um Trockenstress zu vermeiden. Hier hilft die Installation von Tropfbewässerung oder Feuchtesensoren, um die Wassermenge gezielt zu steuern. Kunststoffverglasungen halten Wärme besser im Inneren, was bei unzureichender Belüftung ebenfalls zu erhöhtem Wasserbedarf führen kann. Eine kluge Kombination aus Belüftung, Schattierung und gleichmäßiger Wasserversorgung unterstützt das Pflanzenwachstum und beugt Staunässe ebenso wie Trockenheit vor.</p>
<h2>Pflege, Reinigung und Lebensdauer</h2>
<p>Glas lässt sich vergleichsweise leicht reinigen, da die glatte Oberfläche Algen, Schmutz und Kalk wenig Angriffsfläche bietet. Ein- bis zweimal jährlich gereinigt, bleibt die Lichtdurchlässigkeit über viele Jahre hinweg nahezu konstant. Kunststoffplatten benötigen ebenfalls Pflege, sind jedoch anfälliger für Kratzer und matte Stellen, die durch Reinigung mit ungeeigneten Mitteln entstehen können. Hier empfiehlt sich die Verwendung weicher Tücher und spezieller Reinigungsmittel.</p>
<p>Hinsichtlich der Lebensdauer ist Glas klar im Vorteil, wenn es unbeschädigt bleibt. Kunststoffplatten altern schneller, insbesondere bei starker Sonneneinstrahlung oder Witterungseinflüssen. Hochwertige Varianten erreichen jedoch ebenfalls Standzeiten von zehn bis fünfzehn Jahren. Der Austausch einzelner Platten ist bei Kunststoff oft einfacher durchzuführen als bei Glas, was Wartung und Reparatur erleichtert.</p>
<h2>Kosten und Montage</h2>
<p>In der Anschaffung ist Glas in der Regel teurer, besonders wenn Sicherheitsglas verwendet wird. Auch die Unterkonstruktion muss stabiler ausgelegt sein, was zusätzliche Kosten verursachen kann. Kunststoff ist preislich oft günstiger und kann auf leichteren Rahmen montiert werden. Der Aufbau gestaltet sich einfacher, was ihn besonders für kleinere Projekte oder Einsteiger interessant macht.</p>
<p>Auf lange Sicht relativieren sich die Kosten durch Wartungsbedarf, Lebensdauer und Energieverbrauch. Während Glas langlebiger ist und konstant hohe Lichtwerte bietet, punktet Kunststoff mit geringeren Heizkosten und besserer Anpassbarkeit. Die Wahl hängt daher auch vom geplanten Nutzungsschwerpunkt, dem Standort und dem Pflegeaufwand ab, der investiert werden soll.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Glas und Kunststoff bieten jeweils individuelle Stärken als Verglasungsmaterial für Gewächshäuser. Glas überzeugt durch hohe Lichtdurchlässigkeit, Langlebigkeit und einen klassischen Look, bringt jedoch ein höheres Gewicht, Bruchrisiko und Wärmeverlust mit sich. Kunststoff ist leichter, bruchsicherer und besser isolierend, muss dafür aber häufiger gereinigt und nach einigen Jahren ersetzt werden.</p>
<p>Die Entscheidung sollte nicht allein vom Preis abhängen, sondern die geplante Nutzung, das Klima vor Ort und den gewünschten Pflegeaufwand berücksichtigen. Auch Tipps zur Bewässerung helfen dabei, das Mikroklima im Gewächshaus gezielt zu steuern und die jeweilige Verglasung optimal zu nutzen. Wer die Eigenschaften beider Materialien kennt und bewusst einsetzt, schafft ideale Bedingungen für gesundes Pflanzenwachstum und eine lange Lebensdauer des Gewächshauses.</p>
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		<title>Vorteile von Gartengewächshäusern aus Polycarbonat</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/vorteile-von-gartengewaechshaeusern-aus-polycarbonat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 11:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gartengewächshäuser aus Polycarbonat, wie sie gardenway.de anbietet, sind ein Segen für Gärtner, die ihrer Leidenschaft frönen möchten. Diese Struktur aus Polycarbonat bietet nicht nur langfristigen Schutz vor den Elementen, sondern ermöglicht auch das ganzjährige Gärtnern. ... <a title="Vorteile von Gartengewächshäusern aus Polycarbonat" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/vorteile-von-gartengewaechshaeusern-aus-polycarbonat/" aria-label="Mehr zu Vorteile von Gartengewächshäusern aus Polycarbonat">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2337 alignleft" src="https://erlebnisgaertnerei.com/wp-content/uploads/2024/08/Logo.jpg" alt="" width="161" height="31" /></p>
<p>Gartengewächshäuser aus Polycarbonat, wie sie <a href="https://gardenway.de/gewaechshaeuser">gardenway.de</a> anbietet, sind ein Segen für Gärtner, die ihrer Leidenschaft frönen möchten. Diese Struktur aus Polycarbonat bietet nicht nur langfristigen Schutz vor den Elementen, sondern ermöglicht auch das ganzjährige Gärtnern. Die Besonderheit von Polycarbonat liegt in seiner Kombination aus Leichtigkeit und Stärke. Diese Eigenschaften machen es ideal, um den Herausforderungen unterschiedlicher Wetterbedingungen standzuhalten.</p>
<p>Polycarbonat schützt daher Ihre Pflanzen effektiv vor extremen Wetterbedingungen wie starkem Wind, Hagel und Schnee. Dadurch schafft es optimale Bedingungen für das Wachstum Ihrer Pflanzen. Dies ist besonders wertvoll für Gärtner, die auf der Suche nach einer robusten Lösung sind, um ihre Pflanzen zu schützen und zu fördern.</p>
<h2>Robustheit und Langlebigkeit von Polycarbonat</h2>
<p>Polycarbonat ist eine exzellente Wahl für den Bau von Gewächshäusern, nicht zuletzt aufgrund seiner beeindruckenden Robustheit und Langlebigkeit. Es zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus, die es für verschiedene klimatische Bedingungen ideal machen.</p>
<h3>Hohe Schlagfestigkeit und Bruchsicherheit</h3>
<p>Einerseits sind Polycarbonatplatten besonders schlagfest. Sie sind bis zu 200-mal widerstandsfähiger gegen Bruch im Vergleich zu herkömmlichem Glas. Diese Bruchsicherheit ermöglicht es Gewächshäusern, extremen Wetterbedingungen standzuhalten und schützt Ihre Pflanzen effektiv.</p>
<p>Polycarbonat ist aber nicht nur stark, sondern auch UV-beständig. Durch spezielle Oberflächenbehandlungen bleibt die Transparenz und Funktionalität des Materials über Jahre hinweg erhalten. Dies schützt die Pflanzen vor schädlichen UV-Strahlen und fördert ein gesundes Wachstum.</p>
<p>Die Lebensdauer von Polycarbonatplatten kann zudem bis zu 15 Jahre betragen. Das macht sie zu einer günstigen und nachhaltigen Alternative zu Glas. Diese Langlebigkeit reduziert den Bedarf an häufigen Ersatzkäufen und sichert eine langfristige Investition in Ihre Gartenprojekte.</p>
<h2>Optimale Lichtverhältnisse für Pflanzen</h2>
<p>Gartengewächshäuser aus Polycarbonat zeichnen sich durch herausragende Eigenschaften aus, die das Wachstum von Pflanzen fördern. Die Kombination aus Lichtdurchlässigkeit und Transparenz schafft ideale Bedingungen für eine Vielzahl von Pflanzenarten. Polycarbonat bietet eine Transparenz von bis zu 86 %, was eine beeindruckende Lichtdurchlässigkeit ermöglicht. Diese Eigenschaft sorgt dafür, dass Pflanzen das notwendige Licht erhalten, um gesund zu wachsen. Ein gut beleuchtetes Gewächshaus steigert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Erträge. Durch ausreichend Licht können Pflanzen ihre Photosynthese effizient durchführen und sich optimal entwickeln.</p>
<h3>Lichtstreuung für gleichmäßige Verteilung des Sonnenlichts</h3>
<p>Ein weiterer Vorteil von Polycarbonat ist die Lichtstreuung, die eine gleichmäßige Verteilung des Sonnenlichts im Gewächshaus sicherstellt. Diese Beleuchtung ist für das Pflanzenwachstum von großer Bedeutung, da sie verhindert, dass einige Pflanzen über- oder unterbelichtet werden. Durch die richtige Lichtverteilung können alle Pflanzen im Gewächshaus gleichmäßig wachsen .</p>
<h2>Verbesserte Wärmedämmung und Klimakontrolle</h2>
<p>Ein Gewächshaus aus Polycarbonat bietet erhebliche Vorteile in Bezug auf Wärmedämmung und Klimakontrolle. Diese sind entscheidend für das Wohlbefinden von Pflanzen. Durch die Verwendung dieses Materials können konstante Temperaturen in den Innenräumen gehalten werden.</p>
<p>Polycarbonat besitzt hervorragende Dämmeigenschaften. Diese ermöglichen es, die Temperaturen auch bei extremen Wetterbedingungen stabil zu halten. Die effektive Isolierung reduziert Temperaturspitzen und sorgt für ein optimales Klima für das Pflanzenwachstum. Im Sommer schützt Polycarbonat vor unerwünschter Überhitzung. Es filtert die direkte Sonneneinstrahlung. Dieser Schutz verhindert, dass Pflanzen unter Stress leiden, wenn die Umgebungstemperaturen steigen. Im Winter reduziert das Material den Heizaufwand deutlich. Die Wärmedämmung von Polycarbonat hält die Kälte draußen. Dadurch bleibt die Innentemperatur auf einem angenehmen Niveau, was die Energiekosten erheblich senkt.</p>
<h2>Einfache Handhabung und Pflege</h2>
<p>Die Verwendung von Polycarbonat in Gewächshäusern bietet zahlreiche Vorteile, besonders in Bezug auf Handhabung und Pflege. Das leichte Material macht die Installation zu einer mühelosen Angelegenheit. Sie können das Gewächshaus ohne zusätzliche Hilfe problemlos aufstellen.</p>
<h3>Leichtes Material für mühelose Installation</h3>
<p>Die einfache Installation ist ein bedeutender Vorteil von Polycarbonat. Im Gegensatz zu schweren Glaspaneelen, können Sie das Material selbst montieren. Dies spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch den Transport. Selbst bei geringer Erfahrung gelingt die Montage schnell, sodass Sie schnell zu Ihrem fertigen Gewächshaus gelangen.</p>
<p>Die Pflegeleichtigkeit von Polycarbonat ist ein weiterer Vorteil. Die Reinigung des Gewächshauses erfordert nur grundlegende Maßnahmen. Ein Wasserstrahl reicht aus, um Staub und Schmutz zu entfernen. Ein weiches Tuch unterstützt bei der Reinigung. Diese einfache Pflege spart Kosten und wertvolle Zeit, die Sie für Ihr Gartenprojekt nutzen können.</p>
<h2>Gartengewächshäuser aus Polycarbonat &#8211; Die umweltfreundliche Wahl</h2>
<p>Die Wahl von Gartengewächshäusern aus Polycarbonat bietet nicht nur Vorteile in Bezug auf Langlebigkeit und Funktionalität. Sie ist auch eine umweltfreundliche Entscheidung. Im Vergleich zu traditionellen Materialien wie Glas ist Polycarbonat wesentlich effizienter in Bezug auf Materialverbrauch und Umweltauswirkungen.</p>
<p>Polycarbonat benötigt weniger Material als Glas, was den Fortschritt in der Ressourcenschonung vorantreibt. Diese Materialeinsparung reduziert nicht nur die Produktionskosten. Sie verringert auch den ökologischen Fußabdruck der Gewächshäuser erheblich. Solche ökologischen Entscheidungen fördern eine nachhaltige Gartenpraxis für umweltbewusste Gärtner.</p>
<p>Ein weiterer zukunftsweisender Vorteil von Polycarbonat ist seine hohe Recyclingfähigkeit. Nach dem Ende der Nutzungsdauer können die Materialien effektiv wiederverwendet werden. Das reduziert die Umweltbelastung im Vergleich zu Glas signifikant. Gärtner können sich auf die Vorteile der umweltfreundlichen Eigenschaften von Polycarbonat stützen und somit zum Schutz der Umwelt beitragen.</p>
<h2>Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten</h2>
<p><strong>Gewächshäuser von Gardenway</strong> bieten Ihnen eine beeindruckende Flexibilität in der Gestaltung. Das Material des Gewächshauses kann in unterschiedlichen Stärken und Designs gefertigt werden. Dadurch wird die Anpassungsfähigkeit Ihrer Gewächshäuser gefördert. Sie können die Struktur optimal an Ihre individuellen gärtnerischen Gegebenheiten anpassen.</p>
<p>Die Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten erlaubt Ihnen, das Gewächshaus ganz nach Ihren Vorstellungen zu personalisieren. Ob Sie es als klassischen Anbau oder als modernes Stillleben nutzen möchten, die adaptierbaren Designs sichern Funktionalität und Ästhetik. So entsteht nicht nur ein Raum zum Gärtnern, sondern auch ein harmonischer Bestandteil Ihres Gartens.</p>
<p>Darüber hinaus können Sie mit Polycarbonat-Gewächshäusern innovative Elemente hinzufügen, wie zusätzliche Öffnungen oder integrierte Regalsysteme. Diese Anpassungsfähigkeit macht es Ihnen leicht, das Gewächshaus in Ihre Gartenlandschaft einzufügen. Sie können es entsprechend Ihrer Vorstellungen ausrichten, ohne dabei auf Qualität oder Funktionalität verzichten zu müssen.</p>
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		<title>Gewächshaus kaufen: Die besten Tipps</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-kaufen-die-besten-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 15:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Kauf eines Gewächshauses kann man nicht viel falsch machen? Weit gefehlt! Eine solche Anschaffung will gut überlegt sein und erfordert ein wenig Recherche. Wer ein Gewächshaus kaufen möchte, hat sich wahrscheinlich schon ein wenig ... <a title="Gewächshaus kaufen: Die besten Tipps" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-kaufen-die-besten-tipps/" aria-label="Mehr zu Gewächshaus kaufen: Die besten Tipps">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Kauf eines Gewächshauses kann man nicht viel falsch machen? Weit gefehlt! Eine solche Anschaffung will gut überlegt sein und erfordert ein wenig Recherche. Wer ein Gewächshaus kaufen möchte, hat sich wahrscheinlich schon ein wenig in die Thematik eingelesen und ist die ersten Schritte in Richtung <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/garten/nutzpflanzen/Gemuese-pflanzen-Die-wichtigsten-Tipps-fuer-Anbau,gemuese712.html">eigenem Gemüseanbau</a> bereits gegangen. Um das weitere Vorgehen ein wenig einfacher zu gestalten, haben wir in diesem Ratgeber die wichtigsten Tipps zum Thema zusammengestellt.</p>
<h2>Welche Gewächshaus-Arten gibt es?</h2>
<p>Gewächshäuser gibt es in vielen verschiedenen Varianten, u. a. die sehr beliebten und recht kostengünstigen Alu-Gewächshäuser, die flexiblen Foliengewächshäuser, welche „nur“ aus einer Alu-Verstrebung und der passenden Folienabdeckung bestehen, oder die sogenannten Anlehngewächshäuser, die sich auf der Terrasse oder an anderen Orten direkt an ein Haus anlehnen lassen. Somit benötigen diese eine Wand weniger als ein herkömmliches Gewächshaus. Die Vielfalt der Modelle ist genauso groß, wie die Möglichkeiten, die Sie in Ihrem Garten für das Aufstellen des Gewächshauses haben.</p>
<h2>Wie groß sollte das Gewächshaus sein?</h2>
<p>Das hängt ganz von der gewünschten Ertragsmenge ab. Um Ihnen aber dennoch bei der Entscheidung helfen zu können, -nehmen wir folgendes Beispiel: Wenn Sie zwei Gurkenpflanzen (Schlangengurken bzw. Salatgurken), zwei Tomatenpflanzen, ein wenig Kopfsalat, eine oder zwei Paprika und vielleicht ein wenig Knoblauch anbauen wollen, so sollten Sie ein Gewächshaus kaufen, dass mindestens zwei Meter lang und ebenfalls ca. zwei Meter breit ist. Dies wäre die <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gemuesesorten-fuers-gewaechshaus/">Minimalbestückung eines Gewächshauses</a>, das im Sommer schon einen sehr schönen Ertrag liefert.</p>
<h2>Was benötige ich für den Aufbau meines Gewächshauses?</h2>
<p>Egal, welches Gewächshaus Sie aufbauen wollen &#8211; Sie brauchen Geduld. Die meisten Alu-Gewächshäuser und auch die größeren Foliengewächshäuser sind nicht „mal eben“ aufgebaut. Dennoch ist der Aufbau immer machbar, und bei den meisten Gewächshäusern liegen sehr gute Aufbauanleitungen bei.</p>
<p>Bestenfalls bauen Sie Ihr neues Gewächshaus gemeinsam mit einer zweiten Person auf. Vier Augen sehen mehr als zwei, und in vielen Aufbauphasen ist eine zusätzliche Person zum Halten oder Richten von Bauteilen sehr sinnvoll.</p>
<p>Bezüglich der Werkzeuge dürften Sie wahrscheinlich schon alles im Haus haben, was Sie zum Aufbau des Gewächshauses benötigen. In jedem Fall empfiehlt sich der Einsatz eines Akkuschraubers, ebenfalls machen Ihnen Inbus-Bits das Leben leichter, und die Klassiker wie Kreuzschlitz- und Schlitzschraubendreher sollten Sie sowieso im Hause haben.</p>
<h2>Womit muss ich finanziell rechnen, wenn ich ein Gewächshaus kaufen will?</h2>
<p>Die Frage nach dem Preis ist natürlich genauso schwierig zu beantworten wie die Frage nach der Größe und Art eines Gewächshauses. Generell gibt es sehr günstige Modelle in Alu-Bauweise auf dem Markt, mit denen die meisten Nutzer jedoch nicht langfristig glücklich werden. Möchten Sie ein Gewächshaus kaufen und dies auch über mehrere Jahre hinweg zufrieden nutzen, so lohnt sich die Anschaffung eines Marken-Gewächshauses. Dieses ist ab einem Preis von ca. 300 &#8211; 500 Euro im Handel zu haben. Damit starten Sie quasi im „Mittelklasse-Segment“, bekommen in den meisten Fällen aber bereits ein qualitativ hochwertiges Gewächshaus, das auch mal einen Sturm oder Hagelschauer übersteht.</p>
<p>Preisbestimmend ist zudem die Ausstattung des Gewächshauses. Hier gibt es mittlerweile unzählige Möglichkeiten, von verschiedenen Glasarten über Hochbeete für die Innenausstattung bis hin zu einem professionellen <a href="https://www.esdec.com/de/schraegdach-montagesysteme/">Solarmodul Schrägdachmontagesystem</a>, mit dem Sie Ihr Gewächshaus mit entsprechenden Modulen zur <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/strom-im-gewaechshaus-tipps-fuer-optimales-pflanzenwachstum/">Stromerzeugung</a> versehen können.</p>
<h2>Wie wird das Gewächshaus geliefert?</h2>
<p>Ein Gewächshaus ist in der Regel ja nicht gerade klein, wird aber von den Herstellern optimal und möglichst klein in einzelnen Paketen verpackt, so dass der Versand kein wirkliches Problem darstellt. Optional kann man in Baumärkten und Gartenfachgeschäften Gewächshäuser als Bausatz in vielen Varianten und Größen kaufen.</p>
<p>Und wer sich den Aufbau nicht selbst zutraut, kann sich sein Traum-Gewächshaus auch von einem Fachmann direkt im eigenen Garten aufbauen und einrichten lassen.</p>
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		<title>Strom im Gewächshaus: Tipps für optimales Pflanzenwachstum</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/strom-im-gewaechshaus-tipps-fuer-optimales-pflanzenwachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 12:53:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer das Gärtnern doch schon etwas ernster nimmt, der hat bereits oder überlegt ab einem gewissen Zeitpunkt garantiert über die Anschaffung eines Gewächshauses. Und das zurecht – immerhin können in diesem geschützten Raum das Obst ... <a title="Strom im Gewächshaus: Tipps für optimales Pflanzenwachstum" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/strom-im-gewaechshaus-tipps-fuer-optimales-pflanzenwachstum/" aria-label="Mehr zu Strom im Gewächshaus: Tipps für optimales Pflanzenwachstum">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer das Gärtnern doch schon etwas ernster nimmt, der hat bereits oder überlegt ab einem gewissen Zeitpunkt garantiert über die <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus/">Anschaffung eines Gewächshauses</a>. Und das zurecht – immerhin können in diesem geschützten Raum das Obst oder <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gemuesesorten-fuers-gewaechshaus/">Gemüse</a> wesentlich kontrollierter und zuverlässiger angebaut werden, als im freien Garten. Und: das ganze Jahr über.</em></p>
<p><em>Um ein optimales Wachstum zu gewährleisten, ist heutzutage der Einsatz von Strom und moderner Technologie von entscheidender Bedeutung. Einige mögen hiervon vielleicht nicht ganz der Fan sein – immerhin klappt beim traditionellen Anbau ja auch alles so, wie es soll – aber wer ein wenig mit maximalem Ertrag herumtüfteln und sein Lieblingssommergemüse auch zu Weihnachten ernten möchte, für den ist dieser Artikel vielleicht genau das Richtige.</em></p>
<h1>Beleuchtungssysteme: Es werde Licht!</h1>
<p>Das Wichtigste zuerst: da auch Gewächshäuser das Sonnenlicht nicht immer in ausreichendem Maße erhalten – vor allem in der winterlichen Hälfte des Jahres, sind Beleuchtungssysteme unerlässlich, um das Wachstum der gewünschten Pflanzen zu unterstützen. LED-Beleuchtung hat sich hierbei als ganz besonders effizient erwiesen, da sie einerseits wesentlich weniger Energie verbraucht als klassische Glühbirnen oder Halogenlampen, und gleichzeitig ein wahnsinnig <a href="https://www.geo.de/wissen/22634-rtkl-pflanzen-warum-manche-gewaechshaeuser-pinkfarben-leuchten">breites Spektrum an Lichtfarben</a> bieten kann. Mit modernen LED-Beleuchtungssystemen können Gärten und Gärtnereien die Lichtintensität, die Lichtfarbe und die Photoperioden (die „Tageslänge“, in der Pflanzen Licht aufnehmen und Wachstum generieren können) genaustens kontrollieren – für eine rasante Produktivität der Pflanzen.</p>
<h1>Bewässerungssysteme: Genau die richtige Menge</h1>
<p>Die richtige Bewässerung ist ein wesentlicher Faktor für das Wachstum und die Gesundheit unserer Pflanzen – ganz klar. Elektrische Bewässerungssysteme, wie Tropfbewässerung oder Beregnungsanlagen, ermöglichen eine präzise Dosierung des Wassers und verringern einerseits den Wasserverbrauch im Vergleich zur manuellen Bewässerung durch Gießkanne oder Schlauch dramatisch. Andererseits können mithilfe von Sensoren und Automatisierungstechnologien, die per <a href="https://de.rs-online.com/web/c/stromversorgungen-transformatoren/netzteile/steckernetzteile/">Netzstecker</a> direkt mit diesen Systemen verknüpft sind, den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens überwachen und somit die Bewässerung entsprechend den Bedürfnissen der Pflanzen auf den Tropfen genau anpassen. Minimale Verschwendung, maximaler Ertrag.</p>
<h1>Klimatisierung: Belüftung und Heizung</h1>
<p>Um das Gewächshaus nicht nur das ganze Jahr über wirksam zu halten, sondern auch um die generellen optimalen Wachstumsbedingungen zu schaffen, benötigen Gewächshäuser eine wirksame Klimatisierung. Elektrische Ventilatoren und Lüftungssysteme sorgen dabei für die korrekte Luftfeuchtigkeit, während Heizungsanlagen <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/die-richtigen-temperaturen-im-gewaechshaus/">die Temperatur auf dem optimalen Niveau halten</a> können. Auch elektrische Heizsysteme wie Wärmelüfter oder Bodenheizungen können hierbei eingesetzt werden. Neue Technologien wie Infrarot-Heizungen haben sich dabei als besonders energieeffizient erwiesen, indem sie eine gezielte Erwärmung der Pflanzen und des Bodens ermöglichen. Übrigens: bestimmte Sensoren können sogar die CO₂-Konzentration überwachen.</p>
<h1>Automatisierung und Erneuerbare Energien</h1>
<p>Moderne Technologien ermöglichen es zudem, verschiedene Aspekte des Gewächshaussystems zu automatisieren und sogar aus der Ferne zu überwachen. Klar, das ist durchaus nicht für jeden was, und wer das <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gaertnern-als-hobby-weshalb-die-gartenarbeit-richtig-spass-macht/">Gärtnern um des Gärtnerns Willen</a> begrüßt, dem gefällt das Outsourcen der Arbeit vielleicht weniger. Aber es ist dennoch höchst interessant – und definitiv nützlich für Situationen wie Urlaub! Durch programmierbare Steuerungen und drahtlose Konnektivität kann nämlich der Energieverbrauch optimiert werden und gleichzeitig die Kontrolle über das Gewächshaus verbessert werden. Auch Probleme können so in Echtzeit vom System erkannt und gemeldet werden, um direkt reagieren zu können.</p>
<p>Aber auch der ökologische Fußabdruck profitiert hiervon. So können nämlich <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshausheizung-solar/">erneuerbare Energien wie Solarenergie</a>, deren Photovoltaikanlagen direkt auf dem <a href="https://gewaechshausguru.de/welche-dachplatten-fuer-gewaechshaus/">Dach des Gewächshauses</a> installiert werden können, den Verbrauch nachhaltig gestalten. Für einen umweltfreundlichen, selbst-regulierenden Betrieb.</p>
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		<title>Gewächshaus ohne Jahreszeiten und Chemie</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-ohne-jahreszeiten-und-chemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 07:47:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gut belüftetes und sinnvoll bepflanztes Gewächshaus lässt Pflanzen im günstigen Mikroklima prächtig gedeihen. Ernteerfolge sind dabei deutlich früher als im Freiland und oft bis nach Ende der Freilandernte möglich. Ebenfalls können viele frostempfindliche Pflanzen ... <a title="Gewächshaus ohne Jahreszeiten und Chemie" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-ohne-jahreszeiten-und-chemie/" aria-label="Mehr zu Gewächshaus ohne Jahreszeiten und Chemie">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein gut belüftetes und sinnvoll bepflanztes Gewächshaus lässt Pflanzen im günstigen Mikroklima prächtig gedeihen. Ernteerfolge sind dabei deutlich früher als im Freiland und oft bis nach Ende der Freilandernte möglich. Ebenfalls können viele frostempfindliche Pflanzen ohne nötigen Umzug in dieser kleinen Gartenwelt überwintern.</em></p>
<h2><strong>Saisonaler Pflanzenanbau im Gewächshaus</strong></h2>
<p>Saisonaler Pflanzenanbau berücksichtigt die Fruchtfolge der Pflanzen nach Frühling, Sommer und Herbst. Im Gewächshaus können sich durch das gleichbleibend günstige Klima Fruchtfolgen verlängern und überschneiden. Die Pflanzenerde im Gewächshaus kann dafür genutzt werden. Denn sie enthält Nährstoffe, die von manchen Pflanzen aufgesogen werden und solche, die nach der Ernte übrig bleiben. Von den Resten profitieren Nachpflanzen, die eine spätere Ernte ohne zusätzliche Düngergaben ermöglichen. In der aufgebrauchten Erde überwintern mehrjährige Pflanzen gut.</p>
<h2><strong>Gewächshaus zum Überwintern</strong></h2>
<p>Für mehrjährige Freilandpflanzen müssen Hobbygärtner <a href="https://www.wamadirekt.de/gewaechshaus-richtig-heizen/">im Winter das Gewächshaus beheizen.</a> Jedoch ist dieser Aufwand nur geringfügig möglich bei günstiger Ausrichtung der Glaswände und Dachfenster. Belüftung und Sonneneinstrahlung halten das Mikroklima im geschützten Raum selbst im tiefen Winter aufrecht. Stark frostempfindliche Pflanzen freuen sich zusätzlich über eine wärmende Juteabdeckung der Zweige und Blätter oder eine Nadelstreuabdeckung auf der Erdschicht. Für das Überwintern im Gewächshaus sind Temperaturen knapp unter und über 15 °C ideal. Nur bei Abweichungen muss mit Kerzen, Elektroheizung und anderen Varianten ausgeglichen werden.</p>
<h3><strong>Platz im Gewächshaus durch Etagen schaffen</strong></h3>
<p>Rankpflanzen können im Gewächshaus schnell zum Beschattungsproblem für tiefer wachsende Pflanzennachbarn werden. Sie lassen sich mit Rankhilfen gut bändigen und beispielsweise dort kultivieren, wo eine bodenwachsende Pflanze vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden soll. <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/rankhilfen-der-support-fuer-jede-pflanze/">Faire Verteilung von Sonnenlicht und Luft</a> ist durch Etagenbepflanzung gewährleistet. Dafür eignen sich Palettenaufbauten, Hochbeete mit leichter Versetzung oder Ampeln übereinander. Gleichzeitig vergrößert sich durch solche Maßnahmen die nutzbare Fläche und somit der Ernteertrag zu den unterschiedlichen Saisonzeiten.</p>
<h3><strong>Unkrautbekämpfung ohne Chemie</strong></h3>
<p>Unkraut gedeiht zum Ärger der Hobbygärtner in gut belüfteten Beeten mit nährstoffreicher Erde prächtig. Das Auszupfen ist nur manchmal nötig. Sobald Gemüse und Bodenobst groß genug sind, hilft Abdecken der Erde mit einer dünnen Mulchschicht. Mulch ist ein Abfallprodukt des Rasenschnittes. Er lässt noch genug Luft zu den Pflanzenwurzeln, nimmt Unkräutern jedoch Licht und Platz. Durch die Bewässerung im Gewächshaus verrottet er <a href="https://www.frankskleinergarten.de/im-gewaechshaus-5-dinge-die-du-im-juni-erledigst/">und liefert damit zusätzliche Nährstoffe</a> für eine pralle Ernte.</p>
<h3><strong>Gewächshausschädlinge natürlich fernhalten</strong></h3>
<p>Tierische Schädlinge halten sich viele Pflanzen bei Partnerbepflanzung fern, beispielsweise Zwiebeln und Karotten oder Erdbeeren und Knoblauch. Tolle Mischkulturen für möglichst schädlingsfreie Ernte sind außerdem Chili mit Tomate und Basilikum (gerne auch im Dreierpack), Kapuzinerkresse zu Kürbis und Zucchini oder <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/oekologische-landwirtschaft-vs-konventionelle-landwirtschaft/">Rankpflanzen und Blatt- oder Staudensalat.</a> Ein Ameisenproblem löst feiner Sand. Dieser wird am besten noch vor dem Bepflanzen in alle Ritzen vor und in den Gewächshauswänden gestreut, zusätzlich in gepflasterte Fugen. Ameisen kommen in dieser feinen Struktur nicht voran und verzichten meist auf einen nennenswerten Einmarsch.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Ein Gewächshaus ist die natürlichste Methode, für wärme- und sonnenliebende Pflanzen ein kleines Biotop zu schaffen. Durch sinnvolle Innenaufteilung und Nutzung von Beschattung und Belüftung gedeihen Pflanzen auf mehreren Etagen deutlich früher und länger als in der normalen Reife- und Erntesaison. Schädlingsbekämpfung gelingt völlig ohne Chemie und mit Mitteln, die ohnehin im Garten vorhanden sind oder bei der Rasenpflege anfallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gewächshaus selber bauen</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-selber-bauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2022 15:06:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gewächshaus bietet viele Vorteile für den heimischen Garten. Im Handel gibt es viele Variationen, vom Glasgewächshaus mit Aluminium-Rahmen über das Holzgewächshaus bis hin zum Balkongewächshaus. Wer kein Gewächshaus kaufen will, der kann einen Bausatz ... <a title="Gewächshaus selber bauen" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-selber-bauen/" aria-label="Mehr zu Gewächshaus selber bauen">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gewächshaus bietet viele Vorteile <a href="/">für den heimischen Garten</a>. Im Handel gibt es viele Variationen, vom <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-aus-aluminium/">Glasgewächshaus mit Aluminium-Rahmen</a> über das <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshaus-aus-holz/">Holzgewächshaus</a> bis hin zum <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/balkon-gewaechshaus/">Balkongewächshaus</a>. Wer kein <a href="https://www.gfp-international.com/de/gewaechshaeuser.html">Gewächshaus kaufen</a> will, der kann einen Bausatz verwenden oder auch selbst ein Gewächshaus bauen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.</em></p>
<div class="su-note"  style="border-color:#e5d591;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-u-clearfix su-u-trim" style="background-color:#ffefab;border-color:#ffffff;color:#333333;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">
<p><strong>Bei der Errichtung eines Gewächshauses spielen einige Faktoren eine signifikante Rolle.</strong></p>
<ul>
<li>Das Fundament und die Lage sollten passend gewählt werden.</li>
<li>Im Gewächshaus sollte auf eine ausreichende Luftzirkulation geachtet werden.</li>
<li>Zudem sind die Pflanzen auf eine artgerechte Bewässerung im Inneren des Gewächshauses angewiesen.</li>
<li>Für die notwendige Temperaturregulierung sollte man Türen, Dachfenster oder andere Vorrichtungen anbringen.</li>
<li>Je nach Gewächshaus-Typ benötigt man die dazu passenden Materialien sowie auch geeignetes Werkzeug.</li>
</ul>
</div></div>
<h2>Das Fundament errichten</h2>
<p>Ein stabiles und langlebiges Fundament bildet die Grundlage des Gewächshauses. Daher sollte man hier nicht sparen und je nach gewünschter Größe des Treibhauses das passende Fundament errichten. Kleine und leichte Gewächshäuser, etwa aus Folien oder mit Kunststoffbedachung, finden auf einem Fundament aus Gehwegplatten einen zuverlässigen Halt.</p>
<p>Das ist die günstigste und einfachste Variante. Man benötigt für ein einfaches Fundament Splitt, Schotter und Gehwegplatten. Diese werden in eben dieser Reihenfolge aufeinander geschichtet und reichen für eine mäßige Belastung völlig aus.</p>
<p>Möchte man ein Gewächshaus mit großer Grundfläche oder aus schwerem Material, etwa Metall, errichten, so haben sich Punkt- und Streifenfundamente für Selbstbauer bewährt. Streifenfundamente sind aufwändiger zu bauen, jedoch stabiler.</p>
<h2>Den richtigen Platz auswählen &#8211; darauf achten</h2>
<p>Bei einem Gewächshaus ist die Ausrichtung sehr wichtig. Das Gewächshaus sollte allen Pflanzen ausreichend Licht und Wärme bieten, ohne diese jedoch zu verbrennen. Je nachdem, wie viel Sonne das Gewächshaus abbekommt, ist eine automatische Belüftung zu planen, um diese nicht durch ständiges Öffnen und Schließen von Fenstern oder der Tür selbst durchführen zu müssen.</p>
<p>Als besonders sinnvoll hat sich bei der Ausrichtung eines Gartenhauses die Ost-West-Richtung bewährt. Hier bekommt die lange Seite den gesamten Tag über ausreichend Licht und die Pflanzen gedeihen besonders gut. Zwingend ist diese Vorgabe allerdings nicht, meist reicht das Licht auch in anderen Ausrichtungen aus.</p>
<p>Der Standort eines Gewächshauses sollte in jedem Fall sehr sonnig und windgeschützt sein. Schattenplätze, z.B. neben Hecken und Hauswänden sind ebenso zu vermeiden, wie unter ein Aufstellort unter Bäumen. Lediglich nördlich vom Gewächshaus sind Büsche und Mauern kein großes Problem, da aus dieser Richtung sowieso nie die Sonne scheint.</p>
<p>Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Sie Ihr Gewächshaus in der Nähe Ihres Wohnhauses errichten. So brauchen Sie keine langen Versorgungsleitungen für Wasser und Strom. Zudem bietet ein derartiger Standort die Möglichkeit, noch schnell vor dem Kochen ein paar frische Tomaten zu ernten</p>
<p>Der Standort eines Gewächshauses sollte eben und frei von Wurzelwerk, Geäst, großen Steinen und groben Verschmutzungen sein. Es lohnt sich, sich die Mühe zu machen, den Platz für das Gewächshaus umzugraben. Das Fundament benötigt einen auf die gewünschte Größe abgestimmten Graben. Eine Tiefe von rund 50 bis 70 Zentimeter wird empfohlen. Ein <a href="https://www.fradashop.de/werkstattbedarf-werkzeuge/">passendes Werkzeug</a> erleichtert die Arbeit.</p>
<p>Den Graben kann man dann mit geeignetem Material füllen, wie etwa Schotter, Sand oder Kies. Nach diesem Schritt sollte er mit geeignetem Werkzeug verdichtet werden. Ein Handstampfer hat sich bewährt.</p>
<p>Bevor man die abschließende Schicht des Fundaments legt, wird das Gewächshaus errichtet. Anschließend kann das gewünschte Fundament gelegt werden. Auf diese Weise schafft man eine erfolgreiche Grundlage. Eine gründliche Planung und ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen bilden die Basis für ein stabiles Gewächshaus.</p>
<h2>Ein Gewächshaus selber bauen</h2>
<p>Es gibt einige Materialien, die für den Bau eines Gewächshauses genutzt werden können. Der Klassiker ist Holz. Im Handel gibt es bereits vorgefertigte Gewächshauselemente. Diese müssen schließlich nur noch miteinander verschraubt werden. Für Handwerker mit etwas Übung oder Menschen mit Experimentierfreude gibt es einige Anleitungen für Gewächshäuser ohne vorgefertigte Bauteile.</p>
<p>Im Sommer kann es häufig im Inneren zu warm werden. Daher muss man dafür sorgen, dass das Gewächshaus gelüftet werden kann. Hierfür haben sich Dächer im Gewächshaus bewährt oder das klassische Lüften über die Tür. Diese muss jedoch jederzeit geöffnet und geschlossen werden können.</p>
<p>In Frühjahr, Herbst und Winter kann eine <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshausheizung-elektrisch/">Gewächshausheizung</a> sinnvoll sein. Diese gibt es mit Gas oder auch elektrisch, sofern ein Stromanschluss vorhanden ist. <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/gewaechshausheizung-solar/">Solar-Heizungen</a> sind ebenfalls sehr gefragt.</p>
<p>Letzten Endes kommt es auf die eigenen Vorlieben und finanziellen sowie zeitlichen Ressourcen an. Ein Gewächshaus besteht in der Regen aus Balken, Winkeln und Folie oder anderen geeigneten Materialien für die Wände und das Dach. Das Konstrukt muss gut miteinander verschraubt werden.</p>
<h2>Die Gestaltung des Inneren</h2>
<p>Bodenbeete können beliebig gestaltet werden. Häufig setzt man auf einen Mix aus Kübeln, Hoch- und Bodenbeeten im Inneren. Bodenbeete benötigen ungehinderten Kontakt zum Gartenboden. Auf diese Weise kann Gießwasser abfließen. Dadurch vermeidet man Staunässe und schützt die Pflanzen vor Fäulnis oder anderen feuchtigkeitsbedingten Schäden. Alternativ kann man auf eine Bewässerungsanlage zurückgreifen. Diese kostet etwas mehr, spart jedoch eine Menge Zeit.</p>
<p>Für die Befüllung der Beete hat sich stets hochwertige Pflanzenerde bewährt. Diese gewährleistet in Verbindung mit einem geeigneten Gießverhalten und dem dazu passenden Dünger ein gutes Wachstum der Pflanzen.</p>
<p>Möchte man Gurken, Paprika und Tomaten pflanzen, so sind diese Gewächse auch Stützstäbe und Rankgitter angewiesen. Für die Einrichtung des Gewächshauses kann man zudem auf kleine Pflanzentische und andere Stellflächen für eine komfortable Nutzung zurückgreifen.</p>
<blockquote><p>Tipp: Falls Sie <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/pflanzkuebel-fuer-die-terrasse/">Kübelpflanzen</a> auf der Terrasse haben, die nicht winterhart sind, so lassen Sie für diese zum Überwintern etwas Platz im Gewächshaus.</p></blockquote>
<p>Möchte man <a href="https://www.gewaechshaus24.com/">ein Gewächshaus selber bauen</a>, so stehen viele Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine sichere Konstruktion des Fundaments und des Treibhauses selbst bilden die Grundlage für ein langlebiges Gewächshaus. Die Bewässerung, Belüftung und Erde müssen auf die Pflanzen abgestimmt sein. Dann steht einem gelungenen Vorhaben nichts mehr im Weg.</p>
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		<title>So kommen empfindliche Pflanzen gut durch den Winter</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/so-kommen-empfindliche-pflanzen-gut-durch-den-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 06:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer gedeihen sie richtig gut auf unseren Terrassen und in den Hauseingängen: Mediterrane Pflanzen erobern sich ihren Stammplatz in deutschen Gärten und beleben das Bild. Eukalyptus, Feige, Citrus oder Oleander sind schon längst keine ... <a title="So kommen empfindliche Pflanzen gut durch den Winter" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/so-kommen-empfindliche-pflanzen-gut-durch-den-winter/" aria-label="Mehr zu So kommen empfindliche Pflanzen gut durch den Winter">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Sommer gedeihen sie richtig gut auf unseren Terrassen und in den Hauseingängen: Mediterrane Pflanzen erobern sich ihren Stammplatz in deutschen Gärten und beleben das Bild. Eukalyptus, Feige, Citrus oder Oleander sind schon längst keine Newcomer mehr, auch in nördlicheren Gegenden finden sie immer mehr Gartenfreunde. Wer ihnen ein gutes Winterquartier gönnt, hat auch im nächsten Jahr seine Freude an ihrem Wachstum.</em></p>
<h2>Überwintern im Gewächshaus</h2>
<p>Ein Gewächshaus ist der ideale Platz für Pflanzen, die nicht winterhart sind. Hell, sonnig und vor eisigem Wind und extremen Temperaturen geschützt, überstehen mediterrane Pflanzen die kalten Monate unbeschadet. Je nach Witterung wechseln Kübelpflanzen bereits im Herbst ihren Standort und wandern hinter schützendes Glas. Am besten bleiben sie so lange wie möglich draußen und ziehen erst unmittelbar vor dem Frost um.</p>
<p>Ungeheizte Gewächshäuser können mit einem Vlies umspannt werden, das schützt vor äußerem Frost. Besitzt das Gewächshaus kein Fundament, empfiehlt es sich, Holzplatten auszulegen, damit die Pflanzen vor Bodenfrost geschützt sind. Je nach Material oder Glasstärke schwankt die Temperatur im Gewächshaus. Bei einfachem Glas kann eine Luftpolsterfolie sinnvoll sein. Ein Thermometer ist hilfreich, wenn es sehr kalt wird und die Kübel gegebenenfalls zusätzlich mit z. B. Stroh oder Vlies gewappnet werden sollten. <a href="https://gewaechshauscentrum.de">Ein Gewächshaus bildet den optimalen Rahmen</a> und findet so nach dem Gemüseanbau im Sommer eine sinnvolle Zweitverwendung. Frostempfindliche Pflanzen könnten keinen besseren Platz finden. Da sie rechtzeitig zur Aussaat wieder auf Terrasse, Garten und Hauseingänge zurückziehen, ergänzt sich beides optimal.</p>
<p>Um Schimmelbefall vorzubeugen, sollte das Gewächshaus auch bei niedrigen Temperaturen gelegentlich gelüftet werden. Strahlt die Sonne an klaren, kalten Wintertagen auf das Gewächshaus, regulieren geöffnete Fenster das Klima und sorgen dafür, dass die Temperaturschwankungen den Pflanzen nicht schaden.</p>
<h2>Pflanzen im Außenbereich schützen</h2>
<p>Sind die Pflanzen zu groß, um beim ersten Frost samt <a href="https://erlebnisgaertnerei.com/pflanzkuebel-fuer-die-terrasse/">Kübel</a> ins geschützte Gewächshaus zu ziehen, helfen Filz, Jute, Stroh, Vlies oder Folie. Die Kübel werden auf ein Holzbrett gestellt, damit der Bodenfrost die Wurzeln nicht gefährden und sorgsam eingehüllt. So geschützt überstehen sie milde Winter recht gut. Erfrieren dennoch einige vorwitzige Zweige, werden können diese im Frühjahr einfach entfernt werden. Vorsicht vor zu gut gemeintem Schutz. Da die Pflanzen auch im Winter Licht, Sauerstoff und Wasser benötigen, dürfen sie nicht vollkommen eingewickelt werden.</p>
<h2>Wässern – ja oder nein? Pflege im Winterquartier</h2>
<p>Auch im Winter müssen die Pflanzen gelegentlich mit etwas Wasser versorgt werden – viel ist es allerdings nicht, eine kleine Menge reicht je nach Art und Sorte aus. Im Winter pausiert das Wachstum, daher benötigen Pflanzen in dieser Zeit keinen Dünger; das ist erst wieder im Frühjahr angebracht, wenn die ersten Triebe ausschießen. Wichtig ist ausreichend Frischluft. Ob im Gewächshaus, im Keller oder <a href="https://ph-wintergarten.de">Wintergarten</a> – wenn die Sonne scheint oder die Luft stickig wird, benötigen die Pflanzen Sauerstoff. <a href="https://gewaechshausguru.de/was-tun-gegen-schaedlinge-im-gewaechshaus/">Eine Gefahr stellen Schädlinge dar</a>. In der kalten Jahreszeit können sich z. B. Blattläuse oder Spinnenmilben ansiedeln. Wer die Blätter regelmäßig kontrolliert, kann rechtzeitig reagieren und seine Pflanzen vor Befall schützen.<br />
Fazit: Es gibt kaum einen besseren Platz für nicht winterharte Pflanzen als ein Gewächshaus. Da immer mehr mediterrane Arten in unseren Gärten heimisch werden, sind Lösungen für frostige Tage gefragt. Mit wenig Aufwand lässt sich aus einem Ort für Gemüseanbau ein kuscheliges Winterquartier machen.</p>
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		<title>Schädlings- und Krankheitsprobleme im Gewächshaus</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/schaedlings-und-krankheitsprobleme-im-gewaechshaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 10:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erlebnisgaertnerei.com/?p=2117</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen im Gewächshaus bietet viele Vorteile und wird daher immer beliebter. Gewächshäuser sind aus den meisten Gärten kaum noch wegzudenken. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man Krankheiten ... <a title="Schädlings- und Krankheitsprobleme im Gewächshaus" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/schaedlings-und-krankheitsprobleme-im-gewaechshaus/" aria-label="Mehr zu Schädlings- und Krankheitsprobleme im Gewächshaus">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen im Gewächshaus bietet viele Vorteile und wird daher immer beliebter. Gewächshäuser sind aus den meisten Gärten kaum noch wegzudenken. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie man Krankheiten und Schädlingsbefall, die auch im Gewächshaus auftreten können, entgegenwirken oder sie nachhaltig bekämpfen kann. Um die Umwelt und das Ökosystem des eigenen Gartens so wenig wie nötig zu schädigen, lohnt es sich, so weit wie möglich auf den Einsatz chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten und auf natürliche Alternativen setzten.</p>
<h2>Vorbeugung vor Schädlingen</h2>
<p>Die meisten Gärtner wissen, es ist frustrierend, wenn die liebevoll angebauten Pflanzen von Schädlingen heimgesucht werden und es ist teilweise gar nicht so einfach, den Befall wieder loszuwerden. Selbst wenn es gelingt, ist möglicherweise die Ernte beeinträchtigt oder der Ertrag geringer als erhofft.<br />
Soweit muss es jedoch nicht kommen, denn man kann einiges tun, um einem Schädlings- oder Krankheitsbefall vorzubeugen.<br />
Sie sinnvollste Art der Vorbeugung ist, die Gesundheit der Pflanze bestmöglich zu stärken. Kräftige Pflanzen sind widerstandsfähiger und werden wesentlich seltener von Schädlingen oder Krankheiten befallen als schwächere Exemplare.</p>
<h2>Pflanzliche Helfer bei der Schädlingsbekämpfung</h2>
<p>Zwei unschlagbare Helfer für gesunde Pflanzen und damit gegen Schädlinge und Krankheiten sind die Brennnessel und der Ackerschachtelhalm.<br />
Beide Wildkräuter haben besondere Eigenschaften. Ein Sud, Tee oder Jauche aus Ackerschachtelhalm ist reich Kieselsäure. Kieselsäure wirkt unter anderem zellstärkend. Präparate auf Basis von Ackerschachtelhalm kann man kaufen oder auch problemlos selbst herstellen. Regelmäßig mit dem Gießwasser ausgebracht, unterstützen sie fast alle Pflanzen in einem gesunden Wachstum. Auf diese Weise lässt es sich gegen Schädlingsbefall, aber auch vielen anderen Krankheiten wie Pilzen vorbeugen.<br />
Die Brennnessel kann auf verschiedene Arten angewandt werden. Auch sie wird meistens zu einem Sud oder einer Jauche verarbeitet. Je nachdem, wie lange man diese ziehen lässt, erzielt man einen stärkenden Effekt oder ein starkes Mittel zur direkten Schädlingsbekämpfung. Die Brennnessel eignet sich also sowohl zur Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen als auch zu deren Behandlung.<br />
Auch die Brennnesseljauche oder Präparate kann man kaufen oder selbst ansetzten. Man sollte allerdings bedenken, dass die Jauche während des Verarbeitungsprozesses stark riechen kann.<br />
Eine andere etwas leichtere Art, die Brennnessel zu verwenden, ist sie klein geschnitten, als Mulch direkt unter den Pflanzen auszubringen. Der Brennnesselmulch entfaltet dann vor allem eine schützende Wirkung. Gleichzeitig wirkt sich eine Mulchschicht günstig auf den Feuchtigkeitshaushalt des Bodens aus.</p>
<h2>Tierische Helfer bei der Schädlingsbekämpfung</h2>
<p>Nicht nur Pflanzen sind in der Lage, das gesunde Wachstum von Pflanzen zu fördern, sondern auch Tiere. Eine Vielzahl von Insekten und reiches Bodenleben sind wichtig für ein kräftiges Gedeihen der Pflanzen und für eine reiche Ernte nicht zu unterschätzen. Das Prinzip ist einfach, die Natur reguliert sich selbst am besten.<br />
Viele Schädlinge, die gerade im Gewächshaus ein Ärgernis sind, können sich nicht nur dann in problematischer Anzahl ausbreiten, wenn keine Insekten vorhanden sind, um sie zu vertilgen. Eine Pilzkrankheit kann sich nur dann im Boden halten, wenn sein Innenleben geschwächt ist.<br />
Ein guter Weg, Pflanzen vor einem Schädlingsbefall zu schützen, ist, den Garten so zu gestalten, dass möglichst viele verschiedene Insekten einen Unterschlupf finden und sich wohlfühlen. Je reicher die Vielfalt ist, desto sicherer kann man sein, dass ein Schädlingsbefall auf natürliche Weise reguliert und damit verhindert wird. Ein paar besonders wertvolle Vertreter unter den Schädlingsbekämpfern, die in keinem Garten fehlen sollten, werden nachfolgend vorgestellt.</p>
<h3>Schwebfliege</h3>
<p>Bei den Schwebfliegen sind es die Larven, die auf Schädlingsjagd gehen. Blattläuse, aber auch andere Schädlinge stehen auf ihrem Speiseplan. Schwebfliegen brauchen naturnahe Nischen im Garten, um zu überwintern.</p>
<h3>Marienkäfer</h3>
<p>Der wohl prominenteste Schädlingsvertilger ist der Marienkäfer. Seine Leibspeise sind Blattläuse, aber auch viele andere Schädlinge wie Milbenarten oder auch Mehltau mag er gerne. Der Marienkäfer ist sehr effizient darin, den Schädlingsbestand so weit zu reduzieren, dass es zu keinem größeren Befall anfälliger Pflanzen kommt.<br />
Marienkäfer werden von verschiedenen blühenden Pflanzen angelockt. Er isst nicht nur Insekten, sondern auch Pollen.</p>
<h3>Schlupfwespen</h3>
<p>Ein weiteres sehr nützliches Insekt ist die Schlupfwespe. Sie futtert Erdflöhe und die gefürchtete Weiße Fliege, aber auch Blattläuse und so manchen anderen Schädling, den man lieber nicht im Gewächshaus haben möchte. Auch Schlupfwespen brauchen eine naturnahe Ecke im Garten, um sich dauerhaft anzusiedeln.</p>
<h2>Schädlinge im Einzelnen</h2>
<p>Schädlinge gibt es viele verschiedene. Nicht alle sind gleichermaßen gefährlich und nicht alle gleich gut zu erkennen. Nachfolgend werden die häufigsten Schädlinge im Gewächshaus genauer unter die Lupe genommen.</p>
<h3>Schildläuse</h3>
<p>Schildläuse erkennt man leicht an gräulich braunen Krusten, die etwas klebrig sind. Sie lieben verschiedene Zitrusgewächse, aber auch Kübelpflanzen. Schildläuse stechen die Blätter an, saugen den Saft heraus und schwächen die Pflanze, sodass sie auch für andere Krankheiten wie Pilzbefall anfälliger wird. Die Blätter der Pflanzen sollten regelmäßig auf einen Befall hin kontrolliert werden, denn je früher man die Schildläuse bemerkt, desto leichter kann man ihnen entgegenwirken.</p>
<h3>Blattläuse</h3>
<p>Blattläuse sind weit verbreitet. Sie sind klein und schwarz und nisten sich unter den Blättern oder an jungen Trieben ein und hinterlassen klebrigen Ausscheidungen. Blattläuse lieben die klimatischen Bedingungen in einem Gewächshaus und siedeln sich daher mit Vorliebe dort an. Was ihre Nahrung betrifft, sind sie nicht wählerisch. Sie kommen bei Gemüsesorten genauso häufig vor wie bei Obstbäumen und -sträuchern oder Blumen.<br />
Man sollte die Blätter der Pflanzen regelmäßig auf einen Befall hin untersuchen, denn wenn sie sich so intensiv ausgebreitet haben, dass sie nicht mehr zu übersehen sind, ist es meistens schon zu spät und der Befall so stark, dass die Folgen für die Pflanzen extrem sein können. Blattläuse schädigen die Blätter und befördern den Befall von Pilzen.<br />
Eine effektive Möglichkeit, Blattläuse zu bekämpfen, ist, die Pflanze sorgfältig mit Wasser abzuspritzen und so die Läuse zu entfernen. Gibt man eine minimale Menge Seife ins Wasser, kann einem erneuten Befall vorgebeugt werden. Auch die Schlupfwespe beseitigt Blattläuse nachhaltig.</p>
<h3>Weiße Fliege</h3>
<p>Ein sehr lästiger Schädling ist die Weiße Fliege. Sie ist im Grunde keine Fliege, sondern eine Laus. Sie liebt ein warmes und feuchtes Klima und fühlt sich daher im Gewächshaus ausgesprochen wohl. Dabei ist sie nicht wählerisch und treibt auf Gemüse und Zierpflanzen gleichermaßen ihr Unwesen. Sie legt ihre Larven auf der Unterseite der Blätter ab, welche sich schnell dunkel verfärben und absterben.<br />
Hat sich die Weiße Fliege einmal ausgebreitet, wird man sie nur schwer wieder los. Je früher man sie entdeckt und bekämpft, desto besser. Dabei gibt zwei effektive natürliche Möglichkeiten. Eine Option besteht darin, klebende gelbe Tafel im Gewächshaus anzubringen. Die Weiße Fliege wird von der Farbe angezogen und bliebt anschließend haften und kann mit der Tafel entsorgt werden. Der andere Helfer ist die Schlupfwespe. Die Weiße Fliege steht weit oben auf ihrem Speiseplan. Die Schlupfwespe schafft auch bei einem stärkeren Befall zuverlässig Abhilfe.</p>
<h3>Spanische Wegschnecke</h3>
<p>Schnecken, besonders die Spanische Wegschnecke, sind ein echtes Ärgernis im Gewächshaus. Sind sie einmal in größerer Anzahl vorhanden, vernichten sie ganze Salatbeete in kurzer Zeit.<br />
Aber nicht nur Salat, auch viele andere Gemüsesorten, gerade junge Pflanzen fallen den fleißigen Schädlingen zum Opfer.<br />
Es gibt einige natürliche Wege, etwas gegen Schnecken zu unternehmen. Es gibt Pflanzen, die Schnecken nicht mögen, zu meist solche mit starken ätherischen Ölen oder Zäune extra gegen Schnecken. Auch mit Jauche lassen sie sich jedenfalls kurzfristig vertreiben. Aber in der Kurzfristigkeit liegt oft das Problem, denn eine langfristige Lösung gegen Schnecken ist schwer zu finden. Die sicherste Methode ist letztendlich nur sorgfältiges Absammeln.</p>
<h3>Ameisen</h3>
<p>Obwohl Ameisen auch viele positive Seiten haben und in einem Garten durchaus nützlich sein können, da sie regulatorisch auf den Insektenbestand und dessen Gleichgewicht wirken und der Verbreitung von Wildkräutern dienen, sind sie doch im Gewächshaus unerwünscht, denn sie stellen ein Problem für die Wurzeln vieler Pflanzen da und schleppen Blattläuse, deren süße Ausscheidungen sie lieben, ins Innere des Gewächshauses. Eine Blattlausplage kann für die Pflanzen im Gewächshaus schließlich zu einem großen Problem werden.<br />
Einer der einfachsten Wege, Ameisen loszuwerden, ist sie mit samt ihrem Bau umzusiedeln. Auch stark duftende Pflanzen mögen die kleinen Insekten nicht besonders.</p>
<h3>Raupen und Larven</h3>
<p>Raupen sind eigentlich keine Schädlinge im engeren Sinne. Sie sind die Larven verschiedenster Insekten, die auch nützliche Eigenschaften mit sich bringen. Leider stehen viele Gemüsesorten ganz oben auf dem Speiseplan vieler Raupen, sodass ein stärkerer Befall zu Problemen führen kann und in extremen Fällen sogar den Ertrag nachhaltig schmälern kann. Hat man Raupen in den Pflanzen, erkennt man sie leicht. Ihre Fraßspuren finden sich vor allem auf den Blättern von Kohlpflanzen, aber auch viele Blumen schmecken ihnen gut.<br />
Der einfachste Weg, Raupen im Gewächshaus wieder loszuwerden, ist sie ab zu sammeln. Es gibt auch die Möglichkeit, schon das Eindringen der Eier legenden Insekten ins Gewächshaus zu verhindern, indem man das Gebäude so abdichtet, dass Insekten nicht ins Innere gelangen können. Dieses Vorgehen bietet jedoch nicht nur Vorteile. Es würde auch die Nützlinge fernhalten, die gegen andere Schädlinge helfen.</p>
<h3>Pilzkrankheiten</h3>
<p>Ein anderes Problem im Gewächshaus sind Pilzkrankheiten. Pilze lieben es warm und feucht, damit finden sie im Gewächshaus geradezu ideale Bedingungen. Viele Pilzsporen halten sich über lange Zeit im Boden und sorgen gerade in regnerischen Jahren für arge Probleme. Das beste Mittel, um Pilzkrankheiten vorzubeugen, ist es, die Pflanzen optimal zu stärken, damit sie möglichst widerstandsfähig sind.</p>
<h3>Gurkenwelke</h3>
<p>Die Gurkenwelke ist eine Pilzkrankheit und befällt vor allem Gurken. Die Blätter werden welk und verfärben sich. Der Pilz sitzt im Boden und stört beim Befall den Wasserhaushalt der Pflanze. Der Gurkenwelke kann man gut vorbeugen, indem man optimale Bodenverhältnisse schafft. Die Erde sollte locker und durchlässig sein, um Staunässe zu verhindern.<br />
Ist eine Pflanze von der Gurkenwelke befallen, sollte man sie ganz entfernen und entsorgen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie andere Pflanzen ansteckt.<br />
Allerdings können die optischen Anzeichen der Gurkenwelke auch auf einfache Gießfehler wie zu kaltes Wasser zurückzuführen sein. Man sollte daher sorgfältig prüfen, ob eine Pflanze wirklich krank ist.</p>
<h3>Falscher Mehltau</h3>
<p>Den falschen Mehltau erkennt man an den gräulich bis weißlichen Verfärbungen, die er auf den Blättern der Pflanzen hinterlässt. Er befällt gerade bei feuchter Witterung die unterschiedlichsten Pflanzen. Es gibt verschiedene Mittel gegen den Falschen Mehltau. Pflanzen wie Majoran oder Oregano bilden einen natürlichen Schutz.</p>
<h3>Mehltau</h3>
<p>Der echte Mehltau kommt weißlich daher und macht nur vor sehr wenigen Pflanzen Halt.<br />
Auch hier hilft es, die Pflanzen möglichst langfristig zu stärken, so sind sie gegen einen Befall gewappnet. Eine andere Möglichkeit ist es, Pflanzen zu setzten, die den Mehltau abwehren. Dazu gehören unter anderem der Knoblauch und Schnittlauch.<br />
Bei einem akuten Befall hilft eine Brennnesseljauche oder auch ein Sud aus Ackerschachtelhalm.</p>
<h3>Kraut- und Braunfäule</h3>
<p>Die Kraut- und Braunfäule ist eine Pilzkrankheit, die besonders für Tomaten ein ernsthaftes Problem ist. Sie breitet sich in feuchten Jahren vor allem dann aus, wenn die Blätter der Tomatenpflanzen über einen längeren Zeitraum hinweg nass sind. Ist die Kraut- und Braunfäule einmal da, sollten die befallenen Pflanzen ausgerissen und mit den Wurzeln entfernt werden. Die Entsorgung sollte nicht im Garten erfolgen, um die Ans</p>
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		<title>Der Anbau von Kräutern</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/der-anbau-von-kraeutern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 10:08:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten- und Balkonpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anbau von Kräutern im eigenen Garten oder auch auf dem Balkon ist längst keine Seltenheit mehr. Gleichgültig, ob für die Küche, als Tee oder als Bestandteil des Blumenbeetes, Kräuter sind wahre Alleskönner. Dabei ist ... <a title="Der Anbau von Kräutern" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/der-anbau-von-kraeutern/" aria-label="Mehr zu Der Anbau von Kräutern">Weiterlesen...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Anbau von Kräutern im eigenen Garten oder auch auf dem Balkon ist längst keine Seltenheit mehr. Gleichgültig, ob für die Küche, als Tee oder als Bestandteil des Blumenbeetes, Kräuter sind wahre Alleskönner.<br />
Dabei ist die Auswahl riesig, denn Kräuter gibt es in fast allen denkbaren Geschmacks- oder Geruchsrichtungen und nicht ohne Grund sagt der Volksmund: Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen.<br />
Aber nicht nur der Mensch liebt Kräuter, auch Gemüsepflanzen oder Edelblumen wie Rosen mögen sie als gesunde Unterbepflanzung in der Mischkultur. Die kräftig duftenden Blüten locken zahlreiche Insekten an, die sich nicht nur als natürliche Schädlingsbekämpfer betätigen, sondern auch den Boden lebendig halten. So bleibt das Kraut gesund und vor allem auch die Hauptbepflanzung, die eigentlich im Fokus steht.<br />
Wer Kräuter selbst anbauen möchte, muss eigentlich nicht viel beachten, denn die allermeisten Sorten sind anspruchslos. </em></p>
<h2>Vorteile des Anbaus im Gewächshaus</h2>
<p>Gerade im Gewächshaus kann man mit Kräutern viel machen. Häufig finden sich im Gewächshaus hochwachsende Pflanzen wie Paprika, Bohnen, Tomaten oder auch Gurken. Der Erdboden bleibt in diesen Fällen meist kahl und ohne Bepflanzung. Da Kräuter einen niedrigeren Wuchs haben, eignen sie sich perfekt, um den nackten Erdboden zu begrünen. Dies unterstützt nicht nur die Hauptbepflanzung positiv in ihrem Wachstum, sondern reduziert auch die Verdunstung der wertvollen Feuchtigkeit im Boden.<br />
Bei der jeweiligen Kombination aus Haupt- und Unterbepflanzung, die zusammen gesetzt werden soll, sollte man darauf achten, dass sie sich untereinander gut vertragen und ob ihre Ansprüche zueinander passen.<br />
In den allermeisten Fällen ist dies jedoch unproblematisch. Die meisten Kräuterarten haben flache Wurzeln und brauchen nicht so viele Nährstoffe, als dass sie der Hauptbepflanzung Konkurrenz machen könnten.<br />
Gleichgültig für welche Kräuter man sich letztendlich entscheidet, an einigen Grundsätzlichkeiten kommt man beim Anbau nicht vorbei, wenn man gesunde und gut wachsende Pflanzen haben möchte.<br />
Zunächst sollte man sich überlegen, ob man die Kräuter in ein Gewächshaus oder in ein klassisches Kräuterbeet pflanzen möchte. Töpfe oder Kübel eignen sich ebenfalls zur Kultivierung von Kräutern. Auch diese lassen sich nach Bedarf ins Gewächshaus stellen.<br />
Eine weitere sehr beliebte Variante ist das Pflanzen in einer Kräuterspirale. Auch sie bietet einige Vorteile. Kräuterspiralen gibt es in allen möglichen Gestaltungsformen im Gewächshaus oder im Freiland. Sie sind leicht selbst zu bauen, können aber auch käuflich erworben werden.<br />
Egal ob man sich für den Anbau im Beet oder im Gewächshaus entscheidet, es lohnt sich den Boden, gründlich vorzubereiten, damit man den Kräutern eine optimale Grundlage für ein gesundes Wachstum und einen guten Ertrag bietet. Ist der Boden stark verfestigt und durchwurzelt, sollte man erst einmal umgraben, um den Boden bis in die tiefen Schichten zu lockern. Ist der Boden bereits gelockert, reicht es aus, die Erde nur oberflächlich zu bearbeiten. Wurzelreste in der Erde und Beikräuter sollten heraus gesammelt und entsorgt werden. So reduziert man später den Aufwand beim Jäten und stellt sicher, dass gerade Keimlinge und junge Pflanzen ausreichend Licht und Platz zum Wachsen finden.</p>
<h2>Passende Kräuter fürs Gewächshaus</h2>
<p>Gerade mediterrane Kräuter wie Majoran, Thymian oder Rosmarin, die die Wärme brauchen und nicht vollkommen frostfest sind, fühlen sich im Gewächshaus besonders wohl. Aber auch Kräuter, die eigentlich gut mit den Bedingungen im Freiland zurechtkommen, wachsen im Gewächshaus gut. Vorteile bieten sich vor allem für die eigene An- und Aufzucht von Kräutern aus Samen. Durch das wärmere Klima im Gewächshaus kann mit der Aussaat schon im zeitigen Frühjahr begonnen werden.<br />
Natürlich ist jedes Kraut anders und stellt andere Ansprüche. Daher sollte man sich die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen genauer ansehen.</p>
<h3>Schnittlauch</h3>
<p>Der Schnittlauch ist eins der beliebtesten Kräuter und aus der Küche nicht wegzudenken. Sein etwas scharfer, würziger Geschmack passt zu viele Gerichten. Darüber hinaus ist der Schnittlauch sehr gesund. Auch optisch ist der Schnittlauch ein Hingucker. Er blüht zart violett und duftet schön scharf, was Bienen und andere Insekten anzieht. Sein Nektar bietet gerade wilden Insekten eine gute  Nahrungsquelle.<br />
Der Schnittlauch liebt einen feuchten und nährstoffreichen Boden, braucht dabei aber nicht unbedingt einen sonnigen Standort, sondern gedeiht auch im Halbschatten sehr gut. Als mehrjährige Staude hat man viele Jahre Freude an ihm.<br />
Wer keine Schnittlauchpflanze im Topf kaufen und einpflanzen möchte, kann ihn auch selbst ansäen. Am besten beginnt man im zeitigen Frühjahr mit der Vorkultur im Topf auf einer sonnigen Fensterbank, aber auch die Aussaat direkt ins vorbereitete Beet funktioniert. Es werden vier bis zehn Samen dicht beieinander gesät. Die Samen dürfen nur leicht mit Erde bedeckt werden.<br />
Ist der Schnittlauch einmal ausgewachsen, kann man ihn fast das ganze Jahr hindurch ernten. Möchte man den Schnittlauch vermehren, teilt man einfach die Staude und pflanzt die geteilten Pflanzen wieder an den gewünschten Standort.</p>
<h3>Petersilie</h3>
<p>Ein weiteres Kraut mit einem festen Stammplatz in der Küche ist die Petersilie. Es gibt sie in verschiedenen Variationen, die aber alle eins gemeinsam haben, sie schmecken sehr aromatisch und duften würzig.<br />
Die Petersilie ist anspruchslos und leicht anzubauen. Sie mag einen lockeren nährstoffreichen Boden und einen sonnigen Standort. Sie gedeiht aber auch im Halbschatten. Wer keine Pflanze kaufen möchte, kann die Petersilie auch selbst ansähen.<br />
Die Aussaat kann ab Ende März oder Anfang April direkt ins Beet oder in die Kräuterspirale erfolgen. Auch eine Vorkultur im Topf bietet sich an. Die Petersilie gilt als mit sich selbst unverträglich, was bedeutet, dass man sie nicht wiederholt an die selbe Stelle pflanzen sollte, sondern dem Boden etwa vier Jahre Zeit geben sollte, um sich zu regenerieren.<br />
Wenn die Petersilie, ihre volle Wuchshöhe erreicht hat, kann sie das das ganze Jahr hindurch geerntet werden.</p>
<h3>Pfefferminze</h3>
<p>Die Pfefferminze scheidet die Geister. Die einen können nicht genug von ihr bekommen, die anderen mögen sie nicht einmal riechen. Trotzdem erfreut sich die Pfefferminze als Tee, aber auch in der Küche großer Beliebtheit. Ihre zart violetten Blüten sind unter Insekten als Nahrungsquelle heiß begehrt.<br />
Der Anbau ist denkbar einfach, da die Pfefferminze ein Kraut ist, das nahezu überall kräftig wächst. Sie ist eine mehrjährige Staude und vermehrt sich stark. Ihre Wurzelausläufer wuchern und breiten sich schnell im ganzen Garten aus. Hat man sie einmal in der Erde, bekommt man sie nur schwer wieder heraus. Wer also die Pfefferminze etwas im Zaum halten will, pflanzt sie in einen Topf. Entsprechende Töpfe können auch einfach mit ins Beet gegeben werden.<br />
Die Pfefferminze mag einen nährstoffreichen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort.<br />
Auch bei der Minze kann man ausgewachsene Pflanzen problemlos kaufen und auspflanzen, aber auch die Aussaat von Samen gelingt im Topf oder auch im Freiland ab Ende Mai. Mit der Vorkultur kann schon Ende März begonnen werden. Die Samen sind Lichtkeimer, sie dürfen daher nicht oder nur leicht mit Erde bedeckt werden.<br />
Geerntet werden kann die ausgewachsene Minze im Grunde das ganze Jahr hindurch.</p>
<h3>Majoran</h3>
<p>Der Majoran ist ein weiterer Liebling in der Küche und ist im Kräutergarten schön anzusehen. Seine kleinen weißlich rosa Blüten sind für Insekten eine begehrte Nektarquelle und duften würzig. Er wächst eigentlich mehrjährig als Staude, doch ist er nicht vollkommen winterhart. Er gehört zu den mediterranen Kräutern. In Gegenden mit härteren Wintern und strengeren Frösten wird er daher meistens einjährig gezogen oder muss überwintert werden.<br />
Der Majoran braucht einen warmen, sonnigen Standort und einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Ab Ende März kann der Majoran in Töpfen im Warmen vorgezogen werden, die Aussaat ins Freiland sollte erst Ende Mai erfolgen.<br />
Die Aussaat sollte breitwürfig verteilt erfolgen und die Samen dürfen nicht oder nur leicht mit Erde bedeckt werden, da es sich um Lichtkeimer handelt. Wachsen die Jungpflanzen zu dicht, empfiehlt es sich sie auf einen Abstand von etwa 25 Zentimetern zueinander zu vereinzeln.<br />
Geerntet werden kann der Majoran einmal ausgewachsen den ganzen Sommer über.</p>
<h3>Basilikum</h3>
<p>Basilikum ist ebenfalls ein überaus beliebtes und sehr gesundes Kraut. Er benötigt einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen und stets feuchten Boden. Allerdings darf es gerade am Anfang, wenn die Pflänzchen noch jung sind, nicht zu nass für das Basilikum werden. Klassischer Basilikum ist einjährig und nicht winterhart. Daneben gibt es aber auch winterharte und mehrjährige Sorten in den verschiedensten Farben und Variationen.<br />
Mit der Vorkultur kann ab Ende März begonnen werden. Vor Ende Mai sollte man ihn jedoch nicht ins Freie pflanzen, denn zu kalt mag es Basilikum nicht. Die Aussaat darf nicht zu dicht erfolgen und die Samen sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden, da es sich auch hier um Lichtkeimer handelt.<br />
Die Ernte kann den ganzen Sommer über erfolgen. Idealerweise zupft man nicht nur einzelne Blätter ab, sondern schneidet den ganzen Stängel zurück. Auf diese Weise regt man das Wachstum der Pflanze besser an.</p>
<h3>Rosmarin</h3>
<p>Der Rosmarin hat nicht nur einen verführerischen Duft, er ist auch aus für viele Gerichte das gewisse Etwas. Er schmeckt gut und bringt mediterranes Flair in Küche und Garten.<br />
Er braucht einen sonnigen und warmen Standort. Der Boden sollte locker und reich an Nährstoffen sein. Zu feucht mag es der Rosmarin jedoch nicht. Er ist nur bedingt frostfest und muss in Gegenden mit rauem Klima und starken Frösten an einem geschützten Ort, im Gewächshaus oder im Haus überwintert werden.<br />
Gepflanzt werden kann der Rosmarin ab Ende Mai. Idealerweise kauft und kultiviert man die Pflanze im Topf oder im Kübel, aber auch die Aussaat im Freiland ist möglich. Mit der Vorkultur kann ab Ende März im Warmen begonnen werden, mit dem Auspflanzen sollte jedoch bis Ende Mai gewartet werden. Die Samen kommen etwa einen Zentimeter tief in die Erde und es sollte ausreichend Abstand geachtet werden.<br />
Geerntet werden kann der Rosmarin den ganzen Sommer über und bis in den Herbst hinein.</p>
<h3>Melisse</h3>
<p>Die Melisse ist nicht jedermanns Geschmack. Die einen mögen sie, die anderen bezeichnen sie als Unkraut, da sie zum Wuchern neigt. Gleichzeitig ist sie eine vielseitige Heilpflanze.<br />
Die Melisse wächst als Staude. Sie kommt gut im Freiland zurecht. Sie ist mehrjährig und frostfest. Einmal angewachsen, breitet sie sich üppig aus.<br />
Die Anzucht aus Samen gestaltet sich jedoch bisweilen schwierig, man sollte daher auf gekaufte Pflanzen zurückgreifen.</p>
<h3>Salbei</h3>
<p>Salbei schmeckt nicht nur als Tee, er ist auch eine beliebte Heilpflanze. Teilweise kommt er auch in der Küche zum Einsatz.<br />
Es gibt ihn in vielen verschiedenen Sorten. Einige sind mehrjährig, andere nur zweijährig. Der Salbei gehört zu den mediterranen Pflanzen und braucht daher einen warmen Standort und einen lockeren, nicht zu nährstoffreichen Boden.<br />
Die Aussaat erfolgt im April im Gewächshaus oder ab Mai ins Freiland. Fertige Pflanzen können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Da der Salbei eine Staude ist, lassen sich die Pflanzen auch durch Teilung des Wurzelstocks vermehren.</p>
<h3>Thymian</h3>
<p>Auch der Thymian gehört zu den mediterranen Kräutern. Dementsprechend sollte auch für ihn der Standort warm und sonnig sein und der Boden durchlässig, sandig und nicht zu nährstoffreich. Die Anzucht erfolgt auch hier ab April im Gewächshaus und ab Ende Mai im Freiland. Einfacher ist es jedoch beim Thymian, fertige Pflanzen zu kaufen.</p>
<h2>Kräuter, die gut zusammen wachsen</h2>
<p>Als Faustregel kann man sich überlegen, dass Pflanzen, die ähnliche Bedingungen mögen, auch gut zusammen wachsen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die sind selten.<br />
Die mediterranen Kräuter vertragen sich beispielsweise untereinander sehr gut. Sie brauchen nicht viele Nährstoffe und einen eher sandigen Boden. Möchte man sie zu Gemüsepflanzen setzten, sollten es Sorten sein, die ähnliche Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit haben.<br />
Zur Unterpflanzung von Tomaten, Gurken oder Paprika eignen sich daher vor allem Kräuter, die auch in nährstoffreicher Erde gut gedeihen wie zum Beispiel Basilikum.</p>
<h2>Kräuter, die sich nicht vertragen</h2>
<p>Es gibt nicht nur Kräuter, die sich gut miteinander vertragen und sich gegenseitig in ihrem Wachstum unterstützen, es gibt auch solche, die nicht miteinander harmonieren. Anhaltspunkte bieten die jeweiligen Anforderungen an den Standort. Problematisch ist häufig die Kombination aus Gartenkresse und andren Kräutern. Auch Dill verträgt sich nicht unbedingt gut mit einigen anderen Pflanzen.<br />
Wieder andere Kräuter wie die Petersilie gelten als mit sich selbst unverträglich. Sie sollten daher nicht wiederholt am selben Standort gepflanzt werden. Der Boden braucht in solchen Fällen ein paar Jahre Zeit, um sich zu regenerieren.</p>
<h2>Kräuter fürs Freiland</h2>
<p>Einige Kräuter vertragen den Anbau im Gewächshaus nicht. Ein gutes Beispiel ist hier das Johanniskraut oder auch der Waldmeister. Diese Pflanzen brauchen eine längere Kälteperiode, um überhaupt zu keimen. Selbst als ausgewachsene Pflanzen gedeihen sie im Freiland besser. Sie brauchen den Wind und auch den Regen.<br />
Lavendel keimt ebenfalls besser im Freiland. Da er nicht vollkommen frostfest ist, kann man ihn aber gut im Gewächshaus überwintern.</p>
<h2>Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat</h2>
<p>Leider gibt es nicht den einen Zeitpunkt im Jahr, der für alle Pflanzen zugleich der richtige ist, um sie auszusäen oder zu pflanzen.<br />
Es gibt Kräuter, die kommen mit tiefen Temperaturen gut zurecht. Einige benötigen sogar eine Kälteperiode, um überhaupt zu keimen. Andere Kräuter mögen es warm und brauchen sowohl zum Keimen als auch zum Wachsen höhere Temperaturen.<br />
Grundsätzlich kann man sich merken, dass Pflanzen, die winterhart sind, häufig auch früher ausgesät oder gepflanzt werden können, als mediterrane Pflanzen.<br />
Für die Vor-Kultur im beheizten Gewächshaus oder auf der warmen Fensterbank ist häufig schon Ende Februar oder Anfang März der richtige Zeitpunkt. Mitte März bis Ende März können viele Pflanzen auch ins unbeheizte Gewächshaus gesetzt werden. Ab Ende März oder Anfang April wird dann auch das Freiland interessant. Die Bodentemperaturen sind nun schon so warm, dass viele Pflanzen gut mit ihnen klarkommen.<br />
Kräuter, die eine höhere Bodentemperatur brauchen, um zu keimen, wie mediterrane Kräuter, dürfen sogar erst ab Mitte Mai ins Freiland, wenn keinerlei Fröste mehr drohen.<br />
Wie lange man ins Jahr hinein pflanzen oder säen kann, hängt von der jeweiligen Pflanze ab und lässt sich nicht pauschal beurteilen. Die meisten Kräuter, gerade wenn es sich um Stauden handelt, können aber problemlos bis in den Herbst hinein gesetzt werden.</p>
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		<item>
		<title>Gemüsesorten fürs Gewächshaus</title>
		<link>https://erlebnisgaertnerei.com/gemuesesorten-fuers-gewaechshaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 09:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Gewächshausratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sich und seine Familie mit selbst gezogenem Gemüse aus dem eigenen Garten oder dem Balkon zumindest teilweise zu versorgen, wird immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man weiß genau, was auf dem Teller ... <a title="Gemüsesorten fürs Gewächshaus" class="read-more" href="https://erlebnisgaertnerei.com/gemuesesorten-fuers-gewaechshaus/" aria-label="Mehr zu Gemüsesorten fürs Gewächshaus">Weiterlesen...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sich und seine Familie mit selbst gezogenem Gemüse aus dem eigenen Garten oder dem Balkon zumindest teilweise zu versorgen, wird immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man weiß genau, was auf dem Teller kommt und gleichzeitig macht der Anbau nicht nur dem passionierten Gärtner viel Freude.<br />
Ob Urban Gardening oder klassischer Garten das Interesse am Gemüseanbau für den Eigengebrauch wächst stetig und stößt auf eine immer breiter werdende Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Die Nutzung eines Gewächshauses kann dabei für beide Anbauvarianten ein wichtiges Hilfsmittel sein.<br />
Tipp vom Experten: Ein Gewächshaus ist nicht nur was für große Gärten. Auch wenn nur wenig Raum vorhanden ist, kann auf ein kompaktes Gewächshaus zurückgegriffen werden. Selbst für den Balkon gibt es mit sogenannten Mini-Gewächshäusern und Anlehngewächshäusern geeignete Konzepte.</em></p>
<h2>Welches Gemüse kann im Gewächshaus angebaut werden?</h2>
<p>Der Anbau im Gewächshaus bietet für viele Gemüsesorten gerade in Hinblick auf die Ertragssteigerung zahlreiche Vorteile. Besonders diverse Kohl- und Blattgemüsearten profitieren von warmen und geschützten Gewächshausklima, aber auch Kräuter mögen diesen Standort. Für einige Nachtschattengewächse ist der Anbau in einem Gewächshaus fast unerlässlich, wenn man ein gesundes Wachstum und einen guten Ertrag wünscht.</p>
<p>Beliebte Gemüsesorten für das Gewächshaus:</p>
<ul>
<li>einige Gemüsekohlsorten z. B. Kohlrabi</li>
<li>Spinat</li>
<li>Kopfsalat</li>
<li>Eissalat</li>
<li>Endivien</li>
<li>Radieschen</li>
<li>Paprika</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>Bohnen</li>
<li>Chili</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Winterportulak</li>
<li>Basilikum</li>
<li>Gartenkresse</li>
<li>Dill</li>
<li>Majoran</li>
<li>Kerbel</li>
</ul>
<h2>Diese Gemüsesorten sind für den Anbau im Gewächshaus ungeeignet</h2>
<p>Nicht jedes Gemüse hat nur Vorteile durch den Anbau im Gewächshaus. Einige Sorten vertragen die Anbaubedingungen nicht, wachsen schlechter oder bringen weniger Ertrag. Bei anderen Sorten macht der Anbau im Freiland schlicht mehr Sinn. Schließlich muss man bei der Planung der Nutzung des Gewächshauses berücksichtigen, dass nicht unbegrenzt Platz vorhanden ist. Dieser sollte solchen Sorten vorbehalten werden, die auf den Anbau im Gewächshaus angewiesen sind, da sie im normalen Beet nicht gedeihen.<br />
Widerstandsfähige Gemüsesorten, die auch kältere oder feuchtere Bedingungen gut vertragen, lassen sich problemlos auch außerhalb des Gewächshauses züchten. Ein gutes Beispiel ist die Kartoffel. Sie braucht viel Raum und Wasser, um sich ideal zu entwickeln, gleichzeitig ist sie robust und kommt gut mit den Bedingungen im Freiland zurecht. Auch Wurzelgemüse, verschiedene Lauchsorten oder Mangold lassen sich im Beet praktikabler anbauen und ernten als im Gewächshaus.</p>
<p>Diese Unterteilungen sind allerdings fließend. Je nach Jahreszeit, Platz und klimatischen Bedingungen können sich Experimente durchaus lohnen. So sind Radieschen und Schnittlauch kälteresistente Pflanzen, die auch im Freiland wachsen können. Dagegen tun sich Tomaten, Gurken oder auch Dill erfahrungsgemäß deutlich schwerer außerhalb des Gewächshauses. Sollte das Gewächshaus noch Kapazitäten frei haben, sind zum Beispiel einige Bohnensorten, die sonst direkt ins Beet gesetzt werden, dankbare Abnehmer.</p>
<h2>Die Vor- und Nachteile des Gemüseanbaus im Gewächshaus</h2>
<p>Der Anbau im Gewächshaus bietet zahlreiche Vorteile, die sich aus dem besonderen Klima ergeben, das in einem Gewächshaus vorherrscht. Denn dort ist es deutlich wärmer als draußen, gleichzeitig besteht ein Schutz vor direktem Niederschlag. Auf diese Weise kann das Gemüse früher angepflanzt werden. Gemüse, das schnell reift, kann nicht nur früher geerntet werden, sondern auch länger. Teilweise bis in den Herbst oder sogar in den Winter hinein.</p>
<p>Es gibt aber auch Nachteile beim Anbau im Gewächshaus. Der Bewässerungsaufwand ist höher als im Freiland, da der Niederschlag fehlt. Es muss entweder gegossen oder für eine Bewässerung gesorgt werden. Wird es im Sommer zu heiß, kann es aufgrund des Isolationseffektes des Gewächshauses zu Temperaturen kommen, die den Pflanzen unter Umständen schaden. In diesem Fall ist es wichtig, für eine ausreichende Luftzufuhr und damit Kühlung zu sorgen. Wählt man eine beheizbare Gewächshausvariante, müssen die dadurch entstehenden Kosten berücksichtigt werden.</p>
<h3>Die Vorteile kurz zusammengefasst:</h3>
<ul>
<li>Das Gewächs schützt vor Witterungseinflüssen und Kälte</li>
<li>Das Klima im Gewächshaus begünstigt das Wachstum</li>
<li>Aussaat oder Anbau kann früher als im Freiland erfolgen</li>
<li>Anbau- und Erntezeit verlängern bis in den späten Herbst oder frühen Winter</li>
</ul>
<h3>Die Nachteile kurz zusammengefasst:</h3>
<ul>
<li>Der Bewässerungsaufwand</li>
<li>Bei hohen Temperaturen braucht es ausreichend Frischluftzufuhr</li>
<li>Zusätzliche Kosten bei beheizten Gewächshäusern</li>
</ul>
<h2>Welches Gemüse ist für Anfänger geeignet?</h2>
<p>Neulinge im Gemüseanbau wissen häufig nicht so genau, worauf sie achten müssen. Möchte man sich den Spaß am Gärtnern nicht durch mangelnden Erfolg verderben, sollte man Gemüsesorten auswählen, die pflegeleicht und robust sind.</p>
<h3>Beliebte Anfängersorten:</h3>
<ul>
<li>Karotten können direkt ins vorbereitete Beet gesät werden. Bei qualitativ hochwertigen Samen ist die Keimrate sehr gut und die Pflanze wächst ohne besonderen Pflegeaufwand</li>
<li>Radieschen ist ideal für Anfänger. Sie wachsen schnell, können ebenfalls direkt ausgesät werden und sind anspruchslos</li>
<li>Schnittlauch gehört ebenfalls in diese Liste, sowie viele weitere Kräuter, die einfach ausgesät werden können und anschließend ohne besonderen Pflegeaufwand gedeihen</li>
<li>Tomaten haben zwar einige Ansprüche und brauchen auch etwas Pflege, doch ist der Aufwand überschaubar. Kauft man Jungpflanzen, lassen sich diese einfach ins Gewächshaus pflanzen und müssen lediglich regelmäßig gewässert werden. Dabei ist es wichtig, nicht von oben zu gießen, damit die Blätter nicht feucht werden.</li>
<li>Auch Salate sind perfekt für Einsteiger. Auch sie sind anspruchslos und brauchen keine besondere Pflege. Lediglich vor Schnecken sollte man aufpassen.</li>
</ul>
<h2>Welche Gemüsesorten sind besonders pflegeleicht?</h2>
<p>Je nach Gemüsesorte kann der Pflegeaufwand für den Gemüseanbau relativ umfangreich werden. Möchte man sicherstellen, dass das Hobby nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, sollte man Sorten auswählen, die besonders pflegeleicht sind. Für den Anbau im Gewächshaus eigenen sich einige Sorten daher besonders. Eine ausreichende Bewässerung ist auch hier erforderlich.</p>
<ul>
<li>Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie</li>
<li>Salate</li>
<li>Radieschen</li>
<li>Grüne Bohnen</li>
<li>Zucchini</li>
</ul>
<h2>Welche Gemüsesorten sind sehr anspruchsvoll?</h2>
<p>Ist man tiefer in Welt des Gärtners eingetaucht, reizt auch der Anbau anspruchsvollerer Pflanzen. Ob es sich um das Herstellen bestimmter Standortvoraussetzungen handelt oder speziellen Pflegeaufwand, die Bandbreite der Herausforderung ist unerschöpflich.</p>
<h3>Tomate</h3>
<p>Die Tomaten braucht etwas mehr Pflege. Sie reagiert empfindlich auf Regen, daher sollte sie im Gewächshaus oder an einem geschützten Ort gezogen werden. Sie braucht zwar regelmäßig Wasser, verträgt aber weder Staunässe noch feuchte Blätter, da sonst der Befall von Krankheiten droht. Sie darf daher nicht von oben gegossen werden. Um den Ertrag zu steigern, müssen die Seitentriebe periodisch ausgedünnt werden.</p>
<h3>Kohlrabi</h3>
<p>Kohlrabi schmeckt zwar gut, ist aber im Anbau anspruchsvoll. Die Aussaat braucht ideale Bedingungen. Die Jungpflanzen sind sehr empfindlich. Nicht nur gegenüber Kälte, sondern auch gegenüber Trockenheit. Dabei schlagen sich Mängel im Wachstum bei der Ernte im Geschmack wieder.</p>
<h2>Gemüse und andere Mischkulturen</h2>
<p>Der Anbau im Gewächshaus will schon aus Platzgründen ordentlich durchdacht sein. Dabei muss auch geplant werden, welche Pflanzen gut zusammen wachsen können und welche nicht. Es gibt Sorten, die begünstigen sich in ihrem Wachstum oder schützen sich gegenseitig vor Schädlingen, während andere sich nicht gut miteinander vertragen und sich in ihrem Wachstum behindern und den Befall von Schädlingen fördern.</p>
<ul>
<li>Gurken lassen sich gut mit Buschbohnen, Erbsen und Salat kombinieren</li>
<li>Auch Paprika, Kohlsorten, Möhren und Tomaten ergänzen sich gut</li>
<li>Blumenkohl verträgt sich gut mit Sellerie oder Endivien</li>
<li>Zwiebeln passen gut zu Möhren</li>
</ul>
<h2>Welches Gemüse darf nebeneinander gepflanzt werden?</h2>
<h3>Tomaten mit Kresse und Basilikum</h3>
<p>Tomaten lassen sich gut mit Kresse und/ oder Basilikum unterpflanzen. Sie vertragen sich in ihren Ansprüchen gut. Kresse und Basilikum bedecken den Boden, sodass die Feuchtigkeit nicht verloren geht und die Tomate von einem gleichmäßig feuchten Boden profitieren kann.</p>
<h3>Erdbeeren und Knoblauch</h3>
<p>Erdbeeren sind gegenüber einigen Pilzkrankheiten empfindlich. Setzt man sie mit Knoblauch zusammen, schützt der Knoblauch vor Pflanzenkrankheiten zum Beispiel Pilzbefall.</p>
<h2>Welches Gemüse sollte nicht zusammengepflanzt werden?</h2>
<p>Auch Pflanzenkombinationen, die man unbedingt vermeiden sollte, gibt es viele. So vertragen sich Kreuzblütler untereinander nicht. Nicht zusammen gepflanzt werden sollten daher die meisten Kohlsorten.<br />
Auch einige Hülsenfrüchte sollten man nicht zusammensetzen. Zu diesen gehören zum Beispiel Bohnen, Erbsen, Linsen, Puffbohnen oder Wicken.<br />
Doldenblütler wie Dill, Fenchel, Kerbel, Kümmel, Liebstöckel, Möhren, Pastinaken, Petersilie und Sellerie gehören ebenfalls nicht nebeneinander gepflanzt.</p>
<h2>Wann kann welches Gemüse angebaut werden?</h2>
<p>Der richtige Zeitpunkt zur Aussaat ist bei den meisten Pflanzen, aber auch einzelnen Sorten unterschiedlich. Bei vielen Gemüsesorten gibt es frühe und späte Sorten. Grundsätzlich kann man im Gewächshaus früher mit dem Anbau beginnen als im Freiland, entscheidend für den richtigen Zeitpunkt sind jedoch Bodentemperatur und Sonnenintensität.<br />
Anders verhält es sich bei beheizten Gewächshäusern. Diese eignen sich zur ganzjährigen Nutzung.</p>
<h2>Grundsatz: Optimale Bedingungen schaffen</h2>
<p>Im Freiland bevorzugen die meisten Gemüsesorten einen Standort in voller Sonne. Sprich, wer den Gedanken hegt, sich einen Gemüsegarten zu zulegen, sollte einen Platz auswählen, der nach Süden ausgerichtet ist und möglichst viele Stunden am Tag Sonne abbekommt. Aber auch das Gewächshaus sollte nicht im Schatten stehen, sondern einen sonnigen Standort bekommen.</p>
<p>Hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit brauchen die meisten Sorten einen durchlässigen Boden. Bei der Vorbereitung eines Gemüsebeetes, egal ob im Gewächshaus als auch im Freiland sollte ein zu verdichteter Boden gelockert werden. Auch wenn regelmäßiges Umgraben in zu kurzen Intervallen Vor- und Nachteile mit sich bringt, lohnt es sich doch beim ersten Anlegen eines Beetes den Untergrund bis in tiefere Schichten zu lockern, damit die Wurzeln gerade junger Pflanzen sich gut entwickeln können und zugleich keine Staunässe entsteht, denn diese vertragen die meisten gängigen Gemüsesorten nicht.</p>
<h2>Spezifische Anforderungen einzelner Pflanzen</h2>
<p>Sind die grundsätzlichen Voraussetzungen geschaffen, der geeignete Standort ausgewählt und der Boden vorbereitet, stellt sich die Frage nach den genaueren Anforderungen der jeweiligen Pflanze.<br />
Es gibt anspruchslose Pflanzen, zum Beispiel Salat, die wenige Nährstoffe brauchen, um gut zu wachsen. Hier ist es wichtig, auf einen eher mageren Boden zu achten. Andere Pflanzen dagegen brauchen sehr viele Nährstoffe, sie zehren den Boden stark aus, daher sollte darauf geachtet werden, dass die Erde einen entsprechenden Nährstoffgehalt aufweist. Eine dritte Gruppe von Pflanzen wünscht sich ein Mittelmaß an Nährstoffen. Eine normale Gartenerde bietet gewöhnlich einen mittleren bis hohen Nährstoffgehalt und ist für die meisten Gemüsesorten geeignet. Ist der Boden doch mal zu fett, kann man sich leicht durch Untermischen von Sand behelfen und den Boden so abmagern. Ist der Boden dagegen zu mager, kann man ihn durch Zugabe von Nährstoffen am besten mit Komposterde anreichern.</p>
<h2>Jungpflanze oder Samenkorn</h2>
<p>Ob man für den Anbau junge schon vorgezogene Pflanzen kaufen möchte oder sich etwas mehr Arbeit zutraut und die Pflanzen selbst aus den Samenkörnern vorzieht, ist eine Geschmacksfrage. Grundsätzlich ist zu beachten, dass junge Pflanzen empfindlich sind und daher stärker auf eine optimale Pflege angewiesen sind als ältere Pflanzen. Für Anfänger und Gärtner mit wenig Zeit kann daher der Kauf von Jungpflanzen interessanter sein. Wer es sich zutraut oder geübt ist, kann leicht Ende Januar oder Anfang Februar damit beginnen, eigenen Pflanzen vorzuziehen. Dafür braucht es nicht gleich ein beheiztes Gewächshaus, häufig kann man sich auch mit einem kleinen Gewächshaus für die Fensterbank oder Ähnlichem behelfen.</p>
<h2>Gemüsesorten</h2>
<p>Im Folgenden werden einige der beliebteren Gemüsesorten und ihre Anbaubedingungen genauer unter die Lupe genommen.</p>
<h3>Karotten</h3>
<p>Karotten sind lecker und gesund. Wie die meisten andere Wurzel- oder Knollengewächse brauchen sie viel Sonne und einen durchlässigen sandigen Boden. Ansonsten sind sie ziemlich anspruchslos und gedeihen ohne besonderen Aufwand. Wichtig ist es, darauf zu achten, gerade die jungen Pflanzen ausreichend zu gießen.<br />
Karotten eigenen sich sehr gut dafür, sie direkt ins Beet zu sähen. Der Kauf von Jungpflanzen erübrigt sich hier. Ab April sät man die Karotte idealerweise in Reihen von etwa zwei Zentimetern Tiefe direkt ins vorbereitete Beet aus. Zwischen den einzelnen Saatkörnern sollte dabei ein Abstand von zwei bis drei Zentimeter liegen und zwischen den einzelnen Reihen sollten zwanzig Zentimeter Platz gelassen werden. Bei zu dichtem Wuchs sollte man die Pflanzen nach einiger Zeit vereinzeln oder ausdünnen.</p>
<p>Geerntet werden kann nach etwa vier Monaten. Wer eine fortlaufende Ernte wünscht, kann auch im März mit der Aussaat sogenannter früher Sorten beginnen und periodisch mit späteren Sorten fortfahren. Sorten, die sich auch zum Lagern eignen, können ab Mai ausgebracht werden.</p>
<h3>Tomaten</h3>
<p>Im Gegensatz zu Karotten sind Tomaten anspruchsvoller und keine guten Beetpflanzen. Sie vertragen es nicht, wenn ihre Blätter über einen längeren Zeitraum hinweg nass sind. Sie neigen dann zu Krankheiten, insbesondere zur Kraut- und Braunfäule. Hat man allerdings einen geschützten Platz zur Verfügung, gelingt auch der Tomatenanbau. Egal ob im Topf oder direkt in der Erde, eine Überdachung ist für die Tomaten entscheidend.<br />
Ansonsten mögen Tomaten einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen lockeren Boden. Da sie kälteempfindlich sind, dürfen sie nicht vor Mai nach draußen. Möchte man die Jungpflanzen selbst vorziehen, kann man damit schon im März an einem warmen Platz beginnen. Zieht man die Tomate in einem Gewächshaus, kann man von Juni bis November durchgängig ernten. Im Freiland verkürzt sich die Erntezeit.</p>
<h3>Kartoffeln</h3>
<p>Ein weiteres sehr beliebtes Gemüse ist die Kartoffel. Sie ist im Anbau relativ anspruchslos, braucht aber viele Nährstoffe. Sie kommt gut mit einem normalen lockeren Gartenboden zurecht, braucht viel Sonne und ausreichend Wasser.<br />
Ende März ist der richtige Zeitpunkt, die gekeimten Kartoffeln in die Erde zu setzten. Dabei sollte unbedingt auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen geachtet werden, etwa 35 Zentimeter sind ideal. Der Abstand zwischen den einzelnen Reihen sollte etwa das Doppelte betragen. Die Kartoffel muss stets gut mit Erde bedeckt sein und sollte während ihres weiteren Wachstums regelmäßig mit Erde angehäufelt werden, damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann.<br />
Etwa zwei Wochen nach Welkwerden der Blätter ist die Kartoffel erntereif. Die Kartoffeln können nun ausgegraben werden. Wer eine möglichst lange Haltbarkeit wünscht, lässt die Erdreste einfach dran.<br />
Man sollte Kartoffeln nicht mehrere Jahre hintereinander an dieselbe Stelle pflanzen, da sie aufgrund ihres Nährstoffbedarfs den Boden stark auslaugen. Ein ausgelaugter Boden ist anfälliger für Krankheiten und bietet keine gute Grundlage für den Anbau gesunder ertragreicher Pflanzen.</p>
<h3>Zwiebeln</h3>
<p>Ein weiterer Küchenklassiker, der einfach im Anbau ist, ist die Zwiebel. Die mehrjährige Pflanze gibt es in zahlreichen Variationen. Sie ist weitestgehend anspruchslos und gedeiht leicht.<br />
Die Zwiebel braucht einen sonnigen Standort und einen humosen, lockeren Boden. Steckzwiebeln oder Samen können ab Ende März oder Anfang April ins Freiland gesetzt werden. Die Tiefe sollte etwa zwei Zentimeter betragen, der Abstand zwischen den Reihen etwa 15 Zentimeter. Bei zu engem Wuchs müssen die Pflanzen nach einiger Zeit vereinzelt werden.</p>
<h3>Salat</h3>
<p>Der Salat ist eine weitere sehr beliebte Gemüsesorte. Salate gehören zu den schwach zehrenden Pflanzen. Das heißt, sie brauchen nicht so viele Nährstoffe. Sie mögen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden.<br />
Bei Salaten bietet sich der Kauf von Jungpflanzen an. Es gibt Pflücksalatsorten, die sich gut für eine fortlaufende Ernte eignen und immer nachwachsen. Will man die Pflanzen selbst vorziehen, kann man dies gut ab Februar im Warmen tun. Ab April kommen die Pflanzen nach draußen. Jetzt können einige Sorten auch direkt ins Freiland gesät werden. Die Samen müssen leicht mit Erde bedeckt und ausreichend gewässert werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte etwa dreißig Zentimeter betragen. Bei zu engem Wuchs die Pflanzen nach einiger Zeit vereinzeln.<br />
Nach etwa sechs Wochen sind die Salatpflanzen erntereif.</p>
<h3>Radieschen</h3>
<p>Das Radieschen gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten. Sie wachsen schnell und lassen sich einfach aus dem Beet oder dem Topf pflücken und direkt verzehren. Ab Mitte März können die Radieschen direkt ins Beet gesät werden. Die Aussaat erfolgt in Reihen. Die Samen sollten etwa einen Zentimeter tief mit Erde bedeckt sein und der Abstand zwischen den Saatkörnern etwa fünf Zentimeter betragen. Bei zu engem Wuchs sollten die Pflanzen weiter vereinzelt werden.<br />
Die Ernte erfolgt nach etwa sechs Wochen. Radieschen können fortlaufend bis in den Spätsommer hinein nachgesät werden.</p>
<h3>Gurken</h3>
<p>Gurken sind in der Pflege etwas anspruchsvoller, aber auch sie gelingen, wenn man sich nach den Ansprüchen der Pflanze richtet. Gurken wollen entweder als Jungpflanzen gekauft oder selbst vorgezogen werden. Die Aussaat direkt ins Beet gelingt nicht immer. Die Vorzucht erfolgt ab April bei einer Bodentemperatur von etwa zwanzig Grad. Zwei bis drei Samen pro Topf werden etwa einen Zentimeter tief mit Erde bedeckt. Wenn die Pflanze etwa 20-25 Zentimeter groß ist, kann sie ins Beet gesetzt werden.<br />
Gurken mögen keine zu starke Sonneneinstrahlung und brauchen viele Nährstoffe. Der Boden sollte sehr reichhaltig sein. Darüber hinaus benötigen Gurken eine Rankhilfe. Die untersten Triebe werden so weit entfernt, dass keine Blätter auf dem Boden aufliegen. Der Boden sollte ausreichend feucht und nie zu trocken sein. Die ersten Gurken können beim Anbau im Gewächshaus schon ab Mai geerntet werden, im Freilandbeet ab Juli.</p>
<h3>Bohnen</h3>
<p>Bohnensorten gibt es viele verschiedene. Besonders beliebt sind Buschbohnen und Stangenbohnen. Beide mögen einen sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden. Stangenbohnen benötigen zudem eine Rankhilfe.<br />
Jungpflanze oder Samen sollten nicht vor Mai ins Beet gesetzt werden, denn sie sind kälteempfindlich. Die Samen kommen in einer Tiefe von etwa fünf Zentimeter in die Erde. Drei Samen pro Topf oder Mulde. Der Abstand zwischen den Mulden sollte sich auf mindestens zwanzig Zentimeter belaufen.<br />
Die Ernte kann bei Buschbohnen nach sechs bis acht Wochen erfolgen, Stangenbohnen brauchen etwas mit bis zu zwölf Wochen etwas länger.<br />
Rankhilfen gibt es zu kaufen, können aber auch auf kreativste Weise selbst gebaut werden. Bambusstöcke eignen sich hierfür sehr gut, der Fantasie sind hier jedoch keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3>Erbsen</h3>
<p>Erbsen sind ein weiterer Klassiker unter den Gemüsesorten. Die anspruchslose Pflanze braucht nicht so viele Nährstoffe und kommt auch gut mit einem trockeneren Boden zurecht. Der Standort sollte sonnig sein.<br />
Ab Mitte Mai können Jungpflanzen oder Samen direkt ins Beet gesetzt und gesät werden. Der Samen sollte dabei etwa drei Zentimeter tief mit Erde bedeckt sein. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte der Abstand mindestens sechs Zentimeter betragen. Nach etwa zwölf Wochen sind die Erbsen erntereif.<br />
Erbsen mögen eine Rankhilfe, auch diese kann mit etwas Kreativität leicht selbst gebaut werden.</p>
<h3>Blumenkohl</h3>
<p>Der Blumenkohl mag einen lehmigen, festen und eher sauren Boden. Er darf nicht zu intensive Sonneneinstrahlung haben und braucht viel Wasser. Als stark Nährstoffe zehrende Pflanze sollte der Blumenkohl nicht mehrere Jahre hintereinander an den selben Standort gesetzt werden, damit der Boden sich erholen kann.<br />
Blumenkohl sollte als Jungpflanze gekauft oder selbst vorgezogen werden. Die Aussaht direkt ins Beet ist nicht unbedingt zu empfehlen. Frühe Sorten können ab Mitte April gepflanzt werden, der Abstand zu anderen Pflanzen sollte mindestens 50-60 Zentimeter betragen.<br />
Je nach Sorte kann der Blumenkohl ab Juni oder Juli geerntet werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Gemüsesorten gibt es in Hülle und Fülle. In den meisten Fällen ist der Anbau nicht schwer. Wer ein wenig Geduld mitbringt, wird mit leckeren und gesunden Lebensmitteln belohnt.</p>
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